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Mittwoch, 10. Juli 2019
avinews
Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2019
aufgegeben von Christopher König
 
Samstag, 6. Juli 2019
avinews
Erfassung des Alpensegler-Brutbestandes 2019 – Machen Sie mit!
aufgegeben von Johannes Wahl
 
Samstag, 6. Juli 2019
avinews
Felsenschwalben breiten sich in Baden-Württemberg nach Norden aus - suchen Sie mit (auch in den Alpen)!

Bis vor wenigen Jahren waren Felsenschwalben in Deutschland nur in den Alpen zu beobachten. Seit 2007 brüten sie auch im Schwarzwald und haben seither ihr Areal stetig weiter nordwärts ausgedehnt. 16 bis 19 Brutpaare waren es 2017[1] . Mit mindestens vier weiteren Brutpaaren ist die Felsenschwalbe dieses Jahr noch weiter nach Norden vorgedrungen. Durch gezieltes Aufsuchen möglicher Standorte ist der Nachweis dieser vier Brutpaare gelungen. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass weitere Felsenschwalben an geeigneten, noch nicht kontrollierten Standorten vorhanden sind. Durch gezielte Suchen können Sie dazu beitragen, vielleicht weitere Bruten zu finden.

Die Brutplätze befinden sich vor allem in Steinbrüchen, jedoch auch an Naturfelsen und an Bauwerken wie aktuell an einem Bahnviadukt und einem Betonbauwerk an einem Stausee. Für Brut-, wie auch Ruhe- und Schlafplätze sind dabei windgeschützte Strukturen wie Nischen, Spalten, Überhänge, Simse und Höhlungen notwendig. Eine Ansiedlung an Staumauern, (hohen) Steinbauten (Burgen, Ruinen, Klöster, Kirchen, Kapellen, Hotels, Seilbahnstationen, Silos usw.) und gemauerten oder hölzernen Wohnhäusern sowie Scheunen sind in den letzten Jahren von Bulgarien bis Frankreich zumindest regional häufiger geworden, in Bayern teils schon bekannt und daher auch für Baden-Württemberg nicht auszuschließen.

Meist ist die Anwesenheit von Felsenschwalben recht schnell festzustellen. Die Nestersuche kann manchmal etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, ein Spektiv ist hier hilfreich. Bitte auch Negativkontrollen in ornitho.de dokumentieren. 2019 sind bislang zwei Erstbruten in Baden-Württemberg beendet, die meisten Erstbruten sind also noch voll im Gange. Nach dem Flüggewerden werden die jungen Felsenschwalben noch  14 Tage meist außerhalb des Nestes weitergefüttert. Während der Fütterungszeit sind Felsenschwalben am besten zu entdecken. Kurzum: In den kommenden zwei bis drei Wochen können Felsenschwalben deshalb noch recht einfach durch Fütterungen entdeckt werden.

Die Felsenschwalbe ist eine kräftige, gedrungene, überwiegend bräunlich wirkende Schwalbe. Charakteristisch und unverwechselbar sind die kontrastreich abgesetzten schwarzbraunen Unterflügeldecken und die weiße Steuerfederfleckenreihe bei geöffnetem Schwanz. Bei entsprechenden Lichtbedingungen bitte an die Verwechslung mit Mehlschwalbe denken.

Für Ihre Unterstützung bei der Suche dankt

Bettina Maier

PS.: Bitte halten Sie auch in den Alpen nach Felsenschwalben Ausschau und melden alle Beobachtungen und machen – so es Ihre Zeit zulässt – Angaben zur Zahl der Nester. Vielen Dank!


[1] Maier, B.(2018): Bestandsentwicklung der Felsenschwalbe Ptyonoprogne rupestris im südlichen Baden-Württemberg (Deutschland) im Jahr 2017. Die Vogelwelt 138: 123–140

Foto: Bettina Maier

aufgegeben von Johannes Wahl
 
Mittwoch, 3. Juli 2019
technews
Landesweite Sommer-Gänsezählungen in Nordrhein-Westfalen (13./14. Juli) und Niedersachsen (20./21. Juli)
aufgegeben von Nikolas Prior
 
Sonntag, 19. Mai 2019
avinews
Beobachtungstipp: Mauserzeit der Graugänse hat begonnen
aufgegeben von Johannes Wahl
 
Dienstag, 23. April 2019
avinews
Rotfußfalken im Anflug?
aufgegeben von Christopher König
 
Mittwoch, 17. April 2019
technews
Eieiei: TopPlusOpen als neuer Kartenlayer verfügbar
aufgegeben von Johannes Wahl
 
Dienstag, 9. April 2019
avinews
EuroBirdPortal: Den Vogelzug durch Europa jetzt tagesaktuell verfolgen!
aufgegeben von Christopher König
 
Freitag, 5. April 2019
tipnews
Birdrace 2019 am 4. Mai: Jetzt zum „Tag der Vogelartenvielfalt“ anmelden!
aufgegeben von Christopher König
 
Dienstag, 2. April 2019
avinews
Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Winter 2018/19
aufgegeben von Christopher König
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Biolovision Sàrl (Switzerland), 2003-2019