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Donnerstag, 18. März 2021
avinews
Vergabe von Brutzeitcodes – bitte beachten!

Es steht außer Frage: die Brutzeit hat begonnen und es wird überall eifrig gesungen und gebalzt, Brutplätze werden inspiziert und Nestmaterial transportiert. Aus den brutzeitlichen Verhaltensweisen kann man ableiten, ob es sich um ein mögliches, wahrscheinliches oder sicheres Brutvorkommen handelt. Um eine vergleichbare und automatisierte Auswertung der beobachteten Verhaltensweisen zu ermöglichen, wurden die brutzeitlichen Verhaltensweisen zu 20 Kategorien zusammengefasst, den so genannten Brutzeitcodes. Die Codes wurden vom European Ornithological Atlas Committee (EOAC) entwickelt und sind somit europaweit kompatibel.

Damit Sie nicht vergessen, diese wichtigen Zusatzinformationen zu übermitteln, werden Sie während der artspezifischen Brutzeit von ornitho daran erinnert, einen Brutzeitcode zu vergeben, wenn Sie eine entsprechende Verhaltensweise beobachtet haben. Die von Ihnen vergebenen Brutzeitcodes werden u.a. dafür verwendet, die Brutverbreitung einer Art zu beschreiben. Es ist deshalb wichtig, dass sie korrekt angewendet werden.

Wir haben einige wichtige Hinweise und Hintergrundinformationen im Menüpunkt "Vergabe von Brutzeitcodes" zusammengestellt, um Ihren Blick dafür zu schärfen, wann die Vergabe der Brutzeitcodes  angebracht ist und wann nicht.

Das Wichtigste in Kürze:

Bitte beachten Sie bei der Vergabe von Brutzeitcodes folgende Hinweise
  1. Bitte verwenden Sie deshalb KEINEN Brutzeitcode bei
    • Vogelgruppen, die nicht erkennbar Familien oder Paare sind,
    • während des Zuges rastenden, ziehenden oder überfliegenden Vögeln ohne Revierverhalten oder Bezug zu einem (bekannten) Revier,
    • Nahrung suchenden Vögeln, wenn nicht in unmittelbarer Umgebung ein Brutplatz existiert ist oder aufgrund eines geeigneten Lebensraum sehr wahrscheinlich erscheint.
  2. Bitte geben Sie Brutzeitcodes nur dann an, wenn
    • Sie sich bei den Verhaltensweisen sicher sind und
    • Sie aufgrund Ihrer Kenntnisse des Gebiets und/oder der Art sicher sind, dass es sich sicher oder sehr wahrscheinlich um eine Brutvogelart im Gebiet handelt.
  3. Seien Sie vor allem mit den Codes A1 und B3 zurückhaltend und vergeben diese nur, wenn es sich zumimest sehr wahrscheinlich um eine Brutvogelart im Gebiet handelt (z.B. aufgrund Ihrer Kenntnisse des Gebiets oder der Art).
  4. Sie müssen keinen Brutzeitcode vergeben!
    Wählen Sie im Zweifelsfalle „ohne Angabe fortfahren“ (= kein Brutzeitcode), wenn Sie seitens des Systems zur Eingabe eines Brutzeitcodes aufgefordert werden!
  5. Ein Brutzeitcode sollte auch außerhalb der vordefinierten Zeiträume eingetragen werden, wenn Sie brutzeitliche Aktivitäten beobachtet haben (z.B. Bruten im Winter). Bitte verwenden Sie dazu das Feld "Brutzeitcode" unter "Optionale Angaben".
  6. Bei Herbst- oder Wintergesang bitte keinen Brutzeitcode vergeben, sondern unter "Präzisierung der Beobachtung" die Option "Gesang / Balz" wählen.
  7. Zur Erleichterung der Auswertung sind wir Ihnen vor allem bei Angaben zu sicherem Brüten (C-Codes) für ergänzende Informationen im Bemerkungsfeld dankbar, z.B. zur Anzahl von Familien, dem Alter der Jungvögel.

Für Ihre überlegte Verwendung der Brutzeitcodes bedanken sich – auch im Namen der Regionalkoordinatorinnen und Regionalkoordinatoren –

Patric Lorgé, Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu

 

Foto Elster: W. Schott

aufgegeben von Christopher König
 
Freitag, 5. März 2021
avinews
Neues ornitho-Infosystem über die Vögel im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Welche Vogelarten wurden in welchem Jahr im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer beobachtet? Liegt der artenreichste Monat im Frühjahr oder im Herbst? Welche Zugvögel sind in der nächstens Woche zu erwarten? Wann kommen die Brandseeschwalben aus Afrika zurück? Wo wurden Säbelschnäbler zuletzt beobachtet? Für Vogelbegeisterte sind dies spannende Fragen.

Die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer und der DDA haben gemeinsam ein Angebot geschaffen, das solche Informationen allen Interessierten zugänglich macht. Die Daten stammen aus dem Online-Portal ornitho.de, über das in den vergangenen Jahren mehr als 50 Millionen Vogelbeobachtungen gemeldet wurden. Allein für das niedersächsische Wattenmeer waren es 2020 rund 180.000 Beobachtungen. Mit Unterstützung der ornitho-Programmierer von Biolovision wurden auf der Homepage der alljährlich im Nationalpark stattfindenden Zugvogeltage www.zugvogeltage.de unter „Zugvögel beobachten“ Schnittstellen zu ornitho.de eingebaut, worüber diese Daten in Echtzeit eingespeist werden.

„Die neuartigen Übersichten bieten eine attraktive Aufbereitung der bereitgestellten Daten, die sicherlich die Motivation zur Meldung eigener Vogelbeobachtungen weiter steigert. Damit hat der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ein Modell geschaffen für andere Schutzgebiete in Deutschland und darüber hinaus“, unterstreicht Christopher König vom DDA den Pioniercharakter des neuen Angebots.

So lässt sich auf einer Nationalpark-Karte in Echtzeit einsehen, von wo gerade neue Meldungen eingehen. Eine Statistik zählt die Beobachtungen von heute, dieser Woche, dieses Monats und dieses Jahres. Mehr als 140 Vogelarten wurden innerhalb der letzten 7 Tage gemeldet. Die neuesten Beobachtungen werden mit Ortsangaben aufgelistet. Über die Gesamtartenliste lässt sich nachvollziehen, in welchen der letzten 10 Jahre eine Art nachgewiesen werden konnte. Zudem wird eine Vorhersage abgeleitet, um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Art im Nationalparkgebiet für die aktuelle bzw. die nächste Woche oder für das laufende Jahr auf Basis vergangener Jahre abschätzen zu können. Über eine Statistik lässt sich ablesen, dass Mai, September und Oktober mit je über 300 verschiedene Vogelarten die artenreichsten Monate im niedersächsischen Wattenmeer sind. Für die einzelnen Arten lässt sich über Steckbriefe nachvollziehen, wo im Nationalpark wie viele Meldungen kürzlich eingingen.

„Das neue Infosystem bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über die artenreiche und dynamische Vogelwelt im niedersächsischen Teil des Weltnaturerbes Wattenmeer“, freut sich Florian Carius von der Nationalparkverwaltung über die technischen Neuerungen. „Damit machen wir auch das Ergebnis eines intensiven ehrenamtlichen Engagements zur Vogelbeobachtung im Nationalpark für viele Menschen auf lockere und leichte Weise zugänglich. Davon profitieren viele vogelkundlich interessierte Nationalpark-BesucherInnen und wir als Nationalparkverwaltung bekommen zusätzliche Informationen für unsere Naturschutz-Arbeit.“

Diese Webinformationen werden an geeigneten Orten im Nationalpark ergänzt durch Tafeln mit scanbaren QR-Codes, über welche die aktuellsten Vogelbeobachtungen von ornitho.de aus dem lokalen Umfeld auf dem Smartphone angezeigt werden können. Erste Standorte im niedersächsischen Wattenmeer sind einsehbar unter https://www.nationalpark-wattenmeer.de/news/qr-codes-unterstuetzen-die-zugvogel-beobachtung/ Bundesweit informieren bereits mehr als 300 der ornitho-QR-Codes über aktuelle Beobachtungen.

 

Weitere Informationen auf https://www.zugvogeltage.de/zugvoegel-beobachten sowie in den Untermenü-Punkten:

 

Wo im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer lassen sich aktuell Goldregenpfeifer beobachten? Das neue ornitho-Infosystem liefert entsprechende Informationen. Foto: H. Glader

aufgegeben von Christopher König
 
Dienstag, 2. März 2021
avinews
Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison – machen Sie mit!

Heckenbraunellen, Meisen und Zaunkönige trällern; in dem einen oder anderen Busch hat sogar schon eine Goldammer vorsichtig ihr Lied angestimmt - die neue Kartiersaison steht vor der Tür! Auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf die Brutzeit 2021 auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni vier Begehungen entlang einer ca. drei km langen Route durchgeführt werden.
Damit werden die Bestandsentwicklungen von knapp 100 häufigen Brutvogelarten überwacht.

Vielfältiger Einsatz der Ergebnisse für den Naturschutz

Die Zählergebnisse sind Basis für Trendberechnungen, werden im Bericht „Vögel in Deutschland“ fortgeschrieben und fließen in den Indikator „Artenvielfalt und Landschaftsqualität“ der Bundesregierung (BfN) sowie Indikatoren auf europäischer Ebene ein, u.a. den „European Farmland Bird“-Indikator (EBCC), der von der EU-Kommission als Referenz für eine nachhaltige Nutzung der Agrarlandschaft herangezogen wird. Auch für Einstufungen in die Rote Liste gefährdeter Vogelarten in ganz Deutschland, sowie für Auswertungen und Berichte in den Bundesländern werden sie genutzt und liefern damit von Bundesland- bis europäischer Ebene in fachlichen und politischen Diskussionen gute Argumente für Natur- und Artenschutz.

MhB - nun auch digital

2020 konnten die Kartierungen erstmalig mit Smartphone oder Tablet durchgeführt werden. Rund 230 Ehrenamtliche nutzten dafür die „Kartier-Erweiterung“ der App NaturaList und kartierten mehr als 300 Probeflächen.  
Neugierig geworden? In einem Beitrag in der Zeitschrift „Der Falke“ blicken wir zurück auf diese erste digitale Saison.

Sie können den Artikel „Erfolgreicher Start ins digitale Zeitalter: Machen Sie mit beim Monitoring häufiger Brutvögel“ hier als PDF herunterladen. Informationen, wie Sie beim MhB mitmachen können, finden Sie auch hier auf unserer Homepage unter der Rubrik Monitoring > MhB.

Das komplette Falke-Heft 12/2020 mit vielen weiteren spannenden Beiträgen erhalten Sie im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder über die Internetseite des Magazins „Der Falke“. Die Artikel sind dort auch einzeln als PDF-Download gegen eine geringe Gebühr erhältlich.

Machen Sie mit!

Der zeitliche Aufwand je Probefläche beträgt für die vier Gebietsbegehungen inkl. Auswertung der Daten 30–40 Stunden, bei digitaler Erfassung reduziert er sich bei der Auswertung deutlich. Bundesweit stehen 2.637 Probeflächen zur Verfügung, von denen bereits mehr als 1.800 vergeben werden konnten. Es gibt somit noch reichlich Beteiligungsmöglichkeiten zwischen Rügen und Bodensee! Wo es freie Probeflächen in Ihrer Nähe gibt und wie diese beschaffen sind, erfahren Sie auf der DDA-Website. Am besten Sie sehen direkt einmal nach, denn bis spätestens zum 10. März sollten Sie sich entschieden haben, wenn Sie dieses Jahr noch mitmachen möchten:

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Friederike Kunz und Sven Trautmann
im Namen der landesweiten Koordinatorinnen und Koordinatoren

 

Foto: Haben die Zaunkönige die schneereichen Perioden des Winters unbeschadet überstanden? © Johanna Große

aufgegeben von Christopher König
 
Montag, 1. März 2021
technews
Etablierte Neozoen in allgemeine Häufigkeitsklassen überführt

In ornitho dienen farbliche Differenzierungen dazu, auf den ersten Blick zwischen häufigen Arten und Seltenheiten unterscheiden zu können. Ebenfalls gesondert (in blau) dargestellt werden bislang Gefangenschaftsflüchtlinge, Neozoen und Hybriden. In Abstimmung mit Vertretern der landesweiten ornitho-Steuerungsgruppen wurde beschlossen, die in Deutschland etablierten Neozoen künftig in die allgemeinen Häufigkeitskategorien zu überführen. Eine entsprechende Anpassung hat mit dem heutigen Datum für die folgenden Arten der Kategorien C1-C4 gemäß aktueller Deutscher Artenliste stattgefunden:

  • Jagdfasan
  • Kanadagans
  • Rostgans
  • Nilgans
  • Mandarinente
  • Straßentaube
  • Halsbandsittich

Nicht etablierte Neozoen werden ebenso wie Gefangenschaftsflüchtlinge und Hybriden weiterhin wie gewohnt in blau dargestellt.

Viele Grüße

Das Team von ornitho.de/.lu

 

Foto Fasan: E. Lietzow

aufgegeben von Christopher König
 
Freitag, 5. Februar 2021
avinews
Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Herbst 2020

Der Herbst 2020 wird als sonnenscheinreich, trocken und vor allem warm beschrieben. Besonders der Spätherbst zeichnete sich durch ungewöhnlich milde Witterung aus. Dies blieb nicht ohne Folgen für die Vogelwelt. Mehr als 1,8 Millionen Vogelbeobachtungen wurden in den Monaten September bis November bei ornitho.de gemeldet. Ein reicher Fundus, dem wir uns in Form verschiedener Auswertungen gewidmet haben.

Der Spätherbst ist die Zeit, in der uns einige Vogelarten in Richtung Mittelmeer- oder Atlantikküste verlassen, während aus dem Norden zunehmend Wintergäste das Artenspektrum erweitern. Wie sich die ausgesprochen milde Witterung des Spätherbstes 2020 auf die Vogelwelt ausgewirkt hat, haben wir uns für eine Reihe von Arten beispielhaft angeschaut. Grundlage dafür waren die besonders wertvollen Daten der Beobachtungslisten von ornitho.de. Bei einer ganzen Reihe von spät wegziehenden Kurzstreckenziehern zeigte sich ein verzögerter Abzug.

Im Binnenland fielen im Herbst 2020 ungewöhnlich viele Beobachtungen von Kiebitzregenpfeifern auf. Alljährlich macht sich der Durchzug der Jungvögel dieser arktischen Brutvögel hier bemerkbar, doch selten so stark wie im vergangenen Herbst. Wir haben uns angeschaut, wann Kiebitzregenpfeifer in Deutschland vorwiegend zu beobachten sind und dabei einen besonderen Fokus auf die Beobachtung fernab der Küste gelegt. Als Grund für das starke Auftreten wird ein hoher Bruterfolg angenommen.

Der Merlin ist ebenfalls eine in Deutschland nur als Gastvogel anzutreffende Vogelart. Die besten Chancen auf eine Beobachtung bietet der Herbst. Wir haben uns das jahreszeitliche Auftreten anhand der ornitho-Daten genauer angeschaut und geben Tipps, wann und wo die Vögel zu finden sind.

Einen besonderen Stellenwert genießt in jedem Herbst-Rückblick natürlich auch die Übersicht der in Deutschland entdeckten Raritäten. Da kam von September bis November so einiges zusammen. Fast 3000 Meldungen von „sehr seltenen“ Arten wurden in diesem Zeitraum bei ornitho.de gemeldet. Besonders zahlreich waren Dunkellaubsänger mit etwa 19 verschiedenen Vögeln vertreten. Aber das war noch lange nicht alles: Middendorf-Laubsänger, Strichelschwirl und Rubinkehlchen sind nur einige Höhepunkte der im Herbst 2020 nachgewiesenen Seltenheiten.

Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Herbst 2020: Zugvögel im Spätherbst, Kiebitzregenpfeifer im Binnenland und Merline im Jahresverlauf“ in der Zeitschrift „Der Falke“ können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge mit direktem Bezug zu ornitho.de finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.

Das komplette Falke-Heft 2/2021 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. über Wildvogelfotografie, Zugvogelzählungen, das Wattenmeer, Schellenten sowie den neuen Seltenheitenbericht der DAK können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
das Team von ornitho.de und ornitho.lu

aufgegeben von Christopher König
 
Donnerstag, 4. Februar 2021
tipnews
Tipp: Online-Vorträge rund um die Vogelbeobachtung

In ganz Deutschland müssen physische Zusammenkünfte wie Orni-Stammtische, Arbeitsgruppentreffen und ornithologische Tagungen aufgrund der Corona-Pandemie seit Monaten entfallen oder in gänzlich anderer Form stattfinden. Eine zunehmende Bedeutung nehmen dabei Meetings und Besprechungen per Videokonferenz ein. Immer häufiger werden inzwischen auch Vorträge in digitaler Form gehalten. Diese Möglichkeit, sich ohne größeren Aufwand zu informieren und den Kontakt zu „Gleichgesinnten“ zu halten, möchten wir mit dieser Nachricht unterstützen und weiter publik machen. Jetzt, wo die Tage weiterhin recht kurz sind und das Wetter zur Vogelbeobachtung oft wenig einladend ist, dürfte dies für viele eine gern gesehene Abwechslung sein.

In Zusammenarbeit mit unserem mehrere hundert Personen umfassenden Netzwerk von Regionalkoordinatorinnen und Regionalkoordinatoren haben wir daher für die kommenden Wochen zahlreiche Online-Vorträge mit ornithologischem Schwerpunkt in unserem Terminkalender von ornitho.de zusammengetragen.

Viel Spaß und interessante Erkenntnisse wünscht

Das Team von ornitho.de

aufgegeben von Christopher König
 
Mittwoch, 20. Januar 2021
technews
Umgezogen? Neue E-Mail-Adresse? Bitte Nutzerdaten aktualisieren!

Wir bitten Sie zu prüfen, ob die von Ihnen bei ornitho.de/.lu verwendete E-Mail-Adresse noch aktuell ist, also regelmäßig auf Eingänge überprüft wird. Sollte dies nicht der Fall sein, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie es im Menü "E-Mail-Adresse / Passwort ändern" aktualisieren könnten. Dies ist wichtig, denn nur so können wir mit Ihnen Kontakt aufnehmen, wenn wir Rückfragen zu Ihren Beobachtungen haben. Da es in der Vergangenheit Probleme bei der Zustellung von E-Mails an Yahoo- und AOL-Adressen gab, nutzen Sie möglichst alternative Provider. Neben der E-Mail-Adresse bitten wir Sie, in den Persönlichen Angaben auch Ihre Postanschrift aktuell zu halten.

Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie jederzeit ein neues anfordern. Bei eventuellen Schwierigkeiten registrieren Sie sich bitte nicht noch einmal neu bei ornitho, sondern kontaktieren Sie uns (ornitho@dda-web.de). Bei Neuregistrierung besteht kein Zugriff auf bereits gemeldete Beobachtungen.

Mit dieser Meldung möchten wir auch noch einmal auf den „Globalen Login“ aufmerksam machen: Die E-Mail-Adresse und das Passwort, das Sie für ornitho.de verwenden, sind gleichzeitig auch für alle anderen Portale der ornitho-Familie (z.B. data.biolovision.netornitho.ch, ornitho.atfaune-france.org etc.) sowie für die App NaturaList gültig.

Die langen Winterabende bieten auch eine ideale Gelegenheit, Ihre Beobachtungen des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen: Sie werden sich an spannende Exkursionen erinnern - und vielleicht einen bisher unbemerkten Eingabefehler entdecken. Sollte dies der Fall sein, kontaktieren Sie uns bitte unter ornitho@dda-web.de, unter Angabe des Permalinks der Meldung: Es ist nie zu spät, einen Fehler zu korrigieren!

Wir wünschen Ihnen weiterhin beflügelnde Beobachtungen!

Ihr Team von ornitho.de und ornitho.lu

 

Foto: Schwarzspecht, M. Schäf

aufgegeben von Christopher König
 
Freitag, 1. Januar 2021
technews
Bitte beachten: Die Vögel sind nun ein Jahr älter!

Das Alter der Vögel wird in sogenannten Kalenderjahren angegeben. Vögel, die im Jahr 2020 geschlüpft sind, sind damit seit dem 1. Januar 2021 nicht mehr im 1. KJ / diesjährig, sondern nun im 2. KJ / vorjährig. Vögel mit Jahrgang 2019 sind nun im 3. Kalenderjahr etc. Wir möchten Sie bitten, das bei der Altersangabe unbedingt zu beachten.

Herzlichen Dank sagt

das Team von ornitho.de und ornitho.lu

aufgegeben von Christopher König
 
Donnerstag, 24. Dezember 2020
technews
Vielen Dank, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2021!

Ein ganz besonderes Jahr 2020 steht nun kurz vor dem Abschluss. Viele werden mit einem Seufzer auf die letzten Monate zurückblicken und wir hoffen alle, dass im kommenden Jahr wieder Normalität einkehrt. Die Vogelbeobachtung war hierzulande – anders als in vielen anderen Ländern –nur bedingt eingeschränkt und so blicken wir trotz allem mit Freude und großem Dank auf ein weiteres sehr erfolgreiches ornitho-Jahr zurück. Zum ersten Mal konnte die Erfassung im Monitoring häufiger Brutvögel digital über eine Erweiterung der ornitho-App „NaturaList“ erfolgen und mit dem „Regio-Portal“ lassen sich die ornitho-Daten nun noch leichter und kleinräumiger auf Verbreitungskarten darstellen. In eine Reihe von Publikationen sind Daten des Portals eingeflossen, sogar in den neuen Europäischen Brutvogelatlas (www.ebba2.info).

Mehr als 8,8 Millionen Meldungen wurden 2020 zusammengetragen (2019 waren es knapp 7 Mio.). Die Datenbank von ornitho.de/.lu umfasst damit inzwischen über 52 Millionen Vogelbeobachtungen. Auch die Zahl der registrierten Personen – von denen rund zwei Drittel auch selbst Beobachtungen beisteuern – stieg im vergangenen Jahr noch einmal deutlich an und umfasst inzwischen mehr als 33.000 Personen. 2020 kamen mehr als 4300 dazu, eine deutliche Steigerung zu durchschnittlich rund 3300 Neuregistrierungen in den vergangenen Jahren und sogar mehr als 2012, dem ersten vollständigen Jahr ornitho.de/.lu.

Allen, die im zurückliegenden Jahr ornitho mit ihren Beobachtungen unterstützt haben, möchten wir für die große Unterstützung ganz herzlich danken! Die eingehenden Daten werden von mehr als 400 Regionalkoordinatorinnen und Regionalkoordinatoren sowie Artspezialisten gesichtet, die bei Rückfragen auch als Ansprechpartner auf lokaler Ebene zur Verfügung stehen. Ihnen, wie auch den Mitgliedern der Steuerungsgruppen, gilt deshalb unser ganz besonderer Dank!

Gaëtan Delaloye und dem Team von Biolovision, das im Hintergrund dafür sorgt, dass ornitho so schnell und zuverlässig läuft, danken wir für den unermüdlichen Einsatz!

Wir wünschen allen Beobachterinnen und Beobachtern ein fröhliches Weihnachtsfest sowie einen gesunden und optimistischen Start ins Jahr 2021 – verbunden mit der Hoffnung, dass Corona nicht wieder Tag für Tag die Schlagzeilen bestimmt und auch das neue Jahr ornithologisch wieder die eine oder andere schöne Überraschung für Sie bereithält!

Für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
Christopher König, Patric Lorgé und Johannes Wahl

Foto: Seidenschwänze, E. Lietzow

aufgegeben von Christopher König
 
Freitag, 18. Dezember 2020
technews
Komfortabel, engagiert und innovativ auch 2021 – unterstützen Sie uns dabei!

Liebe Vogelbeobachterinnen und -beobachter, liebe Interessierte,

ornitho.de und ornitho.lu erfreuen sich einer großen und stetig wachsenden Beliebtheit. Das gemeinsame Portal für Luxemburg und Deutschland dient immer mehr von Ihnen als digitales Tagebuch, zur Organisation von Erfassungen, als Informationsquelle, als Fotoarchiv. Und es wird durch Weiterentwicklungen immer komfortabler. Das alles kostet Sie keinen Cent. Auch Werbung gibt es nur sehr dezent. Das soll auch so bleiben. Würde zum Beispiel jede registrierte Person 3,65 Euro spenden, d.h. pro Tag eines Jahres 1 Cent, dann wäre ein wichtiger Teil der jährlichen Kosten gedeckt. Wenn Sie mit dem Portal und uns zufrieden sind, dann nehmen Sie sich wenige Minuten Zeit und unterstützen Sie uns, damit ornitho.de und ornitho.lu das bleiben können, was sie sind: komfortabel, engagiert und innovativ.

Vielen Dank!

 

Eisvogel-Foto: Knut Fischer

aufgegeben von Christopher König
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