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Montag, 24. Februar 2020
avinews
Vögel in Deutschland - Neuer Statusbericht zur Lage der Vogelwelt Deutschlands

Der deutliche Rückgang heimischer Vögel auf Wiesen, Weiden und Äckern hält weiter an, in den Wäldern zeichnen sich hingegen Zunahmen der Bestände ab. Das ist die Kernaussage der jetzt erschienenen Publikation „Vögel in Deutschland – Übersichten zur Bestandssituation “. Die aktuelle Gesamtschau enthält umfangreiche Informationen zu Bestandsgrößen, Bestandstrends und der Verbreitung aller Brut- und vieler rastender Wasservogel-Arten. Sie wurde vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam erarbeitet.

Die Auswertung tausender Datensätze, die überwiegend von Ehrenamtlichen gesammelt wurden, zeigt, dass die Zahl der Brutpaare aller Arten von 1992 bis 2016 in Deutschland um mehr als sieben Millionen Paare zurückging. Somit leben heute etwa acht Prozent weniger Brutvögel in Deutschland als noch vor 24 Jahren. Vor allem in der Agrarlandschaft halten die Rückgänge an.

Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des BfN, erläutert: „In den offenen Agrarlandschaften ist der Bestand an Brutpaaren über ein Vierteljahrhundert um etwa zwei Millionen zurückgegangen. Eine Trendwende zeichnet sich bislang nicht ab. Dies unterstreicht erneut die Dringlichkeit von Reformen in der Landwirtschaftspolitik.
“ So hätten die Bestände von Rebhuhn und Kiebitz seit 1992 um fast 90 Prozent abgenommen. Ähnlich dramatisch sei die Entwicklung bei Uferschnepfe, Bekassine und Braunkehlchen, die als Lebensraum Feuchtwiesen und wenig intensiv genutzte Weiden benötigen.

Bernd Hälterlein, Vorsitzender des DDA, hält fest: „Manche Arten der Agrarlandschaft sind mittlerweile so selten geworden, dass sie über weite Bereiche unserer Landschaften gar nicht mehr anzutreffen sind, wie zum Beispiel der Vogel des Jahres 2020, die Turteltaube.“ Unter anderem auch ehemals häufige Arten wie die Feldlerche zeigen inzwischen größere Verbreitungslücken.

Dr. Stefan Jaehne weist für die Geschäftsführung der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten darauf hin, dass eine Umkehr der negativen Trends möglich ist: „Auch wenn die Verluste ein düsteres Bild des Zustands unserer Agrarvögel zeichnen, können wir den Rückgang stoppen. Wir wissen in vielen Bereichen, was getan werden muss, um einen wirksamen Schutz der biologischen Vielfalt zu gewährleisten. Davon zeugen beispielsweise die erfolgreichen Artenschutzprogramme für Großtrappe und Wiesenweihe.“ Allerdings würden diese erforderlichen und aufwändigen Maßnahmen meist erst dann ergriffen und umgesetzt, wenn es schon fast zu spät ist. „Vorausschauender Vogelschutz muss hier künftig deutlich eher handeln.

Bemerkenswert sind auffällige räumliche Unterschiede des Vogelartenreichtums in Deutschland. Artenreiche Vogelgemeinschaften sind beispielsweise in den nordostdeutschen Agrarlandschaften dort erhalten geblieben, wo noch genügend Strukturen mit hohem Wert für Vögel und Insekten vorzufinden sind, wie mageres Grünland, Brachen, breite Ackerrandstreifen und ungenutzte Wegsäume nicht asphaltierter Feldwege. Im dicht besiedelten Westen und vielen Regionen Süddeutschlands haben sie dagegen das Feld bereits geräumt. Dies gilt insbesondere für viele gefährdete Vogelarten wie beispielsweise die Grauammer.

Im Gegensatz zur Agrarlandschaft haben sich die Vogelbestände im Wald und in Siedlungen in den vergangenen Jahren deutlich erholt. Im Zeitraum 2005 bis 2016 sind etwa 1,5 Millionen Waldvögel und eine halbe Million Vögel in den Siedlungsbereichen dazugekommen. Auffällig ist beispielsweise die deutliche Zunahme der Bestände von Waldvogelarten seit 2010. Die Ursachen für diese positive Entwicklung sind noch wenig verstanden. Eine wichtige Rolle spielt sicher das Älterwerden der Wälder und auch höhere Totholzanteile könnten einige Arten gefördert haben. Und schließlich wirkt sich der Klimawandel über einen stärkeren Samenansatz von Bäumen in kürzeren Abständen positiv aus: Standvögel finden im Winter mehr zu fressen. Im Siedlungsbereich profitieren sicherlich einige Arten auch von der zunehmenden Begrünung und damit dem Strukturreichtum der Städte.

 

Bezug:

Der Bericht „Vögel in Deutschland: Übersichten zur Bestandssituation“ steht als Download bereit unter

Die gedruckte Ausgabe ist über den DDA erhältlich:

E-Mail: schriftenversand@dda-web.de
Internet: https://www.dda-web.de/index.php?cat=pub&subcat=order

Schutzgebühr: 9,80 EUR zzgl. Versandkosten

 

Ansprechpartner für Presseanfragen beim DDA

Dr. Christoph Sudfeldt, 0251 / 21 01 40 11, info@dda-web.de

aufgegeben von Christopher König
 
Donnerstag, 20. Februar 2020
avinews
Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison – machen Sie mit!

Mit den längeren Tagen sind bei Kleibern, Heckenbraunellen, Meisen und Buchfinken die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Besonders bei schönem Wetter schmettern viele Vögel schon lautstark ihr Lied, um so das Revier gegenüber Artgenossen abzugrenzen. Keine Frage, die Brutzeit hat bei vielen Arten bereits begonnen. Auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf die Brutzeit 2020 auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni vier Begehungen entlang einer ca. drei km langen Route durchgeführt werden.


Vielfältiger Einsatz der Ergebnisse für den Naturschutz

Die Ergebnisse des Programms werden im Bericht „Vögel in Deutschland“ fortgeschrieben und fließen in den Indikator „Artenvielfalt und Landschaftsqualität“ der Bundesregierung (BfN) sowie Indikatoren auf europäischer Ebene ein, u.a. den „European Farmland Bird“-Indikator (EBCC), der von der EU-Kommission als Referenz für eine nachhaltige Nutzung der Agrarlandschaft herangezogen wird.

Machen Sie mit!

Der zeitliche Aufwand je Probefläche beträgt für die vier Gebietsbegehungen inkl. Auswertung der Daten 30–40 Stunden. Bundesweit stehen 2.637 Probeflächen zur Verfügung, von denen bereits knapp 1.650 vergeben werden konnten. Es gibt somit noch reichlich Beteiligungsmöglichkeiten zwischen Rügen und Bodensee! Wo es freie Probeflächen in Ihrer Nähe gibt und wie diese beschaffen sind, erfahren Sie über das Informationssystem „Mitmachen beim Monitoring häufiger Brutvögel!“ auf der DDA-Website. Am besten Sie sehen direkt einmal nach, denn bis spätestens zum 10. März sollten Sie sich entschieden haben, wenn Sie dieses Jahr noch mitmachen möchten:


Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Friederike Kunz und Sven Trautmann
im Namen der landesweiten Koordinatorinnen und Koordinatoren

 

Goldammer-Foto: Mathias Schäf

aufgegeben von Christopher König
 
Dienstag, 18. Februar 2020
technews
DAK: Hinweise zur Dokumentation von Bartgeiern, Großfalken und Arten der Kategorie E

Mitte Januar wurden auf dem Jahrestreffen der Deutschen Avifaunistischen Kommission Veränderungen bezüglich der Dokumentation mehrerer sehr seltener Arten beschlossen, die rückwirkend bereits für Beobachtungen ab dem 1.1.2018 Anwendung finden sollen.

Veränderte Meldepflicht für Bartgeier-Beobachtungen in den Alpen

Beobachtungen von Bartgeiern haben auch in den deutschen Alpen aufgrund der erfolgreichen Wiederansiedlung in der Schweiz und Österreich in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. 2019 fand im grenznahen Tiroler Lechtal eine Bartgeier-Brut statt und es gibt derzeit sogar Überlegungen zu Auswilderungen im Nationalpark Berchtesgaden. Ein weiterer Anstieg der Beobachtungen in den deutschen Alpen ist also zu erwarten.

Rückwirkend ab dem Jahrgang 2018 ist daher eine ausführliche Dokumentation nur noch für Beobachtungen außerhalb der Alpen nötig. Nur für diese Sichtungen erfolgt eine Beurteilung durch die DAK. Auch für Beobachtungen in den Alpen soll jedoch eine Mitteilungspflicht bestehen bleiben. Diese Beobachtungen sollen vorrangig möglichst detailliert über das Beobachtungsportal ornitho.de gemeldet werden (können der DAK aber auch auf anderem Wege mitgeteilt werden). Auf diese Weise stehen die Beobachtungen nicht nur direkt den Wissenschaftlern der Geierstiftung VCF zur Verfügung, sondern können für den Seltenheitenbericht der DAK im Magazin „Seltene Vögel in Deutschland“ auch weiterhin jährlich zu einem Überblick über Bartgeier-Beobachtungen in Deutschland zusammengefasst werden. Es erfolgt ein jährlicher Abgleich der Daten mit der VCF. Für Bartgeier-Beobachtungen außerhalb der Alpen ist weiterhin eine ausführliche Dokumentation per Meldebogen erwünscht.

 

Belegpflicht für Würgfalke und Gerfalke

Die Bestimmung von Großfalken ist grundsätzlich nicht einfach und wird in hohem Maße zusätzlich durch das Auftreten von Hybriden erschwert. Die Zucht von Falkenhybriden mit Beteiligung europäischer Arten ist seit 2015 in Deutschland verboten. Dennoch werden regelmäßig solche entflogenen Vögel hierzulande im Freiland beobachtet, sicher auch weil in anderen Ländern entsprechende Regelungen fehlen. Bei Großfalken kann daher nur eine durch aussagekräftige Belegfotos dokumentierte Beobachtung objektiv beurteilt werden. Würg- und Gerfalke werden daher rückwirkend ab dem Jahrgang 2018 in die Liste der Arten aufgenommen, für die eine Belegpflicht besteht. Diese gilt damit künftig für die Taxa Grönländische Blässgans, Fahlsegler, Falkenbussard, Eleonorenfalke, Würgfalke, Gerfalke, Iberienzilpzalp, Maskenschafstelze, „Weißkehl-Schafstelze“, Polarbirkenzeisig und Kiefernkreuzschnabel.

 

Meldungen von Arten der Kategorie E

Zahlreiche Arten wurden in Deutschland bislang nur als wahrscheinliche oder sichere Gefangenschaftsflüchtlinge festgestellt. Diese werden in der kürzlich erschienenen neuen Artenliste der Vögel Deutschlands (Barthel & Krüger 2018, Vogelwarte 56: 171-203) in der Kategorie E geführt. Für einige dieser Arten existieren aus anderen Ländern Europas anerkannte Wildvogel-Nachweise, sodass ein wildes Auftreten grundsätzlich auch in Deutschland denkbar erscheint. Teilweise handelt es sich dabei um häufig in Gefangenschaft gehaltene Arten, was die Bewertung des Status dieser Arten erschwert. Nur anhand einer ausreichenden Datengrundlage lassen sich z.B. Auftretensmuster ableiten. Beobachtungen folgender Arten sollen aus diesem Grund künftig genauer betrachtet und im Seltenheitenbericht der DAK aufgeführt werden:

Zwergkanadagans Branta hutchinsii (nur ssp. hutchinsii), Zwergschneegans Anser rossii, Dunkelente Anas rubripes, Riesentafelente Aythya valisineria, Rotkopfente Aythya americana, Büffelkopfente Bucephala albeola, Kappensäger Lophodytes cucullatus, Zwergflamingo Phoenicopterus minor, Spornkiebitz Vanellus spinosus , Küstenreiher Egretta gularis, Rötelpelikan Pelecanus rufescens, Elsterdohle Coloeus dauuricus, Bergkalanderlerche Malanocorypha bimaculata, Saharasteinschmätzer Oenanthe leucopygia, Meisengimpel Carpodacus sibiricus, Hausgimpel Haemorhous mexicanus, Fuchsammer Passerella iliaca, Dachsammer Zonotrichia albicollis, Braunkopf-Kuhstärling Molothrus ater, Rosenbrust-Kernknacker Pheucticus ludovicianus, Indigofink Passerina cyanea.

Bitte dokumentieren Sie Beobachtungen von Vögeln dieser Arten bei der DAK, sofern eine wilde Herkunft zumindest in Betracht gezogen werden kann! Weitere Informationen zur Behandlung dieser schwer zu kategorisierenden Arten finden Sie im Beitrag der DAK (2014) „Wildvogel oder Gefangenschaftsflüchtling?“ [PDF].

Auch Informationen zum Auftreten sicherer (z.B. durch Züchterringe erkennbarer) Gefangenschaftsflüchtlinge im Freiland sind hilfreich. Eine ausführliche Dokumentation dieser Vögel per Meldebogen ist jedoch nicht nötig. 
Beobachtungen sicherer Gefangenschaftsflüchtlinge sollten primär über das Internetportal ornitho.de gemeldet werden. Beobachter, die ihre Nachweise nicht in ornitho.de eintragen können/wollen, können der DAK diese auch auf anderem Wege übermitteln.

Meldungen der genannten Arten sollten neben der Beschreibung stets Angaben zu einer evtl. vorhandenen oder sicher nicht vorhandenen Beringung, Gefiederschäden oder sonstige Hinweise  auf die Herkunft des Vogels enthalten (z.B. auffälliges Verhalten). Dies ist grundsätzlich auch bei seltenen Arten der Kategorien A und B, insbesondere bei Entenvögeln und Großfalken, erwünscht.

aufgegeben von Christopher König
 
Samstag, 8. Februar 2020
technews
Wichtige Wartungsarbeiten - ornitho.de und ornitho.lu nächste Woche zeitweise nicht erreichbar (und WIZARD_SESSION_EXPIRED)

Das Datenvolumen in den ornitho-Systemen wächst weiter rasant. Die Speicherkapazitäten müssen deshalb zeitnah erhöht werden. Dazu werden ornitho.de und ornitho.lu für einige Stunden nicht erreichbar sein. Das Entwicklerteam wird diese Arbeit nachts durchführen und das System um Mitternacht anhalten. Die Arbeiten können sich jedoch bis in die Morgenstunden hinziehen. Das Entwicklerteam geht davon aus, dass spätestens bis zur Mittagszeit des Folgetages alles wieder wie gewohnt läuft.
Wann die Arbeiten durchgeführt werden, hängt vom Verlauf der notwendigen Vorbereitungen ab.

Bitte beginnen Sie deshalb in den nächsten Tagen NICHT kurz vor Mitternacht mit der Dateneingabe! Während der Abschaltzeit von NaturaList übertragene Beobachtungen gehen nicht verloren, sie werden jedoch ggf. etwas zeitverzögert in ornitho.de und ornitho.lu verfügbar sein.

In den vergangenen Tagen kam es wieder verstärkt zum Auftreten des Fehlers WIZARD_SESSION_EXPIRED. Die anstehenden Wartungsarbeiten dienen auch der Reduzierung dieses Problem.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

aufgegeben von Johannes Wahl
 
Dienstag, 4. Februar 2020
avinews
Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Herbst 2019

Während in den vergangenen Jahren vielfach Extreme und Rekordmeldungen die Zusammenfassungen der Wettereignisse dominierten, verlief der Herbst 2019 nur leicht zu warm und nass und damit schon fast erstaunlich durchschnittlich. Wir haben uns die fast 1,5 Millionen in den Monaten September bis November bei ornitho.de gemeldeten Vogelbeobachtungen einmal genauer angeschaut und festgestellt, dass hier nicht alles nach Durchschnitt verlief.

Besonders auffällig war eine massenhafte Invasion von Eichelhähern, die uns ab Anfang September erreichten. Wir haben uns das Auftreten auch im internationalen Vergleich einmal genauer angeschaut und uns mit den Gründen solcher Wanderbewegungen sowie der möglichen Herkunft der Eichelhäher beschäftigt.

Schaut man sich das Zuggeschehen im Herbst 2019 für weitere Arten genauer an, fällt der ungewöhnlich starke Durchzug von Ringeltaube und Buchfink auf. Wir vergleichen die Werte aus ornitho.de mit denen der schwedischen Zugvogel-Zählstation Falsterbo und werfen einen besonderen Blick auf den Herbstzug im „Land zwischen den Meeren“ im Osten Schleswig-Holsteins.

Seltenheiten dürfen in einem Herbst-Rückblick natürlich ebenfalls nicht zu kurz kommen. Sichel-, Prachteider- und Pazifiktrauerente, mehrere Fahlsegler, eine Bergkalanderlerche und erstaunlich viele Dunkel- und Tienschan-Laubsänger sowie Blauschwänze sind noch längst nicht alles, was unser Überblick über die im Herbst 2019 entdeckten Raritäten zu bieten hat.

Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Herbst 2019: Eichelhäher, Buchfinken und Ringeltauben stark vertreten“ in der Zeitschrift "Der Falke" können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge mit direktem Bezug zu ornitho.de finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.

Das komplette Falke-Heft 2/2020 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. zu Vögeln in der Wüste Marokkos, Heiligen Vögeln, Wiedehopfen, Olivenplantagen als Zugvogelfalle, Fahlseglern und der Verbindung von Vogelbeobachtung und Architektur können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

das Team von ornitho.de und ornitho.lu

aufgegeben von Christopher König
 
Freitag, 10. Januar 2020
avinews
„Wochenende der Wasservögel“ - Internationale Wasservogelzählung, europaweite Schwanenzählung und East Atlantic Flyway Count

Am bevorstehenden Wochenende, dem 11./12. Januar, schultern wieder viele Tausend Beobachterinnen und Beobachter weltweit die Spektive, um im Rahmen des von Wetlands International organisierten International Waterbird Census  (IWC) Wasservögel zu erfassen. Seit Ende der 1960er-Jahre werden alljährlich Mitte Januar in mehr als 25.000 Gebieten in über 100 Ländern auf allen Kontinenten die Wasservögel gezählt. Eine in vielen Regionen ehrenamtlich getragene Gemeinschaftsleistung, die weltweit vermutlich ihresgleichen sucht. Mit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alleine in Deutschland ist die Wasservogelzählung auch hierzulande das umfangreichste und älteste Erfassungsprogramm in der Vogelwelt. Viele der Zählerinnen und Zähler beteiligen sich seit mehreren Jahrzehnten an der Erfassung und sorgen durch diese Kontinuität gleichzeitig für eine hohe Datenqualität. Über die international bedeutendste Zählung im Januar hinaus werden in vielen Hundert Feuchtgebieten vom Herbst bis zum Frühjahr Wasservögel erfasst, in einigen Gebieten wie dem Wattenmeer sogar rund ums Jahr. Das ehrenamtliche Engagement alleine zur Erfassung der durchziehenden und überwinternden Wasservögel beläuft sich auf rund 100.000 Stunden — jährlich!

Weitergehende Informationen zum Monitoring rastender Wasservögel in Deutschland finden Sie in der Broschüre „Vögel in Deutschland – Erfassung rastender Wasservögel“ auf der DDA-Webseite oder hier auf ornitho.de.

Europaweite Synchronzählung der Schwäne

Nicht alle Wasservogelarten halten sich ganztägig auch auf Gewässern auf. Vor allem Schwäne und Gänse suchen während des Tages größtenteils auf landwirtschaftlich genutzten Flächen nach Nahrung. Sie werden deshalb im Rahmen ergänzender, spezieller Erfassungsprogramme gezählt. Für Zwerg- und Singschwan finden so seit den 1980er-Jahren — und seit den 1990er-Jahren in fünfjährigem Turnus — europaweite Synchronzählungen statt. Ziel ist es, den Gesamtbestand zu erfassen und weitergehende Informationen zum Bruterfolg und zum Nahrungshabitat zu erhalten. Eine solche europaweite Synchronzählung der beiden gelbschnäbligen Schwanenarten findet am kommenden Wochenende statt; in Deutschland fügen wir diesen den Höckerschwan hinzu. Weitergehende Informationen zu dieser Sonderzählung finden sich in der Nachricht vom 29.12.2019.

East Atlantic Flyway Count

Der ostatlantische Zugweg erstreckt sich von der Arktis zwischen Kanada und Sibirien bis ins südliche Afrika. Eine Vielzahl von binnenländischen Feuchtgebieten sowie Meeres- und Küstengewässern sind für die entlang dieses Zugweges wandernden Wasservogelarten überlebenswichtig. Herauszuheben sind hierbei für Deutschland neben dem Wattenmeer die Ostseeküste, die vor allem für Entenvögel eine international herausragende Bedeutung hat. Kenntnisse der Bestandsgrößen und -trends und der räumlichen Verteilung, aber auch der Gefährdungen, denen einzelne Gebiete und damit die Populationen unterliegen, sind eine Grundvoraussetzung für ihren Schutz. Im Januar 2020 wird – wie schon 2014 und 2017 – versucht, im Rahmen des so genannten East Atlantic Flyway Counteine möglichst hohe Abdeckung zu erreichen. Hierzulande finden die Zählungen überwiegend am Wochenende 11./12. Januar statt.

Der beeindruckende Bericht zur Zählung 2017 kann auf der Seite des Weltnaturerbes Wattenmeer heruntergeladen werden.

DANKE!

Es steht also wahrlich ein „Wochenende der Wasservögel“ bevor. Unser großer Dank für ihre Beteiligung gebührt schon jetzt den meist ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere all jenen, die auf koordinativer Ebene — ebenfalls oft ehrenamtlich — für einen reibungslosen Ablauf sorgen und bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wir wünschen allen Beteiligten eine vor allem störungs- und niederschlagsfreie Zählung und damit viel Freude an der frischen Luft und bei der Erfassung der Wasservögel!

Foto: Martin Grimm

aufgegeben von Johannes Wahl
 
Mittwoch, 8. Januar 2020
avinews
Endlich wieder verfügbar: Atlas Deutscher Brutvogelarten jetzt als PDF-Download erhältlich!

Der Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) hat sich zu einem Grundlagenwerk für den nachhaltigen Vogelschutz in Deutschland entwickelt und bietet das aktuelle Wissen rund um unsere Brutvögel in einem nie dagewesenen Überblick. Über 500.000 Stunden investierten die mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seinerzeit in die Kartierung, Auswertung und Erstellung. Machen Sie sich selbst ein Bild von der Fülle an Informationen und werfen Sie einen Blick in unsere Leseprobe!

Jetzt ist der ADEBAR endlich als PDF-Download verfügbar!

Der Atlas ist beim Humanitas-Versand für 29,95 € unter dem folgenden Link zu erwerben:

https://www.humanitas-versand.de/Ornithologie-5

Der 800 Seiten starke ADEBAR wird noch für viele Jahre das Standardwerk zur Verbreitung, Häufigkeit und Bestandsentwicklung aller 280 Brutvogelarten Deutschlands sein und VogelkundlerInnen, NaturschützerInnen, Planungsbüros und FreiberuflerInnen dabei helfen, eigene Beobachtungen einordnen und bewerten zu können.

Das ADEBAR-PDF bietet eine Reihe von Extras gegenüber der gedruckten Version:Über die PDF-Lesezeichen oder den Index der Vogelarten können über Hyperlinks einzelne Arten schnell und einfach aufgerufen werden. Auch Literaturverweise im Text sind mit Hyperlinks versehen, sodass die entsprechende Quelle im Literaturverzeichnis angezeigt wird.

Mit dem Kauf des ADEBAR unterstützen sie die gemeinnützigen Zwecke des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten e.V. und der Stiftung Vogelwelt. Vielen Dank!

aufgegeben von Christopher König
 
Mittwoch, 1. Januar 2020
technews
Bitte beachten: Die Vögel sind nun ein Jahr älter!

Das Alter der Vögel wird in sogenannten Kalenderjahren angegeben. Vögel, die im Jahr 2019 geschlüpft sind, sind damit seit dem 1. Januar 2020 nicht mehr im 1. KJ / diesjährig, sondern nun im 2. KJ / vorjährig. Vögel mit Jahrgang 2018 sind nun im 3. Kalenderjahr etc. Wir möchten Sie bitten, das bei der Altersangabe unbedingt zu beachten.

Herzlichen Dank sagt

das Team von ornitho.de und ornitho.lu

aufgegeben von Christopher König
 
Sonntag, 29. Dezember 2019
avinews
Europaweite Zwerg- und Singschwan-Erfassung 11./12. Januar 2020 – machen Sie mit!

Seit den 1980er-Jahren – und seit den 1990er-Jahren in fünfjährigem Turnus – werden spezielle Synchronzählungen von Zwerg- und Singschwan in Europa durchgeführt, um die Bestandsschätzungen auf internationaler Ebene zu aktualisieren. Die Zählungen werden von der Swan Specialist Group von Wetlands International koordiniert. Am 11./12. Januar 2020 steht nun eine weitere europaweite Erfassung der beiden gelbschnäbligen Schwanenarten an. Für beide Arten ist eine gute Abdeckung wichtig: Beim Singschwan z.B. überwintert rund ein Drittel der nordwesteuropäischen Population in Deutschland und auch beim Zwergschwan können es in milden Wintern bis zu 30 % sein. Hierzulande zählen wir auch den Höckerschwan mit; er ist mit den beiden anderen Arten oft vergesellschaftet.

Die Zählung findet am selben Wochenende wie die Mittwinterzählung statt, so dass die Abdeckung von vielen Rastgebieten gewährleistet ist. Insbesondere nördlich der Mittelgebirge, wo die großen Zwerg- und Singschwan-Trupps anzutreffen sind, werden jedoch zusätzliche Zählerinnen und Zähler benötigt. Deshalb: Zählen Sie mit beim europaweiten Wochenende der Schwäne!

Alle wichtigen Informationen zur Synchronzählung haben wir in einem Merkblatt zusammengefasst. Dieses können Sie hier als PDF herunterladen.
Zusätzliche Informationen finden sie auf der Internetseite des DDA .

Wichtig: Wenn Sie zusätzliche Erfassungen planen und bislang nicht in die Wasservogelzählung etc. eingebunden sind (oder abseits Ihrer Zählgebiete zählen möchten), bitten wir Sie, sich VORHER an Ihren Koordinator bzw. Koordinatorin zu wenden, damit Doppelzählungen vermieden werden und Zähllücken gezielt geschlossen werden können. Vielen Dank!

Die Ergebnisse der internationalen Zählungen von Zwerg- und Singschwan wurden kürzlich in der Zeitschrift Wildfowl veröffentlicht. Die (englischsprachigen) Beiträge, die spannende Veränderungen bei beiden Arten dokumentieren, können Sie unter den folgenden Links herunterladen:

Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe an der europaweiten Schwanenzählung bei hoffentlich herrlichem Wetter am 11./12. Januar 2020!

Nikolas Prior, Axel Degen, Thomas Heinicke und Johannes Wahl

 

Foto: R. Kistowski

aufgegeben von Nikolas Prior
 
Dienstag, 24. Dezember 2019
technews
Vielen Dank, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2020!

Wir blicken mit viel Freude und großem Dank auf ein weiteres sehr erfolgreiches ornitho-Jahr zurück. Mit fast 7 Millionen Meldungen wurden 2019 noch einmal deutlich mehr Beobachtungen zusammengetragen als im Vorjahr. Der gesamte Datenschatz wuchs damit auf über 43 Millionen Datensätze an! Mehr als 29.000 Nutzerinnen und Nutzer „füttern“ ornitho mittlerweile mit ihren Vogelbeobachtungen.

Allen, die im zurückliegenden Jahr ornitho mit ihren Beobachtungen unterstützt haben, möchten wir für die große Unterstützung ganz herzlich danken! Die eingehenden Daten werden von mehr als 400 Regionalkoordinatorinnen und Regionalkoordinatoren sowie Artspezialisten gesichtet, die bei Rückfragen auch als Ansprechpartner auf lokaler Ebene zur Verfügung stehen. Ihnen, wie auch den Mitgliedern der Steuerungsgruppen, gilt deshalb unser ganz besonderer Dank!

Gaëtan Delaloye und dem Team von Biolovision, das im Hintergrund dafür sorgt, dass ornitho so schnell und zuverlässig läuft, danken wir für den unermüdlichen Einsatz!

Wir wünschen allen Beobachterinnen und Beobachtern ein fröhliches Weihnachtsfest sowie einen gesunden und optimistischen Start ins Jahr 2020 – verbunden mit der Hoffnung, dass dieses auch ornithologisch wieder die eine oder andere schöne Überraschung für Sie bereithält!

Für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
Christopher König, Patric Lorgé und Johannes Wahl

Foto: Rotkehlchen, A. Heiland.

aufgegeben von Christopher König
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