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Friday, April 21st, 2017
tipnews
Sponsor a Red Kite and support its protection!

Gibt es einen persönlicheren Weg als Ihre Faszination für Vögel durch eine Patenschaft zum Ausdruck zu bringen? Im Rahmen des Artenschutzprojektes „Land zum Leben“ besendert der DDA seit 2014 Rotmilane in Deutschland. Für viele dieser Vögel suchen wir noch Patinnen und Paten!

Etwa die Hälfte aller Rotmilane weltweit brütet bekanntlich in Deutschland. Doch in der monoton bewirtschafteten Agrarlandschaft finden die Vögel oft nicht genügend Futter. Mehr nahrungsreichen Lebensraum zu schaffen und so den Rückgang des Rotmilans aufzuhalten, ist Ziel des bundesweiten Schutzprojektes „Land zum Leben“, das der DDA gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege und der Deutschen Wildtier Stiftung durchführt. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Die Stiftung Naturschutz Thüringen unterstützt die wissenschaftlichen Begleituntersuchungen.

Wo suchen Rotmilane ihre Nahrung während der Brutzeit? Wie muss ein Rotmilan-Revier beschaffen sein, damit die Vögel erfolgreich brüten können? Um Fragen wie diese zu beantworten, plant der DDA im Rahmen des Projekts 30 in Deutschland brütende Rotmilane mit modernen GPS-Sendern auszustatten.

Werden Sie Patin oder Pate unserer besenderten Rotmilane! Als Patin/Pate erhalten Sie eine Patenurkunde und die zweimal im Jahr erscheinende „Rotmilan-Post“, in der wir Sie exklusiv mit Neuigkeiten über „Ihren“ Milan informieren. Natürlich können Patenschaften auch als Geschenk abgeschlossen werden (z.B. für Ihr Patenkind).

Welche Formen der Rotmilan-Patenschaften es gibt und wie Sie Patin oder Pate werden können, erfahren Sie auf der Projekthomepage.

PS:  Neben vielen anderen attraktiven Preisen verlosen wir beim diesjährigen Birdrace am 6. Mai 2017 unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, deren Teams Spenden für ornitho.de einwerben, eine Rotmilan-Jahrespatenschaft! Weitere Informationen zum „Vogel-Rennen“ und alles rund um die Anmeldung gibt es unter www.dda-web.de/birdrace.

Weitere Informationen:

 

Foto © Thomas Hinsche

posted by Christopher König
 
Friday, April 14th, 2017
technews
Info on the use of breeding codes

For many bird species breeding season has already started. They are busily singing and displaying, inspecting potential nesting sites and transporting nesting material. In some cases even young chicks were seen. The way these birds behave tells us if they are possible, probable or definite breeders. In order to allow comparable and automated analyses, standardized breeding codes have been established consisting of 20 different categories. The code was developed by the European Ornithological Atlas Committee (EOAC) and thus is applicable throughout the whole of Europe.
For not overlooking to enter this important information, ornitho.de gives you an automatic reminder when submitting your bird observations during the breeding season. These codes are valuable information for compiling species specific breeding distribution maps. Their correct usage therefore is essential.

To make everyone aware of cases when stating breeding codes is reasonable and when it is not, we have put together the most important facts and information in our new menu option “Breeding codes and their application”.

Key facts:

Please bear in mind the following when stating breeding codes
  1. Please do NOT state breeding codes when submitting data on:
    • bird assemblages which were not observed as a pair or a family,
    • roosting birds on migration or birds flying over and not showing territorial behavior or relation to a (known) territory,
    • foraging birds in unsuitable breeding habitat.
  2. Please state a breeding code only if
    • you are sure about the observed breeding behavior
    • you know the area and/or the species well enough to tell that it is definitely or very likely a breeding bird in the respective area.
  3. Please be especially cautious when stating codes A1 and B3 and only enter them in cases when it is at least very likely that the bird in question is breeding in the respective area (e.g. due to your knowledge of the area and/or the species).
  4. You do not have to state breeding codes!
    If in doubt, please choose “Ignore” (=no breeding code) when the system asks you to enter a code!
  5. Breeding codes should also be entered outside the pre-defined breeding season, e.g. when you observe breeding behaviour in winter. In these cases, please use the entry field “Breeding code” in the “Additional information” section.
  6. When observing autumn or winter song, please refrain from entering a code. Instead choose the option “singing/displaying” in the drop down menu of the entry box “Specifications (e.g. behaviour)” in the “Additional information” section.
  7. When stating definite breeding (all C-codes), we welcome any extra-added comments in the “Additional information” section. This facilitates analyses, e.g. regarding the number of families or regarding age status of the fledglings.

For a well-considered use of breeding bird codes – also in the name of the regional coordinators – thankfully yours

Patric Lorgé, Christopher König and Johannes Wahl
and the team of ornitho.de and ornitho.lu

posted by Christopher König
 
Saturday, April 8th, 2017
avinews
14th German Birdrace 6th May – registration started

„Kinners, wie die Zeit vergeht ...“ Schon wieder sind es nur noch vier Wochen, bis es am ersten Samstag im Mai, dieses Mal somit am 6., rund geht und ab Mitternacht die Teams voller Vorfreude auf einen einmalmehr unvergesslichen Tag an der virtuellen Startlinie stehen. An keinem anderen Tag im Jahr wird deutschlandweit so intensiv beobachtet: 302 Vogelarten wurden im vergangenen Jahr von den 291 Teams entdeckt. Erstmals waren über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei traumhaften Bedingungen am Start. Es wird schwer werden, die letztjährigen Bestmarken zu knacken.

Aber das haben wir jedes Jahr gedacht, und dann übertrafen die Anzahlen kurz vor dem Rennen doch wie in allen Jahren zuvor wieder die des Vorjahres. Als sich beim ersten bundesweiten Birdrace 2014 seinerzeit recht spontan 41 Teams aufmachten, hatten wir von einer solchen Entwicklung geträumt, aber – ganz ehrlich – es kaum für möglich gehalten.
Bezüglich der Regel blebt alles beim Alten. Ein Novum wird es aber dennoch geben: Erstmals wird ein Team aus Luxemburg dabei sein. Zunächst zwar nur als Gast, dennoch mit dem Ziel, den Nachbarn im Saarland Paroli zu bieten und möglichst viele Spenden für das Gemeinschaftsprojekt ornitho.de/lu zu sammeln.  Kurzum, wir sind wieder einmal gespannt wie die guten alten Flitzebögen, welche Überraschungen der inoffizielle „Tag der Vogelartenvielfalt“ in diesem Jahr für uns alle bereithält ...

Worum geht es bei einem Birdrace?
Für alle, die noch nicht dabei waren: Entgegen der direkten Übersetzung „Vogelrennen“ lassen wir bei einem Birdrace nicht die Vögel rennen, sondern die Beobachterinnen und Beobachter versuchen in Teams von 3 bis 5 Personen innerhalb von 24 Std. so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Das Beobachtungsgebiet kann frei gewählt werden, klare Grenzen sind jedoch v.a. bei mehreren Teams im gleichen Raum wichtig. Hierbei haben sich (Land)Kreise als Einheiten vielfach bewährt. Wer am Ende die meisten Arten entdeckt hat, hat gewonnen. Einen Preis gibt es dafür jedoch nicht, die zahlreichen Sachpreise werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost. Schon deshalb betrügt man letztendlich nur sich selbst, wenn man schummelt. Es ist also Ehrensache, dass man sich sportlich fair verhält. Und dass der Schutz der Natur und insbesondere der Vogelwelt dabei an erster Stelle steht, ist selbstverständlich und oberstes Gebot (weitere Regeln s.u.).

Spendenrennen für ornitho.de – und ornitho.lu!
Schon seit dem ersten bundesweiten Birdrace sind die Teams dazu aufgerufen (es ist aber keine Teilnahmevoraussetzung!), Spenden für ein jährlich festgelegtes Projekt zu sammeln. Nachdem für sechs Jahre der bundesweite Brutvogelatlas ADEBAR unterstützt wurde (der in keinem Bücherregal fehlen sollte; zur Leseprobe), fließen die Spenden seit 2010 in den Unterhalt, die Betreuung sowie die Weiterentwicklung von ornitho.de (und somit auch ornitho.lu, denn beide Portale sind technisch eng verbandelt). Das gemeinsame Internetportal, bei dem mittlerweile über 20.000 Personen angemeldet sind, die über 24 Mio. Beobachtungen gemeldet haben, ist auch dieses Jahr wieder das Spendenprojekt. Wir hoffen, dass es gerade für begeisterte Nutzer von ornitho.de und ornitho.lu ein zusätzlicher Ansporn ist, über die Teilnahme am Birdrace selbst zum Unterhalt und zur Betreuung des Gemeinschaftsprojekts beitragen zu können. Alle Unterstützer der letzten Jahre sind, so sie nicht anonym bleiben wollten, unter „Unterstützung“ auf ornitho.de und ornitho.lu genannt.

Welche Art ziert in diesem Jahr die Urkunde?
Seit 2007 wird die Urkunde, die alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Erinnerung erhalten, von einer Künstlerin oder einem Künstler gestaltet. In diesem Jahr konnten wir Stefanie Rick dafür begeistern: Nach mehreren Nicht-Singvogel-Jahren wird mit einem Wiesenpieper wieder einmal ein Singvogel die Urkunde zieren. Das Original, das die Künstlerin exklusiv für das Birdrace gemalt und dem DDA gespendet hat, wird unter all jenen verlost wird, deren Team mindestens 100 Euro für ornitho.de und ornitho.lu eingeworben hat. Einen Überblick über die Künstlerinnen und Künstler, die in den vergangenen elf Jahren die Urkunde gestaltet haben, erhalten Sie unter Birdrace > Künstler.

Lostrommel schon gut gefüllt
Dank großzügiger Spenden von Carl Zeiss Sports Optics, des AULA-Verlags, von APZ Medien, Christ Media Natur, GEO, Lowepro, Lucky Looker, Schwegler, der Schweizerischen Vogelwarte, König Photobags, Oertl, des Verlags C.H. Beck, Vivara sowie der Zeitschrift VÖGEL ist die Lostrommel in diesem Jahr schon zum Beginn der Anmeldung gut gefüllt. Wir können somit unter allen BirdracerInnen, besonders jenen, die sich beim Einwerben von Spenden engagieren, wieder viele attraktive Preise verlosen.

Zuguterletzt noch ein Hinweis an alle, die noch überlegen, erstmals oder nach vielen Jahren wieder an einem Birdrace teilzunehmen: Macht’s einfach! Denn das Wetter wird sicherlich wieder herrlich. Und wenn nicht? Das Ergebnis ist dasselbe: der Tag wird unvergesslich – so oder so. Also: Anmelden und los geht’s!

Allen eine gute Vorbereitung wünscht

das Birdrace-Team des DDA

Weitere Informationen und Anmeldung:

Das Birdrace – der perfekte Rahmen für einen unvergesslichen Tag!
© Team "Graubartschwalben"

posted by Johannes Wahl
 
Tuesday, February 28th, 2017
tipnews
The German Breeding Bird Monitoring Scheme starts into the new season – please join now!

It may be still a little to go but the beautiful songs of blackbird, tits, nuthatch and dunnock tell us spring is on its way. With rising temperatures most of the birds are now getting ready for the next breeding season. And so do we! The preparations for the start of this year’s breeding bird monitoring season on 10 March 2017 are in full swing and we are looking forward to continuing our long running scheme with the help of many keen volunteer birdwatchers.
Since 1989 population trends of all common German bird species are being monitored using standardised monitoring methods. The gathered data helps to better understand changes in numbers of our common breeding birds. Since 2004 the monitoring is carried out on 1x1 km survey plots selected randomly across and mirroring representative percentages of habitat ratios in Germany. On each survey plot breeding birds are monitored along a c. 3 km long route during four visits between March and June.

Wide-ranging use of the results for nature conservation
The results of the scheme feed into the annual report „Birds in Germany“ and are used to update the “Biodiversity and Landscape Quality” indicator of the German Government (→ BfN) as well as indicators on EU-level such as the European Farmland Bird Indicator (→ EBCC). The latter being used by the EU-Commission as a reference tool for sustainable agricultural land use.

Join now!
Throughout the whole of Germany there are 2637 survey plots available of which c. 1500 are occupied at the moment. So there is still a lot to do and many wonderful places available between the island of Rügen in the North and Lake Constance in the South!
Covering a survey plot will take between 30–40 hours. This includes fieldwork (4 visits between March and June) and analysing the results. You can check online for free survey plots nearest to you, finding out more about how they look like and for making your reservations. Deadline for taking part in the 2017 monitoring season is 10 March. Why not check right now what is available! Just go to:

We are looking forward to hearing from you!

Johanna Karthäuser und Sven Trautmann
for all County Coordinators

posted by Christopher König
 
Wednesday, February 1st, 2017
avinews
Bewick's Swans with relatively low breeding success in 2016?

Die Erfassung des Jungvogelanteils beim Zwergschwan am ersten Dezember-Wochenende ergab unter 2.998 nach Alter differenzierten Individuen einen Jungvogelanteil von 10,5 % in Deutschland. Der Jungvogelanteil bei uns lag in den letzten Jahren durchweg höher als auf Populationsebene. Es ist deshalb davon auszugehen, dass dieser in Nordwesteuropa unter 10 % lag und damit eher gering ausfiel. Darauf deuten auch die noch vorläufigen Zahlen aus den weiter westlich gelegenen Ländern.

Dank des gut etablierten Netzwerks ehrenamtlicher Zählerinnen und Zähler dürfte nahezu der gesamte anwesende Rastbestand erfasst worden sein. Unter Einbeziehung von Daten von zwei Tagen um das Zählwochenende am 3./4. Dezember ergibt sich ein Mindestbestand von rund 3.500 Zwergschwänen. Das sind weniger als im Dezember 2015, als über 4.800 nach Alter differenziert wurden, im Dezember 2013 rasteten Anfang Dezember sogar über 5.300 Zwergschwäne in Deutschland. Beides waren für diese Jahreszeit sehr beachtliche Rastbestände. Der geringere Rastbestand Anfang Dezember 2016 dürfte auf eine kurze Kältewelle vor dem Zählwochenende zurückzuführen sein. Vorher und nachher waren die Bestände in vielen Gebieten höher.

Bei 97 Familien konnte die Anzahl an Jungvögeln ermittelt werden. Die meisten erfolgreichen Altvögel hatten einen oder zwei Jungvögel „im Schlepptau“, es wurden jedoch auch drei Familien mit fünf Jungschwänen entdeckt. Die durchschnittliche Jungenanzahl je Familie lag bei 2,2 Jungvögeln.

Allen Zählerinnen und Zählern sowie Hans-Joachim Augst für die Koordination der Erfassungen in Schleswig-Holstein und Axel Degen für die bundesweite Koordination und Auswertung der Daten gilt unser ganz herzlicher Dank!
 

Zwergschwan-Familie mit drei Jungvögeln. Foto: Hans Glader

posted by Johannes Wahl
 
Friday, January 27th, 2017
technews
Protection of species improved (e.g. for raports): from now on also based on breeding code

Der Schutz der Arten und ihrer Lebensräume hat stets Vorrang vor jeglichen anderen Interessen. In ornitho gibt es deshalb verschiedene Möglichkeiten, um sensible Beobachtungen zu schützen. Geschützte Beobachtungen sind mit einem gelben Schlüsselsymbol versehen und können nur durch den Melder, von den Regionalkoordinatoren eines Kreises sowie von Artspezialisten eingesehen werden. Bislang gab es drei Möglichkeiten, Beobachtungen zu schützen:

  1. Besonders schutzbedürftige oder ausgesprochen sensible Arten werden automatisch ganzjährig oder während der Brutzeit geschützt.
     
  2. Für einzelne (Brut)Vorkommen kann ein gebietsbezogener Schutz eingerichtet werden, d.h. alle Beobachtungen einer Art innerhalb des Gebietes werden automatisch geschützt.
     
  3. Darüber hinaus kann jeder ornitho-Nutzer seine Beobachtungen selbständig unabhängig von der gemeldeten Art generell oder in Einzelfällen schützen.

Ein gezielter, automatischer Schutz von Brutvorkommen fehlte bislang. Das ist fortan möglich: Rückwirkend zum 1. Januar 2017 wurde ein auf Brutzeitcodes basierender Schutz umgesetzt. Dieser erlaubt es uns, je Art einen Brutzeitcode zu definieren, ab dem eine Beobachtung automatisch geschützt wird (z.B. alle C-Codes, um Meldungen sicherer Bruten zu schützen). Das gewährleistet einen generellen Schutz z.B. von Greifvogel-Beobachtungen mit Hinweisen auf ein Brutvorkommen (zu deren manuellem Schutz wir bislang aufgerufen hatten). Alle anderen Beobachtungen, z.B. von ziehenden Greifvögeln, werden jedoch nicht mehr automatisch geschützt.

Das entlastet Sie, da Sie z.B. Greifvogel-Beobachtungen nicht mehr manuell schützen müssen, gleichzeitig werden deutlich mehr Beobachtungen sichtbar. So war der Seeadler bislang generell in der Brutzeit geschützt, d.h. alle Beobachtungen verschwanden vom 1. Februar bis zum 20. Juni unter der „Tarnkappe“ des automatischen Schutzes. Künftig sind alle Beobachtungen öffentlich sichtbar, die sich nicht mindestens auf balzende Vögel beziehen.

Eine Übersicht der automatisch geschützten Arten bundesweit oder gebietsweise, ganzjährig oder in bestimmten Zeiträumen sowie nach Brutzeitcodes finden Sie unter „Welche Arten sind in ornitho.de wie geschützt?“. Ausführliche Hinweise zum Schutz von Beobachtungen und dem Umgang mit diesen in ornitho finden Sie unter „Schutz von Beobachtungen“.

Vielen Dank!

Diese Weiterentwicklung, die auch seitens vieler Beobachterinnen und Beobachter gewünscht wurde, konnten wir dank der Spenden zugunsten von ornitho u.a. im Rahmen des Birdraces, umsetzen. Dafür danken wir allen, die ornitho (nicht nur) im vergangenen Jahr mit einer Spende unterstützt haben, ganz herzlich!

 

Foto: Rotmilanhorst, P. Hess

posted by Christopher König
 
Wednesday, January 25th, 2017
avinews
Sandpipers, Dotterels and many (eastern) rarities: Looking back on autumn 2016

Nach einem hochsommerlichen Septemberbeginn startete der Oktober direkt mit ersten Nachtfrösten und im November schneite es sogar bis ins Flachland. Der Herbst 2016 bot also reichlich Abwechslung. Auch die Vogelwelt wartete mit einigen Überraschungen auf, die wir in unserem Rückblick zusammengefasst haben. Wir konnten dabei auf mehr als 1,1 Millionen Beobachtungen zurückgreifen, die von September bis November bei ornitho.de eingingen.

Recht auffällig war das starke Auftreten von Alpen-, Sichel- und Zwergstrandläufern selbst weit im Binnenland. Wir gehen der Frage nach, ob sich anhand der ornitho-Daten der letzten fünf Jahre „gute“ von „schlechten“ Strandläufer-Jahren unterscheiden lassen und man Rückschlüsse auf den Bruterfolg in der zurückliegenden Brutzeit ziehen kann.

Natürlich darf auch der Rückblick auf eine weitere Limikolenart nicht fehlen: Der Durchzug des Mornellregenpfeifers. Wie ist der Durchzug bzw. die Rast im Vergleich mit den letzten Jahren einzuordnen? Über welchen Zeitraum erstreckte sich der Hauptdurchzug und wie hoch war 2016 der Jungvogelanteil?

Der Durchzug von Kranichen ist auch für erfahrene Ornithologen jedes Jahr wieder ein willkommenes Ereignis. Wieviele Kraniche aber tatsächlich über Deutschland hinwegziehen, ist selbst anhand systematischer Erfassungen kaum zu bestimmen. Für den südlichen, über Hessen verlaufenden Zugweg gab es in diesem Herbst allerdings ungewöhnliche Bedingungen, die zumindest die Ermittlung einer Mindestanzahl ermöglichten: Kaum Nachtzug und günstige Witterung. Alle individuenreichen Zugtage konnten durch systematische Zählungen sowie ergänzende Meldungen auf ornitho.de erfasst werden.

Ein Rückblick auf den Herbst ist ohne Seltenheiten undenkbar – und 2016 lohnt sich dieser Rückblick ganz besonders. Gerade seltene Gäste aus dem (fernen) Osten ließen die Herzen vieler Beobachter höher schlagen. So gelangen Beobachtungen des dritten und seit 1858 ersten deutschen Pazifikpieper in Deutschland sowie des zweiten Östlichen Hausrotschwanzes jeweils auf Helgoland. Das prägende Ereignis dieses Herbstes war jedoch der Einflug sibirischer Bergbraunellen nach Europa. Innerhalb weniger Wochen wurde die Gesamtzahl europäischer Nachweise vervielfacht. Auch in Deutschland gelangen erste Nachweise.

Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Herbst 2016: Strandläufer, Mornells und viele östliche Überraschungen“ in der Zeitschrift "Der Falke" können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge mit direktem Bezug zu ornitho.de finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.

Das komplette Falke-Heft 1/2017 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. zum Waldkauz als Vogel des Jahres 2017, zur Vogelbeobachtung im Sultanat Oman und zu Waldwasserläufern können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
das Team von ornitho.de und ornitho.lu

 

Foto: Sichelstrandläufer, C. Plummer

posted by Christopher König
 
Tuesday, January 10th, 2017
avinews
Please select photos carufully

Die digitale Fotografie hat die Übertragung von Bildern auf Internetseiten wie ornitho sehr einfach gemacht. An Spitzentagen werden mehrere hundert Fotos hochgeladen. Das freut uns grundsätzlich sehr, da sie die Beobachtungslisten bereichern und die Fotogalerie stetig erweitern, die auch als Unterstützung bei der Vogelbestimmung immer hilfreicher wird. Dennoch möchten wir Sie daran erinnern, v.a. von "Allerweltsarten" nur die besten und ästhetisch schönsten Bilder hochzuladen. Gerne dürfen auch Fotos häufiger Arten hochgeladen werden, doch diese sollten scharf sein und es reichen 1-2 sehr gute Aufnahmen. Die Fotogalerie quillt sonst sehr schnell über und die guten oder interessante Verhaltensweisen zeigenden Fotos gehen unter. Bei weniger häufigen Arten dürfen die Fotos auch von geringer Qualität sein, wenn Sie zur Dokumentation (z.B. von Seltenheiten) notwendig sind oder ungewöhnliche/interessante Verhaltensweisen zeigen. Aber bitte auch hierbei eine Auswahl treffen und auf die zur Dokumentation notwendigen beschränken.

Tipp: Wenn Sie bei der Bestimmung eines Vogels unsicher sein sollten, können Sie uns diese gerne an bestimmungshilfe@ornitho.de schicken. Wir werden uns um eine rasche Antwort bemühen.

Wir möchten zudem noch einmal deutlich darauf hinweisen, dass die hochgeladenen Bilder zwingend von der Beobachtung des gemeldeten Vogels stammen müssen!

Diese und weitere Informationen finden Sie zusammengefasst noch einmal unter: Foto- und Tondokumente in ornitho.de

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit!

Das Team von ornitho.de und ornitho.lu

 

Foto: Mäusebussarde, T. Harbig

posted by Christopher König
 
Monday, January 2nd, 2017
technews
Please note: Birds have become one year older

Identifying the age of a bird is done according to the so-called calendar-years. With the turn of the year, birds hatched in 2016 no longer belong to the first calendar-year and are therefore no longer stated as this year's birds. They are now referred to as second calendar-year birds or as birds of the previous year. Birds hatched in 2015 are now in their 3rd calendar-year and so forth. We ask you to please bear that in mind when aging birds.

Many thanks

the team of ornitho.de and ornitho.lu

posted by Christopher König
 
Saturday, December 24th, 2016
technews
Merry Christmas and all the best for 2017!

Mit viel Freude und großem Dank blicken wir auf ein weiteres sehr erfolgreiches ornitho-Jahr zurück. Mehr als 5,5 Millionen Beobachtungen wurden im vergangenen Jahr zusammengetragen, der gesamte Datenschatz wuchs damit auf über 22,8 Millionen Datensätze an! Mehr als 19.000 Nutzerinnen und Nutzer „füttern“ ornitho mittlerweile mit ihren Vogelbeobachtungen. Auch im Jahr 2016 hat sich wieder viel getan: Highlight war der Onlinegang der Wasservogelzählung Ende August. Im Rahmen eines Festaktes in München wurde dieses Tool offiziell freigeschaltet, das nun neben einer Entlastung der Koordinatoren auch ganz neue Möglichkeiten bietet. Auch in der ornitho-App „NaturaList“ gab es eine wichtige Weiterentwicklung: Es lassen sich nun auch Beobachtungslisten bereits direkt aus dem Gelände melden.

Allen, die im zurückliegenden Jahr ornitho mit ihren Beobachtungen unterstützt haben, möchten wir für die große Unterstützung ganz herzlich danken! Die eingehenden Daten werden von mehr als 400 Regionalkoordinatorinnen und Regionalkoordinatoren sowie Artspezialisten gesichtet, die bei Rückfragen auch als Ansprechpartner auf lokaler Ebene zur Verfügung stehen. Ihnen, wie auch den Mitgliedern der Steuerungsgruppen, gilt ebenfalls unser ganz besonderer Dank!

Gaëtan Delaloye und dem Team von Biolovision, das im Hintergrund dafür sorgt, dass ornitho so schnell und zuverlässig läuft, danken wir für den unermüdlichen Einsatz!

Wir wünschen allen Beobachterinnen und Beobachtern ein fröhliches Weihnachtsfest sowie einen gesunden und optimistischen Start ins Jahr 2017 – verbunden mit der Hoffnung, dass dieses auch ornithologisch wieder die eine oder andere schöne Überraschung für Sie bereithält!

Für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
Christopher König, Patric Lorgé und Johannes Wahl

 

Foto: H. Glader

posted by Christopher König
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