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Wednesday, July 19th, 2017
avinews
Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2017

Die Monate März bis Mai 2017 wurden vom Deutschen Wetterdienst als „deutlich zu warm, gebietsweise äußerst trocken und mit viel Sonnenschein“ umschrieben. Das fast frühsommerliche Wetter beschleunigte den Heimzug einiger Arten bis Mitte April offenbar deutlich. Ein Kälteeinbruch zu Ostern bremste die später ankommenden und bei uns durchziehenden Arten dann allerdings. Zwar entsprach die Ankunft der ersten Individuen bei den meisten Arten etwa dem Mittel der letzten fünf Jahre, die Hauptankunft verschob sich aber teils um mehrere Tage. Um diese Erkenntnis zu erlangen, haben wir die Daten der Beobachtungslisten ausgewertet. Auf den großen Mehrwert von Beobachtungslisten und wie diese zu verwenden sind, weisen wir in unserer Rückschau auf das Frühjahr 2017 hin.

Raubseeschwalben sind insbesondere im Binnenland hierzulande seltene Durchzügler. Das vergangene Frühjahr zeigte sich ungewöhnlich individuenreich, sodass wir diese Art einmal genauer betrachten. Wann sind im Binnenland die Chancen auf eine Entdeckung am besten und wie ist das Auftreten im Frühjahr 2017 im Vergleich mit den Vorjahren zu bewerten?

Unter den 1,3 Millionen Meldungen auf ornitho.de in den drei Frühlingsmonaten fanden sich selbstredend auch wieder zahlreiche Seltenheiten. Auffällig war das recht starke Au­ftreten amerikanischer Entenarten. Von Kanadapfeif-, Carolinakrick-, Blauflügel-, Ringschnabel- sowie Prachteider- und Spatelente wurden teils mehrere Individuen entdeckt. Schwarzbrauenalbatros, Blauracke, Kalanderlerche, Schwarzkehldrossel und Fichtenammer gehören zu den weiteren Highlights.

Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Frühjahr 2017: Raubseeschwalben, Zugvögel und der Mehrwert von Beobachtungslisten“ in der Zeitschrift "Der Falke" können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge mit direktem Bezug zu ornitho.de finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.

Das komplette Falke-Heft 7/2017 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. zum Rotmilanprojekt „Land zum Leben“, Sanderlinge, die „Stunde der Gartenvögel“, Flussregenpfeifer sowie den neuen Bericht „Seltene Vögel in Deutschland 2015“ können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

das Team von ornitho.de und ornitho.lu

posted by Christopher König
 
Tuesday, July 11th, 2017
tipnews
Alpine Swifts 2017 - help us recording the number of breeding pairs!

Mitte der 1950er siedelte sich der große weißbäuchige Segler spontan in Freiburg im Breisgau an und gründete eine neue weltweit nördlichste Kolonie - damals eine kleine ornithologische Sensation. Lange blieb die "Schwarzwaldhauptstadt" der einzige Brutort in Deutschland; erst ab Ende der 1980er kam es durch erneuten Zuzug aus der Schweiz und das Wachstum und die Produktivität der Freiburger Kolonie zu weiteren Ansiedlungen. Abgesehen von Lindau am Bodensee, seit 2004 erster Brutort in Bayern, und Sonthofen im Allgäu, ist die Verbreitung des Alpenseglers bisher auf Baden-Württemberg beschränkt. Im "Ländle" sind mittlerweile etliche Kolonien etabliert, teils stabil und wachsend, teils aber noch jung, klein und fragil: Waldshut, Lörrach, Tuttlingen, Sigmaringen, Gundelfingen, Teningen, Emmendingen, Ettenheim, Lahr, Offenburg, Achern, Sasbach, Bühl, Bad Säckingen und sogar Stuttgart. Aktuell ist ganz Baden-Württemberg, das Allgäu und der Bodenseeraum im Fokus.

Für die Saison 2017 bitten wir erneut alle Melderinnen und Melder um Hilfe bei der Erfassung. Dabei kommt es besonders darauf an, wo genau die "Weißbäuche" zuhause sind, also exakte Verortung auf der Karte. Bitte benennen Sie die besiedelten Gebäude: Kirche, Schule, Krankenhaus, Behördensitz usw., bei Wohngebäuden Straße und Hausnummer. Bitte geben Sie einen C-Brutzeitcode ein und nutzen Sie bei der Eingabe das Koloniebrüter-Tool!

Die meisten Alpenseglernester sind nicht einsehbar, aber ein Bruterfolg ist trotzdem oft einfach festzustellen: akustisch! Während der achtwöchigen Nestlingszeit betteln die Jungen bei jeder Landung eines Altvogels; anfangs ein leises Zischen, bei Heranwachsen wird daraus ein lautes Fauchen, das selbst bei Straßenlärm und aus Distanz von 20 Metern gut hörbar ist. Mit etwas Übung erkennt man rasch, ob ein- oder mehrstimmig gebettelt wird. Der Juli ist entscheidend, aber auch im August und eventuell sogar noch im September können erfolgreiche Bruten kartiert werden.

Wir freuen uns auf Ihre Meldungen und danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Jan Daniels-Trautner, Matthias Schmidt und das Team von ornitho.de

 

Foto: Lukas Thiess

posted by Christopher König
 
Sunday, July 2nd, 2017
tipnews
Summer Goose count in Northrhine-Westphalia 8th/9th July

In dem Wochenende des 8./9. Juli 2017 findet in NRW zum 7. Mal die alljährliche Erfassung der Übersommerungsbestände von Gänsen statt. Ziel ist es, neben landesweiten Angaben zur Bestandsgröße aller Arten (inkl. Nilgans & Co.), auch in möglichst vielen Gebieten Informationen zum Bruterfolg zu ermitteln. Letztes Jahr wurden insgesamt knapp über 42.000 Gänse erfasst. 47 % davon konnte auf Alter kontrolliert werden. Die Zählung wird organisiert von der AG Wasservögel der Nordrhein-Westfälische Ornithologen-Gesellschaft (NWO). Einen Bericht zur Zählung 2016 können Sie hier herunterladen.

Erfassungsmethode und Eingabe der Daten

Erfahrungen zeigen, dass die Gänse überwiegend morgens früh und abends zu den Nahrungsflächen fliegen und sich tagsüber an Gewässern konzentrieren. Die Zählungen sollten deshalb zwischen 9 und 18 Uhr durchgeführt werden. Wer am Wochenende keine Zeit hat: Zählungen vom 7. bis 10. Juli werden in die Auswertungen einbezogen. Bitte melden Sie unbedingt auch NULLZÄHLUNGEN (einfach Graugans mit Bestand = 0 eintragen genügt).

Wichtig bei der Unterscheidung der Altersklassen: Alt- und Jungvögel (eventuell Pulli) sollen individuell ausgezählt werden. Wichtig bei der Eingabe: bitte tragen Sie alle kontrollierten Vögel ein, nicht nur die Zahl an Jungvögeln (sonst ist die Gesamtzahl der auf Alter kontrollierten Vögel unklar). Die Dateneingabe erfolgt direkt über ornitho.de. Dort wird während der Zählung eine optionale Angabe "Erfassungsprojekt" freigeschaltet, unter der die SommerganszählungNRW2017 eingetragen werden kann. Auf diese Weise lassen sich die Daten später leicht zuordnen.  

Wichtig bei der Eingabe über die NaturaList App:Das Nahrungshabitat, das Verhalten sowie das Erfassungsprojekt können leider nicht direkt über die App eingetragen werden. Wir möchten darum bitten, diese Angaben nachträglich am PC zu ergänzen. Sollte dies nicht möglich sein, geben Sie bitte während der Eingabe im Feld zumindest als geschützte Bemerkung „soganrw17“ an. Angaben zum Alter der Vögel können in der App unter „Detail“ eingegeben werden. Weitere hilfreiche Informationen zur Verwendung der App finden Sie unter http://www.ornitho.de/index.php?m_id=20033.

Mitmachen?

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat und in den letzten Jahren noch nicht an der Zählung teilgenommen hat, möge sich bitte vorab bei Kees Koffijberg (kees.koffijberg@t-online.de) melden, so dass Doppelerfassungen möglichst vermieden werden. Näheres zur Methodik und Altersbestimmung von Gänsen ist in einem speziellen Leitfaden beschrieben. Bitte lesen Sie auch die aktualisierte Anleitung zur Eingabe der Daten in ornitho.de durch: Anleitung zur Erfassung und Dateneingabe.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Kees Koffijberg und das Team von ornitho.de

posted by Christopher König
 
Friday, June 30th, 2017
tipnews
Striped, streaked, whitish or white? Submission of Long-tailed Tits

Die Schwanzmeise ist mit 92.000 bis 170.000 Paaren in Deutschland eine mäßig häufige, aber weit verbreitete Brutvogelart. Sie ist ganzjährig bei uns anzutreffen, wobei im Herbst Zuzug aus Norden und Osten erfolgt. Neben der in Deutschland weit verbreiteten Unterart europaeus, die sich in der Regel durch einen breiten dunklen Streifen an den Kopfseiten auszeichnet, tritt hierzulande auch die weißköpfige Nominatform caudatus auf. Diese ist in Nord- und Osteuropa weit verbreitet und durch den Zuzug aus diesen Regionen ab dem Spätherbst häufiger auch bei uns zu beobachten, vor allem im (Nord)Osten. Wenig bekannt ist, dass insbesondere in den östlichen Landesteilen auch unter den Brutvögeln Tiere mit reinweißem Kopf vorkommen. Und auch in anderen Landesteilen sind zur Brutzeit in den arttypischen Trupps Vögel mit deutlich reduzierten dunklen Streifen, teils fast weißen Köpfen anzutreffen. 

In allen gängigen Bestimmungsbüchern wird auf die Bestimmungsprobleme hell- bis weißköpfiger Schwanzmeisen nur unzureichend eingegangen. Vielen Beobachterinnen und Beobachtern ist daher nicht bekannt, dass zur Bestimmung der Unterarten die Kopffarbe allein nicht ausreicht.

Zudem ist über die Verbreitung und die Häufigkeitsanteile der einzelnen Färbungstypen kaum etwas bekannt. Daran wollen wir gemeinsam mit Ihnen etwas ändern und möchten Sie bitten, künftig bei den Schwanzmeisen etwas genauer hinzuschauen. Mithilfe der Vielzahl an versierten Beobachterinnen und Beobachtern und der Unterstützung der Digitalfotografie sind wir zuversichtlich, hier schon bald ein klareres Bild zeichnen zu können.

Wie die unterschiedlich gefärbten Schwanzmeisen künftig bei ornitho gemeldet werden sollen, finden Sie in diesem neuen Schwanzmeisen-Menü mit Hinweisen und Fotobeispielen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

posted by Christopher König
 
Tuesday, June 20th, 2017
avinews
„Rare Birds in Germany 2015“ published

Eine Kurzzehenlerche ziert das Titelbild der bereits fünften Ausgabe der Reihe „Seltene Vögel in Deutschland“. Kern des 64 Seiten umfassenden Heftes bildet wie gewohnt der Seltenheitenbericht der DAK über die Nachweise seltener Vogelarten in Deutschland im Jahr 2015. Zu den Highlights gehören die Erstnachweise von Blutspecht und Bulwersturmvogel. Weitere bemerkenswerte Nachweise aus 2015 sind Deutschlands zweiter und dritter Sandstrandläufer, die dritten Beobachtungen von Zwergdrossel und Balkansteinschmätzer sowie die vierten Nachweise von Kalanderlerche, Brillengrasmücke und Weißbrauendrossel. Diese und mehrere hundert weitere Nachweise werden detailliert und mit zahlreichen Fotos und ergänzenden Grafiken und Karten präsentiert.

Der im Juli 2015 in Baden-Württemberg geschwächt gegriffene Bulwersturmvogel gehört sicher zu den überraschendsten Entdeckungen der vergangenen Jahre. Es war nicht nur der erste für Deutschland, sondern für ganz Mitteleuropa und der wohl weltweit erste Binnenlandnachweis. Bulwersturmvögel sind vor allem im Indischen und Pazifischen Ozean beheimatet, die kleine atlantische Population brütet auf den Azoren, Madeira, den Kanarischen und den Kapverdischen Inseln sowie vor allem auf Selvagem Grande, einer unbewohnten Insel zwischen Madeira und den Kanaren. Andreas Hachenberg beschreibt für die Avifaunistische Kommission Baden-Württemberg den spektakulären Bulwersturmvogel-Nachweis genauer und ordnet diesen in das Auftreten in Europa ein.

Auch ein weiterer Beitrag in „Seltene Vögel in Deutschland 2015“ behandelt einen bemerkenswerten Nachweis aus Baden-Württemberg. Andreas Hachenberg, Christian Wegst & Daniel Schmidt-Rothmund beschäftigen sich mit der seltenen Sichtung einer amerikanischen Zwergdrossel. Bis einschließlich 2016 wurde diese Drosselart 74-mal in Europa nachgewiesen. Insgesamt sechs Nachweise 2015 stellen gemeinsam mit 2011 das bislang stärkste Auftreten dieser Art in Europa dar.

Immer wieder wird die Frage gestellt, ob eine genaue Dokumentation von Seltenheiten sowie die zeitaufwendige Prüfung der Nachweise durch Seltenheitenkommissionen denn überhaupt nötig und sinnvoll sind. In einem separaten Beitrag gehen Jochen Dierschke und Christopher König auf die Bedeutung von Seltenheitsdokumentationen ein und geben Hinweise und Hilfestellungen worauf man bei deren Erstellung besonders achten sollte.

Die ansprechend gestaltete und reich bebilderte fünfte Ausgabe von „Seltene Vögel in Deutschland“ kann zum Preis von 9,80 € zzgl. Versandkosten bestellt werden bei:

DDA-Schriftenversand
An den Speichern 6, 48157 Münster
Tel: 0251 / 2101400
E-Mail: schriftenversand@dda-web.de
Internet: www.dda-web.de/publikationen

Die Reihe ist auch im Abonnement erhältlich. Eine Ausgabe kostet dann 7,50 € zzgl. Versandkosten. Sollten Sie die ersten vier Ausgaben noch nicht kennen, können Sie diese jetzt zum reduzierten Preis von nur jeweils 5,00 € zzgl. Versandkosten oder im Paket für 16,00 € zzgl. Versandkosten erwerben.

Mit dem Erscheinen des fünften Bandes von „Seltene Vögel in Deutschland“ möchten wir Ihnen außerdem auch wie gewohnt den Seltenheitenbericht der letzten Ausgabe „Seltene Vögel in Deutschland 2014“ kostenlos als online lesbare Version anbieten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Deutsche Avifaunistische Kommission

posted by Christopher König
 
Sunday, May 14th, 2017
avinews
Birdrace 2017 - Ergebnisse und Nachlese

Das Birdrace 2017 ist Geschichte. Bei der vierzehnten Austragung am 6. Mai nahmen 302 Teams teil - so viele wie nie zuvor. 312 Arten wurden beobachtet und mehr als die Hälfte der Teams verzichtete auch in diesem Jahr auf ein Auto. Wer am Ende die Nase bundesweit, bei den Fahrradteams, in der Singvogelwertung, bei den den U20-Teams sowie in einzelnen Bundesländern vorn hatte, ist ab sofort auf der Homepage des DDA nachzulesen bzw. kann dort – bis hin zu den Artenlisten der einzelnen Teams – recherchiert werden.

Über 33.000 Euro Spenden für ornitho.de und ornitho.lu
Im Rahmen des Birdraces werden jährlich Spenden für ein bundesweites Projekt gesammelt. In diesem Jahr fließen die Spenden wieder dem Unterhalt, der Betreuung sowie der Weiterentwicklung  des gemeinsam mit Luxemburg betriebenen Internetportals ornitho.de bzw. ornitho.lu ornitho.de. Dank der Unterstützung von 111 Teams und weit über 100 Einzelspendern kamen mehr als 33.000 Euro zusammen. Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben, aufs Herzlichste!

Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de

PS.: Wer Hinweise auf Meldungen auf der DDA-Homepage automatisch erhalten möchte, kann sich hier in den Newsletter eintragen.


Foto:
Ohne Rücksicht auf Verluste und Vergnügen ging’s beim Birdrace auch dieses Jahr zu ... Da müssen selbst die beinharten Ellenbogenchecker herzhaft lachen. Wir freuen uns schon jetzt auf den 5. Mai 2018!

posted by Johannes Wahl
 
Wednesday, May 10th, 2017
technews
Changes of the abundance class of some (very) rare species

In ornitho sind alle Vogelarten, die nicht durch menschliches Zutun hierher gelangt sind, einer Häufigkeitskategorie zugeordnet. So gelten z.B. all jene Arten als „sehr häufig“, von denen >1 Mio. Ind. gleichzeitig in Deutschland anwesend sind. Alle Neozoen sowie Hybriden sind der Kategorie „Gefangenschaftsflüchtling / Neozoon / Hybrid“ zugeordnet.

In die Kategorie „sehr selten“ fielen bislang Arten mit – vor dem Start von ornitho – jährlich bis zu 100 Nachweisen. Dieser Wert wurde von einigen als „sehr selten“ eingestuften Arten in den vergangenen Jahren nicht nur deutlich übertroffen (z.B. Gelbbrauen-Laubsänger), sondern manche dieser Arten wurden auch so häufig gemeldet, dass die wirklich sehr seltenen oder sehr selten beobachteten Arten zwischen diesen „untergingen“. Wir haben uns deshalb zu einer Überarbeitung der Kriterien für die Kategorie „sehr selten“ entschlossen.

Als „sehr selten“ werden in ornitho künftig alle Arten bezeichnet, die in den vergangenen 5 Jahren durchschnittlich weniger als 10-mal pro Jahr nachgewiesen wurden (was grob der Meldeliste der Deutschen Avifaunistischen Kommission entspricht) oder von denen aus den vergangenen 5 Jahren durchschnittlich weniger als 100 Meldungen pro Jahr bei ornitho eingingen.

Dies führt zu einer Reihe von Änderungen in der Zuordnung. Von „sehr selten“ in die Kategorie „selten“ wandern:

  • Rothalsgans
  • Hellbäuchige Ringelgans
  • Pazifische Ringelgans
  • Zwerggans
  • Rosaflamingo
  • Eistaucher
  • Krähenscharbe
  • Kuhreiher
  • Schlangenadler
  • Steppenweihe
  • Stelzenläufer
  • Isländische Uferschnepfe
  • Teichwasserläufer
  • Gelbbrauen-Laubsänger
  • Grünlaubsänger
  • Spornpieper

Von einigen (Unter)Arten der Kategorie „selten“ liegen hingegen nur sehr wenige Beobachtungen vor, u.a. weil sie (inzwischen) tatsächlich sehr selten, teils aber auch nur schwer zu beobachten sind. Diese wandern deshalb von „selten“ in die Kategorie „sehr selten“:

  • Dunkler Sturmtaucher
  • Atlantischer Kormoran (ssp. carbo)
  • Skua
  • Krabbentaucher
  • Rotsterniges Blaukehlchen (ssp. svecica)

Farblich werden alle genannten Arten auch weiterhin in Rot dargestellt (Farbe für die Kategorien „sehr selten“ und „selten“).

Viele schöne Beobachtungen – vielleicht ja auch seltener Arten – wünscht

das Team von ornitho.de und ornitho.lu

 

Foto: Stelzenläufer, H. Glader

posted by Christopher König
 
Monday, May 8th, 2017
tipnews
Traveling Europe? NaturaList helps you to contribute to the second European Breeding Bird Atlas – Please take part!

By using the ornitho-App “NaturaList” you can contribute to one of the most ambitious projects in European ornithology: compiling the second European Breeding Bird Atlas. If you have plans for traveling around Europe in the forthcoming weeks, please join the team and contribute to creating a better picture of the distribution of European breeding birds! We let you know how.

The EBCC (European Bird Census Council) is the umbrella organisation of avifaunistic associations in Europe. Together with its partners in the European countries (natur&emwelt in Luxembourg and the DDA in Germany) the EBCC works at developing the second European Breeding Bird Atlas (EBBA2). Publication of the first Atlas was some 20 years ago, the referring data dates back even further with being around 30 years old by now. Much has changed in Europe since then.

Aim of EBBA2 is to cover the whole of Europe from the Ural to the Azores and from Svalbard to Malta; an ambitious aim as in wide parts of Europe the observer density is much lower than in our country. Particularly in East and Southeast Europe (but not only there) pieces are missing from the puzzle. Please help us to fill the gaps! Learn more about the project “EBBA2” on www.ebba2.info.

You can contribute to EBBA2 in two ways:

  1. Please enter all records that seem relevant to you by using a breeding code if you observe any birds with behavior indicating either possible, likely or confirmed breeding.
  2. Carry out circuit trips of lengths of 1 to 2 hours and record all bird species by filling in an observation list. If doing so, please enter all records with a breeding code whenever the bird shows behavior indicating either possible, likely or confirmed breeding. Every species seen or heard during the trip has to be recorded only once. However, we suggest the following procedure: if possible, please submit all records of moderately common and rare species. When recording common species, please always submit a record the first time you see/hear a species and afterwards only if you notice an individual of the same species showing behavior which indicates a higher breeding code. For example, the first blue tit you have spotted sung. So you enter the sighting with A2. Later you have spotted another blue tit which carried food. Please enter the second blue tit stating C14b. Alternatively you can of course submit all sightings for all species using the relevant breeding code.

Please bear in mind and if appropriate brush up your knowledge regarding the guidelines for stating the correct breeding codes

By carrying out circuit trips or just by entering your bird sightings during your holidays you make a huge contribution to EBBA2. The simplest way to submit the data is via the App “NaturaList”. For the whole of Europe maps are available through OpenStreetMap. You can download the maps for your holiday destination in advance of your trip. This enables you to submit accurate data even when there is no connection to the internet on-site. If you wish not to work with “NaturaList” you can download a table in Excel-format.

We hope you will have many interesting observations in our country and throughout Europe during the forthcoming weeks.

On behalf of the EBBA2-Team

Christopher König, Patric Lorgé und Johannes Wahl
for the teams of ornitho.de and ornitho.lu

 

Photo: Sardinian warbler. © I. Waschkies

posted by Christopher König
 
Friday, April 21st, 2017
tipnews
Sponsor a Red Kite and support its protection!

Gibt es einen persönlicheren Weg als Ihre Faszination für Vögel durch eine Patenschaft zum Ausdruck zu bringen? Im Rahmen des Artenschutzprojektes „Land zum Leben“ besendert der DDA seit 2014 Rotmilane in Deutschland. Für viele dieser Vögel suchen wir noch Patinnen und Paten!

Etwa die Hälfte aller Rotmilane weltweit brütet bekanntlich in Deutschland. Doch in der monoton bewirtschafteten Agrarlandschaft finden die Vögel oft nicht genügend Futter. Mehr nahrungsreichen Lebensraum zu schaffen und so den Rückgang des Rotmilans aufzuhalten, ist Ziel des bundesweiten Schutzprojektes „Land zum Leben“, das der DDA gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege und der Deutschen Wildtier Stiftung durchführt. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Die Stiftung Naturschutz Thüringen unterstützt die wissenschaftlichen Begleituntersuchungen.

Wo suchen Rotmilane ihre Nahrung während der Brutzeit? Wie muss ein Rotmilan-Revier beschaffen sein, damit die Vögel erfolgreich brüten können? Um Fragen wie diese zu beantworten, plant der DDA im Rahmen des Projekts 30 in Deutschland brütende Rotmilane mit modernen GPS-Sendern auszustatten.

Werden Sie Patin oder Pate unserer besenderten Rotmilane! Als Patin/Pate erhalten Sie eine Patenurkunde und die zweimal im Jahr erscheinende „Rotmilan-Post“, in der wir Sie exklusiv mit Neuigkeiten über „Ihren“ Milan informieren. Natürlich können Patenschaften auch als Geschenk abgeschlossen werden (z.B. für Ihr Patenkind).

Welche Formen der Rotmilan-Patenschaften es gibt und wie Sie Patin oder Pate werden können, erfahren Sie auf der Projekthomepage.

PS:  Neben vielen anderen attraktiven Preisen verlosen wir beim diesjährigen Birdrace am 6. Mai 2017 unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, deren Teams Spenden für ornitho.de einwerben, eine Rotmilan-Jahrespatenschaft! Weitere Informationen zum „Vogel-Rennen“ und alles rund um die Anmeldung gibt es unter www.dda-web.de/birdrace.

Weitere Informationen:

 

Foto © Thomas Hinsche

posted by Christopher König
 
Friday, April 14th, 2017
technews
Info on the use of breeding codes

For many bird species breeding season has already started. They are busily singing and displaying, inspecting potential nesting sites and transporting nesting material. In some cases even young chicks were seen. The way these birds behave tells us if they are possible, probable or definite breeders. In order to allow comparable and automated analyses, standardized breeding codes have been established consisting of 20 different categories. The code was developed by the European Ornithological Atlas Committee (EOAC) and thus is applicable throughout the whole of Europe.
For not overlooking to enter this important information, ornitho.de gives you an automatic reminder when submitting your bird observations during the breeding season. These codes are valuable information for compiling species specific breeding distribution maps. Their correct usage therefore is essential.

To make everyone aware of cases when stating breeding codes is reasonable and when it is not, we have put together the most important facts and information in our new menu option “Breeding codes and their application”.

Key facts:

Please bear in mind the following when stating breeding codes
  1. Please do NOT state breeding codes when submitting data on:
    • bird assemblages which were not observed as a pair or a family,
    • roosting birds on migration or birds flying over and not showing territorial behavior or relation to a (known) territory,
    • foraging birds in unsuitable breeding habitat.
  2. Please state a breeding code only if
    • you are sure about the observed breeding behavior
    • you know the area and/or the species well enough to tell that it is definitely or very likely a breeding bird in the respective area.
  3. Please be especially cautious when stating codes A1 and B3 and only enter them in cases when it is at least very likely that the bird in question is breeding in the respective area (e.g. due to your knowledge of the area and/or the species).
  4. You do not have to state breeding codes!
    If in doubt, please choose “Ignore” (=no breeding code) when the system asks you to enter a code!
  5. Breeding codes should also be entered outside the pre-defined breeding season, e.g. when you observe breeding behaviour in winter. In these cases, please use the entry field “Breeding code” in the “Additional information” section.
  6. When observing autumn or winter song, please refrain from entering a code. Instead choose the option “singing/displaying” in the drop down menu of the entry box “Specifications (e.g. behaviour)” in the “Additional information” section.
  7. When stating definite breeding (all C-codes), we welcome any extra-added comments in the “Additional information” section. This facilitates analyses, e.g. regarding the number of families or regarding age status of the fledglings.

For a well-considered use of breeding bird codes – also in the name of the regional coordinators – thankfully yours

Patric Lorgé, Christopher König and Johannes Wahl
and the team of ornitho.de and ornitho.lu

posted by Christopher König
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Biolovision Sàrl (Switzerland), 2003-2017