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vendredi 8 février 2019
avinews

Bereits seit mehreren Wochen fallen entlang der niederländischen Nordseeküste ungewöhnlich viele tot angespülte Trottellummen auf. Die Anzahl der Totfunde entlang der Strände liegt aktuell weit über der zu dieser Jahreszeit üblichen Zahl und könnte hochgerechnet viele Tausend Individuen betreffen. Zahlreiche geschwächte Trottellummen werden derzeit in Auffangstationen gepflegt. Die Gründe für das Massensterben sind bislang unklar.

Die Vögel weisen keine äußerliche Verschmutzung auf, zeigen aber deutliche Zeichen schwerer Entkräftung und Darmschäden. Ein Zusammenhang mit der Havarie des Containerschiffs "MSC Zoe" Anfang Januar, bei der vor der niederländischen Küste mehr als 300 teils mit Gefahrgut beladene Container über Bord gingen, konnte bislang nicht belegt werden. Erste Untersuchungen ergaben, dass sich in den Mägen der Vögel zumindest keine Plastikteile befanden. Eine genauere Analyse steht allerdings noch aus.

Stürmische Bedingungen können im Winter die Nahrungssuche der Vögel erschweren. In diesem Fall wäre es jedoch schwer erklärbar, wieso das Massensterben nur in den Niederlanden so deutlich ausfällt. Zwar wurden entlang der deutschen Nordseeküste ebenfalls mehr tote Trottellummen als üblich gefunden, jedoch nicht annähernd in einer solchen Dimension wie in den Niederlanden.

In order to better understand the extent along the German coast, dead common guillemoot should be reported in ornitho.de and marked with "found dead" under "Specifications (migration, roost etc.)".

 

Foto: Geschwächte Trottellumme am Strand von St. Peter-Ording. H. Ertzinger, 21.1.2019

posté par Christopher König
 
samedi 2 février 2019
avinews
Looking back on autumn 2018

Mehr Sommer als Herbst“ – so haben wir unseren Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit diesmal betitelt. Tatsächlich setzte sich die bereits seit März deutlich zu warme Witterung bis in den November hinein fort. In Kombination mit fehlenden Niederschlägen wurde es vielerorts sehr trocken. Lassen sich anhand der mehr als 1,3 Millionen Vogelbeobachtungen, die in den Monaten September bis November bei ornitho.de zusammengetragen wurden, Auswirkungen auf die Vogelwelt erkennen?

Wir versuchen uns dieser nicht ganz einfach zu beantwortenden Frage mit einem Blick auf die Beobachtungslisten in ornitho.de zu nähern. Hat sich das ungewöhnlich große Nahrungsangebot für Insektenfresser positiv auf deren Brutsaison ausgewirkt? Kam es vielleicht bei einigen Arten vermehrt zu Zweitbruten bzw. war die Brutzeit im vergangenen Jahr insgesamt aufgrund der Bedingungen länger als normal? Oder hat die große Hitze durch fehlende Möglichkeiten der Wasseraufnahme und austrocknende Feuchtgebiete eher negative Folgen gehabt? Für ausgewählte Arten haben wir uns das Auftreten und den Verlauf der Brutzeit einmal genauer angeschaut und mit den Vorjahren verglichen.

Vielen Vogelbeobachtern wird der Rekordherbst 2018 auch hinsichtlich der entdeckten Seltenheiten in Erinnerung bleiben. Von hoher See brachten mehrere Stürme seltene Seevogelarten in Küstennähe, darunter ein vermutlicher Swinhoewellenläufer, der bei Anerkennung der Deutschen Avifaunistischen Kommission einen Erstnachweis darstellt. Durch den Luftraum segelten gleich mehrere Fahlsegler und an Land waren Wüstengrasmücke und Isabellsteinschmätzer sowie gleich mehrere Bart-, Dunkel-, Goldhähnchen- und Tieschan-Laubsänger zu beobachten.

Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Herbst 2018: Mehr Sommer als Herbst – Wie reagierte die Vogelwelt?“ in der Zeitschrift „Der Falke“ können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge mit direktem Bezug zu ornitho.de finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.

Das komplette Falke-Heft 2/2019 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. über den neuen Schweizer Brutvogelatlas, Wiesenpieper, die Jagd auf Feldlerchen, Vögel an Misthaufen, den Einsatz von Wildtierkameras in der Ornithologie und Salzlacken am Neusiedler See können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
das Team von ornitho.de und ornitho.lu

posté par Christopher König
 
mardi 1 janvier 2019
technews
Attention: les oiseaux ont maintenant une année de plus!

L'âge des oiseaux est indiqué par l'année calendrique: un oiseau né en 2018, est à partir du 1er janvier 2019 dans sa 2e année calendrique. Par conséquent, un oiseau né déjà en 2017 est dans sa 3e année, et ainsi de suite.
Cette mention est importante pour la mention de l'âge de vos observatios.

tout en vous remerciant,

votre équipe ornitho-de/lu

posté par Christopher König
 
lundi 31 décembre 2018
avinews
Revision of the National Reporting List of Rare Birds and notes on the documentation of Arctic Redpolls

Das Auftreten von Vogelarten ist dynamisch, sodass Häufigkeitseinstufungen regelmäßig geprüft werden müssen. Die Meldeliste der Deutschen Avifaunistischen Kommission (DAK) wird nach 2011 und 2015 turnusmäßig zum 1.1.2019 aktualisiert.

Wie bei der letzten Überarbeitung der Meldeliste wird als Kriterium ein Schwellenwert von im Median mehr als 8 Nachweisen in den letzten 10 Jahren verwendet. Häufiger nachgewiesene Arten werden von der DAK-Liste gestrichen und in die Obhut der Avifaunistischen Landeskommissionen übergeben – Beobachtungen dieser Arten sind also weiterhin einzeln zu dokumentieren!
Grundsätzlich von der Meldeliste gestrichen werden außerdem alle regelmäßigen Brutvogelarten. Zusätzlich können Arten gestrichen werden, die in den letzten 5 Jahren im Median mehr als 10 Nachweise aufwiesen. Auf diese Weise lässt sich auf bedeutende kurzfristige Entwicklungen reagieren. Unter Berücksichtigung internationaler Entwicklungen (Bestandstrends, Zugmuster etc.) und der Bestimmungsschwierigkeit wird über eine Streichung dieser Arten im Einzelfall entschieden. 
Zum 1.1.2019 werden demnach von der DAK-Meldeliste bundesweit dokumentationspflichtiger Arten gestrichen:

- Sichler
- Triel
- Doppelschnepfe
- Eismöwe
- Zitronenstelze
- Taigazilpzalp
- Zwergammer


Eine ausführliche Ausarbeitung und Publikation zu den Änderungen der DAK-Meldeliste erfolgt in „Seltene Vögel in Deutschland 2017“.

Polarbirkenzeisige nur mit Fotos

Auf dem Jahrestreffen der DAK wurde Mitte November u.a. über die Beurteilung von Seltenheitsmeldungen von Polarbirkenzeisigen diskutiert. Zwischen November 2017 und Februar 2018 kam es im Rahmen eines Einflugs von Taigabirkenzeisigen auch zum wohl stärksten bislang dokumentierten Einflug von Polarbirkenzeisigen nach Deutschland. Die Bestimmung bzw. Abgrenzung zu teils sehr ähnlichen Taigabirkenzeisigen ist jedoch schwer. Aufgrund dieser Bestimmungsschwierigkeiten wird die DAK künftig lediglich durch Fotos belegte Beobachtungen von Polarbirkenzeisigen bearbeiten. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass nicht verlangt wird, dass alle z.T. schwer zu fotografierenden Bestimmungsmerkmale belegt sein müssen.

Der Polarbirkenzeisig gehört damit neben Grönländischer Blässgans, Falkenbussard, Eleonorenfalke, Fahlsegler, Iberienzilpzalp, Masken- und Aschkopf-Schafstelze sowie Kiefernkreuzschnabel zu den Arten und Unterarten, für deren Beurteilung Belegaufnahmen vorausgesetzt werden.

 

Foto: Sichler © A. Barbee

 

 

 

 

 

posté par Christopher König
 
lundi 24 décembre 2018
technews
Merry Christmas and all the best for 2019!

Wir blicken mit viel Freude und großem Dank auf ein weiteres sehr erfolgreiches ornitho-Jahr zurück. Mit über 6 Millionen Meldungen wurden 2018 noch einmal deutlich mehr Beobachtungen zusammengetragen als im Vorjahr. Der gesamte Datenschatz wuchs damit auf über 35 Millionen Datensätze an! Mehr als 26.000 Nutzerinnen und Nutzer „füttern“ ornitho mittlerweile mit ihren Vogelbeobachtungen. 

Allen, die im zurückliegenden Jahr ornitho mit ihren Beobachtungen unterstützt haben, möchten wir für die große Unterstützung ganz herzlich danken! Die eingehenden Daten werden von mehr als 400 Regionalkoordinatorinnen und Regionalkoordinatoren sowie Artspezialisten gesichtet, die bei Rückfragen auch als Ansprechpartner auf lokaler Ebene zur Verfügung stehen. Ihnen, wie auch den Mitgliedern der Steuerungsgruppen, gilt deshalb unser ganz besonderer Dank!

Gaëtan Delaloye und dem Team von Biolovision, das im Hintergrund dafür sorgt, dass ornitho so schnell und zuverlässig läuft, danken wir für den unermüdlichen Einsatz!

Wir wünschen allen Beobachterinnen und Beobachtern ein fröhliches Weihnachtsfest sowie einen gesunden und optimistischen Start ins Jahr 2019 – verbunden mit der Hoffnung, dass dieses auch ornithologisch wieder die eine oder andere schöne Überraschung für Sie bereithält!

Für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
Christopher König, Patric Lorgé und Johannes Wahl

 

Foto: Höckerschwan, A. Heiland.

posté par Christopher König
 
lundi 17 décembre 2018
tipnews
Red Kite roost counting on 5th/6th January 2019 – Please join in!

Seit 2007 werden in Europa am ersten Januar-Wochenende überwinternde Rotmilane an ihren Schlafplätzen erfasst. Koordiniert werden die Zählungen von der Ligue pour la Protection des Oiseaux (LPO) in Frankreich. Die Zählung in diesem Winter findet am 5./6. Januar 2019 statt.

Die traditionellen und wichtigsten Überwinterungsgebiete des Rotmilans liegen in Spanien, Portugal und im Süden Frankreichs. Allerdings versuchen immer mehr Rotmilane, in der Nähe ihres mitteleuropäischen Brutgebiets zu überwintern. Seit dem Winter 2015/16 rufen wir deshalb über ornitho.de dazu auf, auf Rotmilan-Schlafplätze im Winter zu achten und diese zu melden. Neben einem großen Wissenszuwachs gibt es inzwischen für alle Bundesländer Ansprechpersonen, die die Zählungen koordinieren (s.u.). Die Auswertungen der eingegangenen Meldungen sind in den Rückblicken auf die Winter 2015/162016/17 und 2017/18in „Der Falke“ erschienen.

Bei der Zählung im vergangenen Winter gelang die bislang beste Abdeckung. 42 Schlaf- und Sammelplätze von Rotmilanen wurden kontrolliert. Die größten Ansammlungen befanden sich in Thüringen (zwei Schlafplätze mit 110 bzw. 100 Ind.), in Sachsen-Anhalt (118 Ind.), in Sachsen (115 Ind.) und in Baden-Württemberg (81 Ind.). An 9 Orten übernachteten jeweils mehr als 50 Rotmilane. In der Summe wurden 1.148 Individuen an Schlafplätzen gezählt. Insgesamt schätzten wir den bundesweiten Gesamtbestand Anfang Januar 2018 auf ca. 1.400 Individuen.

Allen, die sich an der Koordination, der Suche und der Erfassung der Rotmilan-Schlafplätze in den vergangenen Jahren beteiligt haben, gilt unser herzlicher Dank!

Eine Projektfinanzierung durch den Deutschen Rat für Vogelschutz (DRV)hat uns im Laufe dieses Jahres zusätzlich motiviert, die Erfassung der bei uns überwinternden Rotmilane voranzutreiben und zudem die Integration des Erfassungsprojektes in NaturaListermöglicht. Herzlichen Dank!

Aber um einen Schlafplatz zählen zu können, muss er zunächst gefunden werden. Deshalb: Nutzen Sie die Zeit „zwischen den Jahren“ und zu Beginn des neuen Jahres zur Suche nach Rotmilan-Schlafplätzen. Einige Hinweise hierzu sowie zur Meldung auf ornitho.de bzw. via NaturaList haben wir unten zusammengestellt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Johanna Karthäuser (bundesweite Koordinatorin) und Fabienne David (LPO, int. Koordinatorin)

 

Hinweise zur gezielten Suche nach Rotmilan-Sammel- und Schlafplätzen sowie zur Zählung am ersten Januar-Wochenende:

  1. Als Schlafplatz suchen Rotmilane Waldränder, kleine Wäldchen und Feldgehölze oder auch Baumreihen auf. Oft kommen die Milane Jahr für Jahr in ungefähr das gleiche Gebiet. Der genaue Ort des Schlafplatzes kann aber durchaus um mehrere Hundert Meter variieren.
     
  2. Häufig sammeln sich Rotmilane an sogenannten Vorsammelplätzen, bevor sie, meist erst in der Dämmerung, einzeln oder in Gruppen den endgültigen Schlafplatz aufsuchen. Ein solcher Vorsammelplatz kann ein paar Hundert Meter bis ca. zwei Kilometer vom eigentlichen Schlafplatz entfernt sein. Der Vorsammelplatz kann auch mit dem letztlichen Schlafplatz identisch sein. Wichtig: Notieren Sie immer die Uhrzeit, wenn Sie eine Zählung am Schlaf- oder Vorsammelplatz durchführen.
     
  3. Bei der Suche nach bislang unbekannten Schlafplätzen geben am späten Nachmittag gerichtet fliegende Rotmilane wichtige Hinweise. Ein etwas erhöhter Beobachtungspunkt ist dabei günstig. Wenn die ungefähre Lage des Schlafplatzes bekannt ist, können Waldränder und Feldgehölze gezielter nach Rotmilanen abgesucht werden.
     
  4. Die Zählung sollte von etwa 30 Minuten vor bis 40 Minuten nach Sonnenuntergang erfolgen, da die Milane in dieser Zeit am Schlafplatz einfliegen (an bewölkten Tagen etwas früher). Das bedeutet zur internationalen Zählung im Januar ab ca. 16 Uhr vor Ort zu sein.
     
  5. Die Fluchtdistanz am Schlafplatz ist recht hoch. Halten Sie deshalb einen Abstand von mindestens 250 m zum Schlafplatz ein.
     
  6. Vor allem bei größeren Schlafplätzen, ist es gut, am Zähltag mit mehreren Personen vor Ort zu sein. Das ist nicht nur kurzweiliger, sondern auch sehr hilfreich, da der Schlafplatz, um bis zu einen Kilometer von Tag zu Tag variieren kann bzw. sich die Rotmilane auf mehrere Schlafgruppen aufteilen können.
     
  7. Am einfachsten und exaktesten ist es, die einfliegenden Vögel zu zählen.Vor allem, wenn die Rotmilane in Nadelbäumen übernachten, sind sie darin nur schwer oder gar nicht zu entdecken. Die tatsächliche Anzahl wird dann (deutlich) unterschätzt. Insbesondere, wenn Sie mit mehreren Personen zählen, protokollieren Sie den Schlafplatzbestand sowie ein- und abfliegende Vögel minutengenau. Das erleichtert die anschließende Auswertung.
     
  8. Wenn Sie an der int. Synchronzählung teilnehmen wollen, bitte wenden Sie sich vorab an die für Sie zuständige u.g. Ansprechperson! Melden Sie diesen gerne auch im Vorfeld Schlafplätze.

Bei der Datenmeldung beachten Sie bitte Folgendes:

  1. Bitte melden Sie die Zählergebnisse punktgenau und als Einzelbeobachtung entweder direkt im Feld per Smartphone-App „NaturaList“oder nachträglich über die Homepage von ornitho.de.
  2. Zwischen dem 2. und 9. Januar 2019 steht in der Eingabemaske als zusätzliche Detailinformation „Erfassungsprojekt“ zur Auswahl. Hier wählen Sie bitte „Rotmilan-Schlafplatzzählung 2019“ aus, damit sich Ihre Daten leicht der Synchronzählung zuordnen lassen.
  3. Vergessen Sie nicht, die Uhrzeit anzugeben! Das gilt grundsätzlich für alle Meldungen von Vorsammel- und Schlafplätzen.
  4. Rotmilane an Schlafplätzen sind störungsempfindlich. Bitte schützen Sie deshalb Meldungen von Rotmilan-Schlafplätzen!Dazu bei der Eingabe per App oder über ornitho.de in den Detailinformationen „Geschützte Beobachtung“ auswählen.

Die landesweiten Ansprechpersonen, denen unser herzlicher Dank für die Unterstützung gilt:

Ansprechpartnerin für Luxemburg ist Katharina Klein.

 

Foto: M. Persch. Saarland, Mai 2018.

posté par Christopher König
 
samedi 1 décembre 2018
avinews
Breeding success of Bewick’s Swans in 2018: Please take part in the European census on December 15th/16th

As in previous years, a Europe-wide survey of the proportion of young birds in the Bewick's Swan will take place on the weekend of 15-16 December. In recent years we have been able to take a large sample thanks to the well-established network of observers. We hope that this will be possible again this year: Due to the mild weather so far, many Bewick's Swans are again staying with us (see map).

In the future, the recording will always take place on the date of the mid-month count in December. Our colleagues at the European level have thus responded to our request for a bundling of the count dates, which we are very pleased about.

In December 2016 on the first weekend of December 2.998 Bewick's Swans were aged in Germany with 10,5 % young. In NW Europe the percentage was 8.2 % based on more 10.000 aged birds. Thus the juvenile ratio has been three years in a row lower than ten percent. In December 2015 4,814 Bewick’s Swans were aged in Germany, bringing up a juvenile percentage of 10,0 %. At the European level 9.2 % of the birds were juveniles (n = c. 11,000). The year before it were 7.8 % (Germany 11.2 %), in 2013 the juvenile percentage was much higher with 13.0 % (Germany: 14.4 %). A higher proportion of juveniles in Germany in comparison to the more westerly wintering areas has been noted quite regularly.

In December 2017, 5,498 Bewicks's Swans were differentiated by age on the counting weekend in Germany resulting in a juvenile percentage of 4.2 %. At the European level, 3.9% of the more than 10,000 individuals counted were juveniles. This is the lowest percentage of young birds recorded since 2008. For the fourth consecutive year, the proportion of young birds at population level was thus less than ten percent.
In 2016 at the European level, 8.2 % of young birds were recorded (Germany: 10.5) and in 2015 the proportion was 9.2 % (Germany: 10.0) and in 2014 7.8 % (Germany: 11.2). There were more than 10 % juveniles for the last time in 2013 with 13.0 % (D: 14.4) and in 2012 with 13.9 % (Germany: 17.4). A higher proportion of juveniles in Germany compared to the wintering areas further to the west has been observed in most of the years. Since 2011, the DDA has been involved in the systematic recording of the annual breeding success of the Bewick's Swans that spend the winter in NW Europe due to the increasing number of resting birds in early winter.

Many thanks to everyone being involved!

Beneath the percentage of young birds, we would also very welcome taking notes on the type of wintering habitat. Something which many of you are used to do anyway already. If there are motivated birders among you seeking for an interesting challenge, recording the numbers of family groups would be also of great value. For information on how to go about when entering this kind of data please see below.

Background: At this time of the year, assessing the percentage of young birds in wintering flocks of Bewick’s swans is a very good way of getting information on the species’ breeding success. The share of this year’s birds in wintering flocks allows conclusions on the conditions in the species’ arctic breeding grounds during the past summer. It therefore functions as an indicator helping to explain recently observed population changes. The Bewick’s Swan is one of the very few goose and swan species with decreasing population numbers. Among others, low breeding success since the 1990s seems to be one of the contributing factors. Yet, what exactly triggers the parents’ struggle to rear their young is not clear.

Many thanks for your support!

Axel Degen (national coordinator), Wim Tijsen (int. coordinator)
 

Recording age/sex, percentage of young and foraging habitat type:

  • Please enter information on age and sex in the respective data entry boxes and NOT in the entry field for general comments. If you do so, it is very difficult for us to use the information for our analyses!
  • Please always state information on all sexes and ages observed. For example, in a flock of 28 Bewick’s swans you have aged 23 adults and 5 young. If you only submit the 5 young birds, it might mean that all the other birds were adults but it could also mean that there were 5 young birds among 28 birds in total. Concluding all other birds were adults would be wrong. Ambiguous entries as such therefore have to be excluded from the analyses.
    One reason for only submitting the number of young birds or the number of only one of the sexes might be that there is only one row available for entering age and sex data. For entering the other sex or more age groups please click on “add age/sex details for more birds”. Alternatively you’ll find a data entry field beneath in which you can fill in your information easily and conveniently. By clicking in the box a window with all abbreviations and information on how to enter the data opens automatically.
  • Please avoid using the term “immature” when a more exact age can be stated. For birds fledged in the past breeding season please always use the term “1st year” up until December the 31st and after January the 1st please always use “2nd year”. This is essential when aging Mute swans as even birds in their 2nd year can often be distinguished from adults. For differentiating between birds in their 2nd or 3rd year and other adult birds please do so by submitting your entries via extra categories.
  • Please be aware: Small and big bird flocks have different age proportions. Small groups or families, where individuals can be aged often by one glimpse, tend to have a higher proportion of young birds than bigger bird assemblages. Although it is time consuming, please try to age bigger flocks whenever you can take your time to do so. This information is very important for not overestimating the overall percentage of young birds.
  • Please also submit age information details when the flock only consists of adult or only of young birds! We sometimes got the impression that mainly age details of flocks only consisting of mixed age groups are submitted.
  • Recording family group sizes in geese or swan species is also very important. If you would like to submit this kind of information, please do so in the general comments field, e.g. by entering: “families: 3x1, 4x2, 1x5 Juv.”

Wintering or foraging habitat type

  • When recording birds using farmland habitat for roosting or foraging (esp. in wintering geese, swans, cranes and waders) taking notes on the habitat type in which the birds have been seen is important additional information. If you are able to give respective information, please do so via the “(resting) Habitat” data entry box in the “Additional information” section. By using the general “Comments” field for this kind of information it is difficult for us to use it for further analysis. In geese or swan species, the proportions of young birds differ between different kinds of habitats. For being able to account for this, information on wintering or foraging habitat type is very valuable and important.
  • Whenever possible, please also give information in the “Specifications (e.g. behavior)” entry field.  This allows distinguishing clearly between roosting birds and migrating birds / birds flying over. When recording migrating birds, the exact time of the observation is very important to put through. For stating the observation time, just simply add it where you have entered the date separated by a single blank character, e.g. “23.11.2016 09:00”.
  • Differentiating correctly between „foraging“ and „resting“ behaviour is not always possible. If in doubt, please enter “foraging” even if a part of the flock seems to be roosting. Submitting two different data sets for a single wintering flock of birds whose individuals only differ in the way they behave at the time of observation is not useful. Same is true for parts of a single roosting flock which stretches over more than one habitat type. If you have a flock using two different habitat types, please only submit the one which is used by the majority of the flock. However, spatially separated flocks in bigger landscapes should always be recorded with accurate location and separated from each other.

Foto: Jörn Clausen, 8.11.2015, Oppendorfer Fledder

posté par Johannes Wahl
 
vendredi 2 novembre 2018
avinews
Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Sommer 2018

In unserem Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit blicken wir diesmal auf einen „außergewöhnlich warmen, trockenen und sonnigen“ Sommer 2018 zurück. Die 1,3 Millionen Vogelbeobachtungen, die zwischen Juni und August über ornitho.de gemeldet wurden, liefern die Datengrundlage für Auswertungen zu Schleiereule, Mornellregenpfeifer und Rosenstar sowie einen Überblick über die im Sommer entdeckten Seltenheiten.

Bei einer ganzen Reihe von Arten dürfte sich die über viele Wochen sehr stabile Wetterlage günstig auf die Nachwuchsrate ausgewirkt haben. Bei der Schleiereule offenbar nicht, die regional trotz milder Winter in den letzten Jahren einen deutlichen Rückgang zeigt, der sich in diesem Sommer fortsetzte. Wir haben uns die heimliche Jägerin mal etwas genauer angesehen und dabei die Schleiereulen-Meldungen im Verlauf der letzten Jahre regional betrachtet.

Gegen Ende August zieht es viele Beobachter auf der Suche nach Mornellregenpfeifern in die offene Agrarlandschaft. Wir blicken auf die „Mornell-Saison 2018“ zurück und betrachten dabei neben der reinen Anzahl gemeldeter Individuen vor allem auch den Jungvogelanteil, der Rückschlüsse auf den Bruterfolg erlaubt. Wie erging es dem Mornellregenpfeifer 2018?

Mitte Mai 2018 kündigte sich mit Beobachtungen tausender Individuen westlich der Brutgebiete ein Einflug von Rosenstaren an. Am 23. Mai wurde der erste Altvogel auf Helgoland entdeckt. Wie viele letztlich in Deutschland folgten und wo sich der in ganz Europa bemerkte Einflug konzentrierte, dem widmen wir uns in einem weiteren Abschnitt unseres Beitrag genauer.

Trotz heißer Temperaturen wurden im Sommer 2018 nur wenige südliche Seltenheiten entdeckt. Natürlich war zwischen Juni und August dennoch die eine oder andere Überraschung dabei, die wir uns einmal genauer ansehen. Besonders hervorzuheben sind dabei eine nordamerikanische Präriemöwe in Nordrhein-Westfalen und der bei Anerkennung erste deutsche Nachweis eines Italiensperlings in Mecklenburg-Vorpommern.

Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Sommer 2018: Schleiereulen, Mornells und ein Hauch von Rosa“ in der Zeitschrift „Der Falke“ können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge mit direktem Bezug zu ornitho.de finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.

Das komplette Falke-Heft 11/2018 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. über die Birkhahnbalz in der Lüneburger Heide, Eiben als Nahrungsquelle von Drosseln, Praktika als Naturschutzwart im Wattenmeer, eine aktuelle Brut der Steppenweihe in Weißrussland und ein neues Standardwerk der Bestimmungsliteratur können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
das Team von ornitho.de und ornitho.lu

posté par Christopher König
 
samedi 20 octobre 2018
tipnews
La migration automnale des Grues cendrées (et autres espèces) – quelques conseils!

C’est le temps des grands rassemblements pour les Grues cendrées dans le nord et le nord-est de l’Allemagne : elles vont bientôt commencer leur migration vers les zones d’hivernage. Les nombreux observateurs dans l’Ouest de l’Allemagne et au Luxembourg vont pouvoir savourer cette merveilleuse migration et bien sûr encoder leurs observations sur www.ornitho.de/lu. Pour que ces données puissent être évaluées, nous vous donnons quelques conseils lors de l’encodage :

  • Encodez chaque groupe séparément
  • Pensez à ajouter l’heure de l‘observation : ceci est particulièrement important pour les données de migration. Vous pouvez le faire en tapant l’heure directement derrière la date p.ex.  29.10.2014 09:18.
  • Si vous avez la chance de pouvoir suivre la migration lors d’une „grosse journée“ d’un seul point d’observation, indiquez le nombre total d’oiseaux et sous le nombre de groupes ainsi que la période de temps et toutes autres informations nécessaires pour une évaluation ultérieure, p.ex. champ de vision sous « Commentaires ».
  • Indiquez toujours la direction de vol des oiseaux en migration. Vous trouverez cette indication sous « Clarification de l'observation » en non-pas sous « Commentaires ».
    Dans l’application NaturaList, il est indispensable d’ajouter ces informations en-ligne après avoir relayées vos observations !
  • Indiquez les groupes de Grues en halte migratoire avec le lieu exacte et indiquez sous  « Clarification de l'observation »   « au repos > ou  < recherche de nourriture » et indiquez le biotope.
  • En ce qui concerne l’âge des Grues, adultes et jeunes se laissent facilement identifier : si vous avez assez de temps pour identifier l’âge des oiseaux pour un groupe en halte, indiquez ces précisions dans les champs y destiné (et non-pas sous « Commentaires »). Si vous n’auriez que compté une partie du groupe, veuillez l’indiquer séparément.
  • Dans le cas où vous auriez compté les oiseaux au dortoir, indiquez l’heure et sous  « Clarification de l'observation »    « lieu de repos / rassemblement ».
  • Toutes ces indications concernant des Grues en halte s’imposent également pour des Oies ou Cygnes et également pour d’autres espèces en halte dans des champs (Vanneux, Pluviers,…).

Coopération avec AG Kranichschutz Deutschland
Le groupe de travail Grues en Allemagne et le DDA coopèrent intensément et toutes les observations de migration, de halte et concernant la nidification de Grues encodés sur ornitho.de/lu sont mis à disposition à l’AG Kranichschutz pour entre autre compiler le rapport annuel « Grues en Allemagne ». Il est dès lors inutile d’encoder vos observations sur www.kranich.de

Nous vous remercions pour votre collaboration et nous vous souhaitons de belles observations de migration.

Foto: R. Kistowski (www.wunderbare-erde.de)

posté par Johannes Wahl
 
mercredi 26 septembre 2018
technews
150,000 users registered in the ornitho family

Am vergangenen Samstag registrierte sich der 150.000ste Nutzer in der „ornitho-Familie“. Ornitho-Portale gibt es mittlerweile in zahlreichen Ländern Europas. Ein großer Vorteil der gemeinsamen Plattform ist das „globale Login“, d.h. mit den Zugangsdaten von ornitho.de können Sie sich auch in alle übrigen Portale der „ornitho-Familie“ einloggen und dort über die bekannten Strukturen z.B. Beobachtungen aus dem Urlaub in der Toskana oder vom Städtetrip nach Barcelona melden. Am einfachsten ist die Meldung über die ornitho-App „NaturaList“ möglich. Die international dort eingetragenen Beobachtungen werden automatisch an das jeweils zuständige Portal übertragen.

Täglich registrieren sich durchschnittlich 40 neue Personen in den ornitho-Portalen. Knapp 60 % der 150.000 Nutzerinnen und Nutzer sind bei www.faune-france.org in Frankreich registriert. Auf dem zweiten Platz findet sich aber bereits ornitho.de mit inzwischen mehr als 25.000 registrierten Personen, die bis zu 60.000 Meldungen pro Tag und insgesamt innerhalb der sieben Jahre Laufzeit über 34 Millionen Vogelbeobachtungen aus Deutschland gemeldet haben. Eine unglaublich reiche Informationsquelle, von der sich jeder leicht auf ornitho.de überzeugen kann!

Wo in Europa ornitho-Portale genutzt werden, finden Sie in der Übersicht der ornitho-Familie. Wer noch weitere Überzeugung benötigt, warum die Meldung einzelner Vogelbeobachtungen durchaus sinnvoll ist, der sollte mal einen Blick in das EuroBirdPortal werfen, in dem die Daten der ornitho-Portale und weiterer Meldeplattformen für Vogelbeobachtungen zusammenlaufen.

posté par Christopher König
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Biolovision Sàrl (Switzerland), 2003-2019