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How to participate

Mitmachen!

Voraussetzungen für eine Mitarbeit

Die WVZ eignet sich hervorragendfür den Einstieg ins Vogelmonitoring!

Warum?

  1. Geeignete Zählgebiete, z. B. ein Stillgewässer oder der Abschnitt eines Fließgewässers, sind vor nahezu jeder Haustür zu finden.
     
  2. Wasservögel sind – vor allem im Winterhalbjahr, wenn die Männchen das Prachtkleid tragen – leicht zu bestimmen.
     
  3. Die Anzahlen sind an vielen Gewässern überschaubar und das Artenspektrum umfasst oft nur 10–20 Arten, deren korrekte Bestimmung schnell zu erlernen ist.

Wichtig: Bitte zählen Sie nicht, ohne vorher mit der/dem zuständigen Koordinator/in Rücksprache gehalten zu haben (s.u.)! Sie können Daten auf ornitho.de auch nur eintragen, wenn Sie entsprechende Rechte dazu haben. 

Foto Zähler
XXX

Erfassungsmethode

Die Erfassungen finden in festgelegten Zählgebieten statt, die über einen möglichst langen Zeitraum in vergleichbarer Weise (gleich bleibende Route und Zählpunkte) bearbeitet werden.

Die WVZ findet tagsüber statt, um soweit wie möglich Einflüsse von Schlafplatzflügen zu reduzieren. Die strikte Trennung von Tagesrast- und Schlafplatzbeständen ist aus Gründen der Vergleichbarkeit wichtig. Die Zählungen sollten deshalb möglichst im Zeitraum eine Stunde nach Sonnenaufgang bis zwei Stunden vor Sonnenuntergang durchgeführt werden.

Gezählt wird nach der „Look-See-Methode“ an fest vorgegebenen Zählterminen: Es werden die Individuen erfasst, die sich zur Zeit der Zählung im Zählgebiet aufhalten, abfliegen oder landen. Überfliegende Vögel ohne Gebietsbezug zählen nicht zum Rastbestand.

Wichtigstes Ziel ist die möglichst exakte Erfassung des im Gebiet anwesenden Rastbestandes. Ein spezieller Aufwand für die Erfassung einzelner Arten ist nicht zu betreiben (z.B. Zwergtaucher im überhängenden Ufergebüsch). Es wird gezählt, was sichtbar ist oder akustisch wahrgenommen wird. Optional ist die Angabe von Jungvogelanteilen und des Geschlechterverhältnisses bei einigen Arten möglich.

Die Zählungen sollten vorrangig am Sonntag des festgelegten Zählwochenendes durchgeführt werden. Ein Ausweichen auf die umliegenden Tage ist aber möglich, wenn beispielsweise die Wettersituation am Zähltag eine zuverlässige Erfassung nicht zulässt.

Wichtig: Wenn keine der zu erfassenden Arten im Zählgebiet anwesend waren (z.B. weil das Gewässer vereist ist), handelt es sich um eine Nullzählung. Es handelt sich dann ebenfalls um eine vollwertige Zählung, alle Arten erhalten dann automatischen den Bestand = 0. Für die Datenauswertung ist diese Information sehr wichtig. 

https://cdnfiles1.biolovision.net/www.ornitho.de/userfiles/infoblaetter/Anleitungen/Vogelmonitoring/WVZ/Mandarinente-CJansch.jpg

Auch alle  Wasservogel-Neozoen  wie Mandarinenten gehören zum Artenspektrum der WVZ.
Foto: C. Jansch

Artenspektrum

Im Rahmen der WVZ werden alle Wasservogelarten erfasst, einschließlich aller Neozoen (= ursprünglich hier nicht heimische Arten, z.B. Nilgans, Rotschulterente) sowie Hybriden. Wenn letztere nicht zu bestimmen sind, bitte die zutreffende unbestimmte „Art“ angeben (z.B. Gänse-Hybrid, unbestimmt).

Wenn Sie etwas mehr Zeit haben,  sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie einige weitere, ausgewählte Arten miterfassen, die sich an Gewässern aufhalten (z.B. Eisvogel, Wasseramsel) oder im Rahmen der WVZ gut zu erfassen sind (z.B. Greifvögel). Meist sind diese Arten ohne wesentlichen zusätzlichen Zeitaufwand zu erfassen, da es sich größtenteils um auffällige und / oder attraktive Arten handelt, die die meisten Beobachter ohnehin notieren würden.

Je nachdem, für welche Option Sie sich entschieden haben, wählen Sie bei der Dateneingabe bei „Erfasstes Artenspektrum“ entweder die Option „WVZ Standard“ oder „WVZ erweitert“.

Wichtig ist, dass jeweils alle Arten des gewählten Artenspektrums erfasst werden. Nur dann ist der Rückschluss möglich, dass alle übrigen Arten am Zähltag nicht im Zählgebiet anwesend waren, also mit einem Bestand = 0 gewertet werden können. Für eine saubere Auswertung der Daten ist dieser Rückschluss sehr wichtig!

Wenn Sie einmal eine sicher anwesende Art ausnahmsweise nicht erfasst haben, müssen Sie das bei der Dateneingabe vermerken, indem Sie angeben „nicht gezählt“.

Eine detaillierte Übersicht über Artenspektrum finden Sie am Ende dieser Seite.

https://cdnfiles1.biolovision.net/www.ornitho.de/userfiles/infoblaetter/Anleitungen/Vogelmonitoring/WVZ/Stockenten-MPutze.jpg
Der wichtigste Zähltermin im Jahresverlauf ist die Internationale Mittwinterzählung im Januar - in allen Programmen des Monitorings rastender Wasservögel. 
Foto: M. Putze

Zählbogen

Einen Zählbogen zum Ausfüllen im Gelände (oder als Erinnerung an die zu erhebenden Informationen) können Sie hier herunterladen. Auf der zweiten/dritten Seite des Bogens finden Sie einige hilfreiche Erläuterungen.

Zähltermine

Gezählt wird an bis zu 12 Terminen um die Monatsmitte, die bundesweit festgelegt werden. Dabei gilt die Faustregel: Gezählt wird an dem Wochenende, dessen Sonntag dem 15. am nächsten liegt (Abweichungen davon können in seltenen Fällen aufgrund int. Synchronzählungen auftreten).

Die Zähltermine im Wattenmeer orientieren sich an den Hochwasserzeiten, da die Vögel dort an den Hochwasserrastplätzen während des Tages erfasst werden. Die Zähltermine im Wattenmeer weichen deshalb teilweise von jenen im Binnenland ab. In vielen Gebieten des Wattenmeeres finden zusätzlich auch um den Monatswechsel Zählungen statt.

Die Zähltermine der aktuellen Zählperiode finden Sie hier.

Wie oft muss ich zählen?

Im Gegensatz zu den Erfassungen während der Brutzeit gibt es keine verpflichtende Vorgabe, wie viele Zähltermine Sie mindestens wahrnehmen müssen, um sich an der WVZ beteiligen zu können. Gleichwohl gibt es einige wichtige Leitlinien, die Ihnen eine Orientierung bieten können, wie Sie Ihre Zeit optimal für die WVZ einsetzen können:

  1. Lieber längerfristig weniger, als kurzfristig viel oder mit sehr vielen Lücken: Es ist – auch aus koordinativer Sicht – günstiger, wenn Sie weniger Zählgebiete bearbeiten, diese dafür aber längerfristig und in gleichbleibender Intensität. Nehmen Sie sich also zunächst nicht zu viel vor. Wenn Sie merken, dass Sie Lust und Zeit für mehr haben, können Sie Ihr Engagement jederzeit erweitern.
     
  2. Die wichtigste Zählung im Jahresverlauf ist die Internationale Mittwinterzählung im Januar. Zu diesem Zähltermin sollen möglichst viele Zählgebiete erfasst werden. In diesem Monat ist ein zusätzliches Engagement sehr willkommen (auch ein einmaliges)!
     
  3. Monatliche Zählungen von September bis April sind in vielen Gebieten der Standard. Sofern Ihr Zählgebiet nicht ganzjährig sehr geringe Wasservogelbestände aufweist (s. 5.), sollten Sie sich diesen Zählrhythmus zum Ziel setzen.
     
  4. Ganzjährige monatliche Erfassungen sollten in Rastgebieten stattfinden, die für nicht-brütende Wasservogelarten auch in den Monaten Mai bis August attraktiv sind.
     
  5. Zählgebiete mit ganzjährig sehr geringen Wasservogelbeständen müssen nicht dauerhaft monatlich erfasst werden. Stellen Sie fest, dass das für Ihr Zählgebiet zutrifft, so kann die Erfassung auf den Januar beschränkt werden. Gleichwohl ist es wünschenswert, auch solche Zählgebiete in mehrjährigen Abständen monatlich oder zumindest in einzelnen Monaten zu erfassen. Möglicherweise haben Veränderungen im Gebiet stattgefunden.
     
  6. Setzen Sie Prioritäten: Sollten Sie Ihre Engagement reduzieren müssen, versuchen Sie die Erfassungen in den bedeutenderen Zählgebieten fortzuführen und in den anderen ggf. nur noch die Januarzählung durchzuführen, sofern sich kein/e Nachfolger/in findet.
     
  7. Fragen Sie Ihre Koordinatorin oder Ihren Koordinator, wenn Sie unsicher sind!
Foto
Die WVZ findet in fest definierten Zählgebieten statt.

Zählgebiete

Die Zählgebiete bei der WVZ sind (wie alle Erfassungseinheiten im Vogelmonitoring) fest definiert und müssen – wenn nicht zwingende Gründe dagegen sprechen – in den einmal festgelegten Grenzen fortgeführt werden. Nur dann sind die Zählergebnisse miteinander vergleichbar. Deshalb haben alle Zählgebiete einen Gebietscode, mit dem sie in der bundesweiten Wasservogel-Datenbank des DDA registriert sind. Sie können deshalb nur für bereits registrierte Zählgebiete Zählungen durchgeführt werden.

Wie erfahre ich, wo ich mich an der WVZ beteiligen kann?

Derzeit gibt es noch keine Suche nach vakanten Zählgebieten in ornitho.de. Wir arbeiten aber daran, das baldmöglichst zu integrieren.

Derzeit können Sie unter „Mitmachen bei der WVZ!“ auf der DDA-Webseite nach bislang unbesetzten Zählgebieten in einigen Teilen Baden-Württembergs, in Rheinland-Pfalz sowie in Sachsen-Anhalt suchen.

Wenn Ihre Region dort noch nicht vertreten ist oder ein Gewässer in Ihrer Nähe bislang nicht als Zählgebiet registriert ist, wenden Sie sich bitte an Ihre Koordinatorin oder Ihren Koordinator, die Sie auf der DDA-Webseite finden.

Fragen und Kontakt

Vor einer Mitarbeit bzw. bei allen hier nicht beantworteten Fragen wenden Sie sich bitte zunächst vertrauensvoll an Ihre Koordinatorin oder Ihren Koordinatorauf der DDA-Webseite.

Ist ein Posten derzeit vakant, so wenden Sie sich bitte an die bundesweite Koordinationsstelle.

Bei Fragen zur Dateneingabe in ornitho.de wenden Sie sich bitte wie gewohnt anhilfe@ornitho.de. Vielen Dank!

Foto
XXX

 

Anhang „Artenspektrum der WVZ“:

Alle Arten, Unterarten oder Hybriden folgender Familien gehören zum Artenspektrum „WVZ Standard“:

Ordnung

Familie

Entenvögel - Anseriformes

 

Entenverwandte - Anatidae

Flamingos - Phoenicopteriformes

 

Flamingos - Phoenicopteridae

Lappentaucher - Podicipediformes

 

Lappentaucher - Podicipedidae

Seetaucher - Gaviiformes

 

Seetaucher - Gaviidae

Röhrennasen - Procellariiformes

 

Sturmschwalben - Hydrobatidae

 

Sturmvögel - Procellaridae

Pelikanvögel - Pelecaniformes

 

Pelikane - Pelecanidae

Kormoranvögel - Phalacrocoraciformes

 

Tölpel - Sulidae

 

Kormorane - Phalacrocoracidae

Ibisse - Threskiornithiformes

 

Ibisse - Threskiornithidae

Reiher - Ardeiformes

 

Reiher - Ardeidae

Storchenvögel - Ciconiiformes

 

Störche - Ciconiidae

Kranichvögel - Gruiformes

 

Kraniche - Gruidae

 

Rallen - Rallidae

Wat-, Alken- und Möwenvögel - Charadriiformes

 

Burhinidae - Triele

 

Austernfischer - Haematopodidae

 

Säbelschnäblerverwandte - Recurvirostridae

 

Regenpfeiferverwandte - Charadriidae

 

Schnepfenverwandte - Scolopacidae

 

Glareolidae - Brachschwalbenverwandte

 

Raubmöwen - Stercorariidae

 

Alke - Alcidae

 

Möwen - Laridae

 

Seeschwalben - Sternidae

Zum Artenspektrum „WVZ erweitert“ gehören künftig folgende Arten:

Art

alle Greifvogelarten

Sumpfohreule

Eisvogel

(Strandpieper)

(Bergpieper)

Gebirgsstelze

Ohrenlerche

Bartmeise

Wasseramsel

Raubwürger

Berghänfling

Schneeammer

Spornammer

 


Biolovision Sàrl (Switzerland), 2003-2019