fr
de
en
Besucher Anonym 
Startseite ornitho.de / ornitho.lu
Trägerschaft und Partner
Unterstützung
Aktuell
 - 
Aktuelle Nachrichten
Vögel in Deutschland
  Beobachtungen
    - 
Letzte 2 Tage
    - 
Letzte 7 Tage
     Verbreitung
       - 
Star 2018
       - 
Sandregenpfeifer 2018
       - 
Rotmilan 2018
       - 
Kranich 2018
       - 
Mittelspecht 2018
       - 
Grauspecht 17-18
       - 
Raben-_x_Nebelkrähe 15-18
       - 
Raubwürger 17-18
       - 
Rotfußfalke 2018
       - 
Rosenstar 2018
       - 
Alpensegler 2018
       - 
Mornellregenpfeifer 2018
       - 
Gelbbrauen-Laubsänger 2018
       - 
Skua 2018
 - 
Artensteckbriefe
Foto- und Tongalerie
Über ornitho.de / ornitho.lu
 - 
Was ist ornitho.de bzw. ornitho.lu?
 - 
Wer hat welche Sonderrechte? Wer hat welche Funktionen?
 - 
Welche Arten sind wie geschützt?
 - 
Verhalten im Gelände
 - 
Regeln von ornitho.de
 - 
Referenzlisten, Richtlinien und Formulare
 - 
Verbreitung der Beobachter/innen
 - 
Wer ist mein Regionalkoordinator?
 - 
Publikationen und Auswertungen
 - 
Impressum / Kontakt
  Hilfe
    - 
Benutzeranleitung und Infoblätter
    - 
Symbole und Abkürzungen
    - 
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
  Statistiken
Projekte
 - 
Projekt ''Artenvielfalt erleben''
Vogelmonitoring
  Nicht-Brutvögel
     Monitoring rastender Wasservögel
       - 
Das Monitoring rastender Wasservögel in Deutschland
       - 
Zähltermine
        Wasservogelzählung
          - 
Hintergrund und Ziele
          - 
Mitmachen!
          - 
Dateneingabe in ornitho.de
        Rastende Gänse und Schwäne
          - 
Hintergrund, Ziele und Methoden
          - 
Mitmachen!
          - 
Dateneingabe in ornitho.de
Anleitungen, Hinweise und Tipps
  Technische Hinweise
    - 
Erste Schritte / Registrierung
    - 
Persönliche Einstellungen
     Beobachtungen melden
       - 
Beobachtungen melden (Hintergrund)
       - 
Beobachtungen melden (Praxis)
       - 
Beobachtungslisten-Funktion
       - 
Schutz von Beobachtungen
       - 
Die ornitho-App „NaturaList“
    - 
Beobachtungen bearbeiten/löschen
     Daten auswerten
       - 
Datenbank-Abfragen
       - 
Verbreitung auf Rasterbasis (Atlas-Tool)
    - 
Foto- und Tondokumente
    - 
QR-Codes von ornitho.de
  Fachliche Tipps
    - 
Alter und Geschlecht
    - 
Vergabe von Brutzeitcodes
    - 
Eingabe von Koloniebrütern
    - 
Seltenheitenkommissionen
     Bestimmungshinweise
       - 
Krähenhybriden
       - 
Schwanzmeisen
       - 
Lautäußerungen Spechte
Aktuelle Nachrichten
Seite :
 
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
>
>|
n/Seite :
Anzahl : 284
 
Montag, 1. Oktober 2018
tipnews
Deutsche Avifaunistische Kommission bittet um Seltenheitsmeldungen 2017

Die sechste Ausgabe der Schriftenreihe „Seltene Vögel in Deutschland“ mit dem Seltenheitenbericht für das Jahr 2016 kann seit Ende August über den DDA-Schriftenversand bezogen werden. Um Ihnen im nächsten Jahr einen möglichst umfassenden Bericht über seltene Vogelarten in Deutschland im Jahr 2017 vorlegen zu können, benötigen wir nun Ihre Mithilfe!

Mehr als 400 Dokumentationen sind bereits zu im vergangenen Jahr beobachteten Seltenheiten bei der DAK eingegangen (Übersicht). Für viele teils gut belegte Raritäten liegen jedoch noch keine Dokumentationen vor. Falls also noch undokumentierte Beobachtungen seltener Vogelarten aus dem vergangenen Jahr in Ihren Notizbüchern oder auch bei ornitho.de schlummern, möchten wir Sie bitten, die Dokumentationen bis zum 31. Oktober 2018 an die DAK zu senden.

Zur Dokumentation bundesweit dokumentationspflichtiger Arten nutzen Sie bitte die aktuelle Version des Meldebogens. Bitte senden Sie den ausgefüllten Bogen direkt an die DAK! Wir leiten alle Dokumentationen auch umgehend an die Landeskommission des betreffenden Bundeslandes weiter.

Viele Dokumentationen erreichen uns mittlerweile sehr zeitnah, oft schon wenige Tage nach der Beobachtung. Dafür danken wir allen Beobachterinnen und Beobachtern ganz herzlich!

Das Team der Deutschen Avifaunistischen Kommission

Die Meldeadresse der DAK lautet:
Deutsche Avifaunistische Kommission
c/o Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.
An den Speichern 6
48157 Münster
www.dak-web.de

dak@dda-web.de

aufgegeben von Christopher König
 
Mittwoch, 26. September 2018
technews
Weitreichendes Netzwerk: 150.000 ornitho-Nutzer

Am vergangenen Samstag registrierte sich der 150.000ste Nutzer in der „ornitho-Familie“. Ornitho-Portale gibt es mittlerweile in zahlreichen Ländern Europas. Ein großer Vorteil der gemeinsamen Plattform ist das „globale Login“, d.h. mit den Zugangsdaten von ornitho.de können Sie sich auch in alle übrigen Portale der „ornitho-Familie“ einloggen und dort über die bekannten Strukturen z.B. Beobachtungen aus dem Urlaub in der Toskana oder vom Städtetrip nach Barcelona melden. Am einfachsten ist die Meldung über die ornitho-App „NaturaList“ möglich. Die international dort eingetragenen Beobachtungen werden automatisch an das jeweils zuständige Portal übertragen.

Täglich registrieren sich durchschnittlich 40 neue Personen in den ornitho-Portalen. Knapp 60 % der 150.000 Nutzerinnen und Nutzer sind bei www.faune-france.org in Frankreich registriert. Auf dem zweiten Platz findet sich aber bereits ornitho.de mit inzwischen mehr als 25.000 registrierten Personen, die bis zu 60.000 Meldungen pro Tag und insgesamt innerhalb der sieben Jahre Laufzeit über 34 Millionen Vogelbeobachtungen aus Deutschland gemeldet haben. Eine unglaublich reiche Informationsquelle, von der sich jeder leicht auf ornitho.de überzeugen kann!

Wo in Europa ornitho-Portale genutzt werden, finden Sie in der Übersicht der ornitho-Familie. Wer noch weitere Überzeugung benötigt, warum die Meldung einzelner Vogelbeobachtungen durchaus sinnvoll ist, der sollte mal einen Blick in das EuroBirdPortal werfen, in dem die Daten der ornitho-Portale und weiterer Meldeplattformen für Vogelbeobachtungen zusammenlaufen.

aufgegeben von Christopher König
 
Freitag, 24. August 2018
avinews
„Seltene Vögel in Deutschland 2016“ erschienen

Das Titelbild der sechsten Ausgabe der Reihe „Seltene Vögel in Deutschland“ ziert ein prächtiger Rallenreiher. Kern des 68 Seiten umfassenden Heftes bildet wie gewohnt der Seltenheitenbericht der DAK über die Nachweise seltener Vogelarten in Deutschland im Jahr 2016. Zu den Highlights gehören die ersten Nachweise von Maskenwürger, Singammer und Bergbraunelle. Zum ersten Mal seit mehr als 100 Jahren wurden Pazifikpieper und Grauortolan wieder in Deutschland beobachtet. Weitere bemerkenswerte Nachweise aus 2016 sind Deutschlands dritte Rüppellseeschwalbe, die dritten und vierten Beobachtungen eines Östlichen Hausrotschwanzes sowie die vierten Nachweise von Elfenbeinmöwe, Wacholderlaubsänger, Balkansteinschmätzer und Wüstengimpel. Diese und mehrere hundert weitere Nachweise werden detailliert und mit zahlreichen Fotos und ergänzenden Grafiken und Karten präsentiert.

Kiefernkreuzschnäbel sind nur sehr selten in Deutschland zu beobachten. Ab Anfang Oktober 2013 kam es jedoch zu einem massiven Einflug von Kiefernkreuzschnäbeln nach Mitteleuropa. Auch in Deutschland gelangen dabei eine ganze Reihe teils sehr gut dokumentierter Sichtungen bis hin zu Brutnachweisen. Thomas Sacher und Arne Torkler betrachten das Auftreten des Kiefernkreuzschnabels in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung des Einflugs 2013/14 und vergleichen die Situation mit anderen Ländern Mittel- und Westeuropas.

Anfang April 2016 hielt sich eine männliche Singammer auf Amrum auf. Es handelte sich dabei um den ersten Nachweis dieser nordamerikanischen Singvogelart für Deutschland. Martin Gottschling und Markus Risch ordnen den Nachweis in das Auftreten in anderen Ländern Europas ein und diskutieren am Beispiel der Singammer die Möglichkeiten des Auftretens nearktischer Singvögel in Mitteleuropa.

Seit mehr als 20 Jahren werden in Europa regelmäßig Silberreiher dokumentiert, die mit einheitlich matt bis leuchtend rötlichen Beinen und Füßen und tiefschwarzen Schnäbeln untypisch gefärbt sind und somit Ähnlichkeit mit Prachtkleid-Vögeln der östlichen Unterart modesta zeigen. Diesen Silberreihern vom „modesta-Typ“ widmet sich ein weiterer Beitrag in „Seltene Vögel in Deutschland 2016“. Christopher König, Daniel Kratzer und Colin Pielsticker analysieren das zeitliche und räumliche Auftreten in Deutschland, beschreiben die Herkunft dieser Vögel anhand aktueller Ringfunde und diskutieren mögliche Ursachen der untypischen Färbung.

Die ansprechend gestaltete und reich bebilderte sechste Ausgabe von „Seltene Vögel in Deutschland“ kann zum Preis von 9,80 € zzgl. Versandkosten bestellt werden bei:

DDA-Schriftenversand
An den Speichern 6
48157 Münster

Tel: 0251 / 2101400
E-Mail: schriftenversand@dda-web.de
Internet: www.dda-web.de/publikationen

Die Reihe ist auch im Abonnement erhältlich. Eine Ausgabe kostet dann 7,50 € zzgl. Versandkosten. Sollten Sie die ersten fünf Ausgaben noch nicht kennen, können Sie diese jetzt zum reduzierten Preis von nur jeweils 5,00 € zzgl. Versandkosten oder im Paket für 20,00 € zzgl. Versandkosten erwerben.

aufgegeben von Christopher König
 
Mittwoch, 15. August 2018
tipnews
Aufruf: Gezielte Suche nach rastenden Mornellregenpfeifern (Bitte auch Negativkontrollen melden!)

Das Brutgebiet des Mornellregenpfeifers liegt in den Fjällflächen und Tundren von Skandinavien bis Ostsibirien. Während die östliche Population in Vorderasien überwintert, überqueren europäische Brutvögel Zentral- und Südeuropa auf dem Weg nach Nordafrika. Viele Vögel führen dabei vermutlich einen Nonstopzug durch, ein gewisser Teil rastet allerdings regelmäßig an meist traditionellen Rastplätzen. Noch vor wenigen Jahren galt der Mornellregenpfeifer in ganz Deutschland als seltener und unregelmäßiger Durchzügler. Seit Ende der 1990er-Jahre gab es aber durch eine in manchen Gebieten gezielte Suche nach der charismatischen Art einen enormen Erkenntnisgewinn: Zahlreiche bis dahin unbekannte Rastplätze wurden entdeckt und sind mittlerweile fast alljährlich besetzt.

Seit 2011 rufen wir zur gezielten Suche nach Mornellregenpfeifern während des zeitlich eng begrenzten Durchzugfensters von Mitte August bis Mitte September auf. Die zahlreichen Meldungen vor allem über ornitho ergaben den wohl bundesweit bislang besten Überblick über die Rastvorkommen. Dank der Differenzierung vieler Individuen in Alt- und Jungvögel können der jährilche Jungvogelanteil berechnet und so Rückschlüsse auf den Bruterfolg gezogen werden. Die Ergebnisse wurden in den vergangenen Jahren in „Der Falke“ veröffentlicht. Diese Beiträge können Sie hier als pdf herunterladen

Motiviert durch die sehr gute Resonanz der letzten Jahre wollen wir versuchen, auch den Wegzug 2018 möglichst gut zu dokumentieren. Gezielte Hinweise, wie und wo man Mornellregenpfeifer auf dem Herbstzug suchen (und hoffentlich auch finden) kann, finden Sie im Beitrag „Leicht zu übersehen: Herbstrast des Mornellregenpfeifers“ - hier als PDF.

Wann?

Mornellregenpfeifer überqueren Europa auf dem Zug in sehr engen Zeitfenstern. Im Frühjahr zieht die Art in Deutschland in sehr kurzer Zeitspanne und nur geringer Zahl fast ausschließlich im Mai durch, vorjährige Mornells verbleiben wie viele andere Zugvögel meist im Winterquartier. Weit auffälliger ist der Durchzug im Herbst. Hier werden die meisten Individuen im Zeitraum 15. August bis 15. September beobachtet. Einzelne Vögel treten noch bis Oktober auf. Es gilt daher in diesen Wochen ganz gezielt geeignete Habitate zu kontrollieren! Aufgrund des Verhaltens der Vögel sind die Beobachtungsbedingungen am Morgen und Abend am besten. Zu dieser Zeit findet die Nahrungssuche statt, während sich im weiteren Tagesverlauf ruhende, bewegungslose Vögel oft der Entdeckung entziehen. Auch die Chance, gegen Abend abziehende bzw. morgens zur Rast einfallende Tiere oder deren kleinräumige Ortswechsel bei der Suche nach geeigneten Rastflächen zu beobachten, erhöht den Beobachtungserfolg deutlich.

Wo?

Während im Frühjahr vor allem küstennahe Bereiche bevorzugt werden, tauchen Mornellregenpfeifer im Herbst vermehrt an Rastplätzen im Binnenland auf. Bei den Gebieten handelt es sich in der Regel um weithin exponierte, sehr offene und damit an skandinavische Weiten erinnernde Flächen mit kurzer Vegetation. Wurden ursprünglich wohl vor allem Heiden und Brachen aufgesucht, sind heute abgeerntete Felder die Hauptrastplätze. Besonders regelmäßig gelingen Nachweise vor allem auf Ackerflächen auf kargen, windexponierten Hochflächen mit weiter Sicht in Abzugrichtung Süd und Südwest in großräumigen Agrarlandschaften, gerne im oberen Hangbereich an der Südwestflanke kleiner Hügel. Es sollte mindestens ein Stoppelsturz stattgefunden haben, unbearbeitete Getreidestoppeln werden offenbar gemieden. Große Vertikalstrukturen wirken sich negativ aus, wobei Einzelbäume und Erdaufschüttungen toleriert werden. Besonders lohnend kann die Suche direkt nach starken, großräumigen Regenschauern und Gewittern sein, wenn die von der Witterungslage zur „Notrast“ gezwungenen Vögel schnell wieder abziehen und dann besonders auffällig sind. Unter solchen Witterungsbedingungen werden manchmal auch Flächen zur Rast genutzt, die bei guter Witterung keine Beachtung finden, wie z.B. ebene, kleinere Ackerflächen in Waldrandnähe. Die momentan soweit bekannt größten und bedeutendsten Rastplätze für Mornellregenpfeifer in Deutschland sind die nordrhein-westfälische Hellwegbörde im Kreis Soest sowie das Maifeld im Kreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz.

Wie?

Nur selten werden die gerade einmal amsel-großen Mornellregenpfeifer zufällig entdeckt. Erst das genaue Absuchen geeigneter Flächen mit Fernglas oder Spektiv führt in der Regel zum Erfolg. Die Art ist relativ leicht zu bestimmen und kaum mit anderen Arten zu verwechseln (Bestimmungshilfe [ PDF ]). An den Rastplätzen herrscht eine hohe Dynamik, viele Vögel verweilen nur kurz, so dass eine regelmäßige Kontrolle möglicher Rastgebiete mit Angabe des Altersverhältnisses wertvolle Zusatzinformationen zur Anzahl der insgesamt im Gebiet rastenden Vögel liefert. Auch die Kenntnis der Lautäußerungen kann daher hilfreich sein. Beim Abfliegen wird häufig ein trillerndes, für eine Limikole unerwartet tief-melancholisches „pjürrr“ (www.xeno-canto.org/species/Charadrius-morinellus)  geäußert. Mornellregenpfeifer rasten meist in artreinen Trupps, nur selten gemeinsam mit anderen Limikolen (z.B. Goldregenpfeifern). Im Rastgebiet verhalten sie sich in der Regel recht vertraut und verharren selbst auf wenige Meter Abstand. Besonders größere Trupps sind aber mitunter scheu und fliegen schon bei geringen Störungen auf. Wir möchten deshalb noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass jegliche Störungen zu vermeiden sind und der allgemeine Verhaltenskodex unbedingt zu beachten ist!

Bei der Meldung von Mornellregenpfeifern bitten wir um möglichst detaillierte Informationen zu:

  • Beobachtungsort (bitte immer punktgenau eingeben)
  • Uhrzeit (im Datumsfeld, z.B. 15.08.2018 12:00)
  • Alter der Vögel (Bestimmungshilfe [ PDF ])
  • Rasthabitat
  • rastend oder ziehend (unter "Präzisierung der Beobachtung")
  • Bitte auch Negativkontrollen melden!
    Wenn geeignet erscheinende oder in den vergangenen Jahren von Mornells aufgesuchte Flächen kontrolliert, aber keine Vögel gefunden wurden, bitte einen Bestand = 0 eintragen. Für die Interpretation der Verbreitungskarte und die Datenauswertung sind 0-Nachweise eine wichtige Information. Bitte geben Sie dabei den groben Zeitaufwand im Bemerkungsfeld an.

Gerne können Sie weitere Angaben (z.B. zum Verhalten) im Bemerkungsfeld machen oder Fotos der Vögel anfügen.

Eine Bestimmungshilfe mit zahlreichen Fotos und Erläuterungen sowie hilfreicher Literatur bietet das folgende [ PDF ].

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Das Team von ornitho.de

 

Foto: Lukas Thiess.

aufgegeben von Christopher König
 
Montag, 6. August 2018
avinews
Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf das Frühjahr 2018

Das Wetter im vergangenen Frühjahr war extrem. Zuerst kam der Winter Ende Februar noch mit einem eisigen Finale und blieb mit Frost und Schnee bis Ende März, dann stiegen die Temperaturen innerhalb weniger Tage auf sommerliche Verhältnisse. April und Mai waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Ein derart ungewöhnlicher Verlauf des Frühjahres wirkt sich natürlich auch auf die Vogelwelt aus.

Wir befassen uns in unserem Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Der Falke" unter anderem mit der Ankunft der Zugvögel. Der späte Kälteeinbruch führte im März zu einer erheblichen Zugstausituation, über die bereits in der Mai-Ausgabe berichtet wurde. Früh heimkehrende Arten trafen dadurch erst zum Ende der ersten Aprildekade ein. Ab der zweiten Monatsdekade erreichten uns viele Singvogelarten dann aber dank idealer Bedingungen deutlich früher.

Etwas genauer schauen wir uns diesmal Mauersegler und Mehlschwalbe an. Es war im Frühjahr in aller Munde, dass es von beiden Arten angeblich weniger gäbe als in den Vorjahren. Doch lässt sich aus diesem Eindruck tatsächlich auf das Ausmaß des Verlustes insektenfressender Vogelarten schließen? Wir haben uns die bei ornitho.de gemeldeten Beobachtungen angesehen und kommen zu einer etwas differenzierteren Aussage.

Während Mauersegler und Mehlschwalbe den Winter tausende Kilometer entfernt verbringen, können wir andere Vogelarten das ganze Jahr über bei uns beobachten. Eisvogel und Zaunkönig sind zwei solche Arten, bei denen sich die Verhältnisse im Winter in Deutschland unmittelbar auf den hiesigen Brutbestand auswirken. Die Temperaturen der letzten beiden Winter lagen über dem langjährigen Mittel. Aber bedeuten „milde Winter“ auch gleich gute Bedingungen für die beiden Arten? Ganz so einfach scheint es nicht zu sein, schaut man sich die Beobachtungsmeldungen von ornitho.de einmal genauer an...

Das Frühjahr 2018 hatte an Seltenheiten einiges zu bieten. Auffällig waren in den Monaten März bis Mai vor allem zahlreiche mediterrane Arten. Unterm Strich liest sich die Übersicht der Raritäten daher fast wie eine Beobachtungsliste aus Südspanien. Doch nicht alle Seltenheiten kamen aus dieser Richtung. Erddrossel, Grauortolan und mehrere Kappenammern zeigen, dass auch östlich verbreitete Arten den Weg zu uns fanden.

Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Frühjahr 2018: Erst eisig, dann mediterran“ in der Zeitschrift „Der Falke“ können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge mit direktem Bezug zu ornitho.de finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.

Das komplette Falke-Heft 8/2018 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. zu Blauracken in Ungarn, den Vogeltod durch illegale Klebefallen in deutschen Städten, Pfuhlschnepfen und Ferngläser, können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

das Team von ornitho.de und ornitho.lu

 

Foto: Mauersegler. M. Schäf

aufgegeben von Christopher König
 
Mittwoch, 1. August 2018
technews
Häufig oder selten? Regionalisierung der Häufigkeitseinteilungen

Ein seit dem Start von ornitho.de oft geäußerter Wunsch ließ sich nun dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung des Vereins Thüringer Ornithologen in die Tat umsetzen: Die Regionalisierung der Häufigkeitseinteilung. Von nun an wird es nicht mehr vorkommen, dass ein Berglaubsänger in Norddeutschland als „häufig“ in den übrigen Meldungen untergeht, oder die Beobachtung einer Trauerente in Bayern in derselben Häufigkeitskategorie eingeordnet ist wie die einer Reiherente.

Vögel orientieren sich bekanntlich nicht an politischen Grenzen. Die Regionalisierung erfolgt deshalb auf Basis der Naturräumlichen Großlandschaften. Das passt bei vielen Arten erstaunlich gut. Die Einteilung in „sehr selten“ bis „sehr häufig“ ist dennoch nicht trivial und erfolgte anhand von Brutbeständen, Rastbestandsschätzungen sowie der Zahl der Meldungen in ornitho.de im Jahresverlauf. Dank der Unterstützung zahlreicher Regionalkoordinatorinnen und Regionalkoordinatoren ist es schließlich gelungen, die Häufigkeitseinteilungen nun deutlich differenzierter abzubilden als bislang. Insbesondere selten beobachtete Arten werden nun deutlicher aus der Masse der Meldungen herausgehoben. Die Kategorie „sehr selten“ bleibt bundesweiten Raritäten vorbehalten, die Kategorie „nicht nachgewiesen“ bezieht sich ebenfalls immer auf ganz Deutschland.

Wir hoffen, dass die regionalisierte Häufigkeitseinteilung die Attraktivität von ornitho.de noch weiter steigern wird.

 

Foto: Eiderenten sind an Nord- und Ostsee ganz normal, in Süddeutschland eine Rarität. Die regionalisierte Häufigkeitseinteilung wird helfen, derartige Verhältnisse in ornitho.de besser abzubilden. © C. Moning.

aufgegeben von Christopher König
 
Mittwoch, 18. Juli 2018
tipnews
Erfassung des Alpensegler-Brutbestandes 2018 – Machen Sie mit!

Mitte der 1950er siedelte sich der große weißbäuchige Segler spontan in Freiburg im Breisgau an und gründete eine neue weltweit nördlichste Kolonie - damals eine kleine ornithologische Sensation. Lange blieb die "Schwarzwaldhauptstadt" der einzige Brutort in Deutschland; erst ab Ende der 1980er kam es durch erneuten Zuzug aus der Schweiz und das Wachstum und die Produktivität der Freiburger Kolonie zu weiteren Ansiedlungen. Abgesehen von Lindau am Bodensee, seit 2004 erster Brutort in Bayern, und Sonthofen im Allgäu, ist die Verbreitung des Alpenseglers bisher auf Baden-Württemberg beschränkt. Im "Ländle" sind mittlerweile etliche Kolonien etabliert, teils stabil und wachsend, teils aber noch jung, klein und fragil: Waldshut, Lörrach, Tuttlingen, Sigmaringen, Gundelfingen, Teningen, Emmendingen, Ettenheim, Lahr, Offenburg, Achern, Sasbach, Bühl, Bad Säckingen und sogar Stuttgart. Aktuell ist ganz Baden-Württemberg, das Allgäu und der Bodenseeraum im Fokus.

Für die Saison 2018 bitten wir erneut alle Melderinnen und Melder um Hilfe bei der Erfassung. Dabei kommt es besonders darauf an, wo genau die "Weißbäuche" zuhause sind, also exakte Verortung auf der Karte. Bitte benennen Sie die besiedelten Gebäude: Kirche, Schule, Krankenhaus, Behördensitz usw., bei Wohngebäuden Straße und Hausnummer. Bitte geben Sie einen C-Brutzeitcode ein und nutzen Sie bei der Eingabe das Koloniebrüter-Tool!

Die meisten Alpenseglernester sind nicht einsehbar, aber ein Bruterfolg ist trotzdem oft einfach festzustellen: akustisch! Während der achtwöchigen Nestlingszeit betteln die Jungen bei jeder Landung eines Altvogels; anfangs ein leises Zischen, bei Heranwachsen wird daraus ein lautes Fauchen, das selbst bei Straßenlärm und aus Distanz von 20 Metern gut hörbar ist. Mit etwas Übung erkennt man rasch, ob ein- oder mehrstimmig gebettelt wird. Der Juli ist entscheidend, aber auch im August und eventuell sogar noch im September können erfolgreiche Bruten kartiert werden.

Wir freuen uns auf Ihre Meldungen und danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Jan Daniels-Trautner, Matthias Schmidt und das Team von ornitho.de

 

Foto: Lukas Thiess

aufgegeben von Johannes Wahl
 
Sonntag, 1. Juli 2018
technews
Zähltermine für die Zählperiode 2018/19

Liebe Zählerinnen und Zähler,

turnusgemäß beginnt zum 1. Juli die neue Zählperiode der Programme des Monitorings rastender Wasservögel (MrW).

Obgleich die Zählungen in den meisten Zählgebieten erst mit dem September-Termin beginnen, haben wir bereits jetzt die Zähltermine für die Zählperiodes 2018/19 für die Wasservogelzählung (und alle weiteren Programme des MrW) unter dem Menüpunkt Vogelmonitoring > Monitoring rastender Wasservögel > Zähltermine eingestellt.

Viel Vergnügen bei den Zählungen wünschen - im Namen aller Koordinatorinnen und Koordinatoren -

mit herzlichem Dank für Ihre treue Unterstützung

Johannes Wahl und Nikolas Prior
Bundeskoordination Monitoring rastender Wasservögel

aufgegeben von Nikolas Prior
 
Samstag, 30. Juni 2018
technews
Landesweite Sommer-Gänsezählungen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen am 7./8. Juli

Auch 2018 wird wieder eine Sommer-Gänsezählung stattfinden, in NRW bereits zum 8. Mal, und - neu - dieses Jahr auch zum 1. Mal in Niedersachsen. In beiden Bundesländern ist es Ziel, landesweite Angaben zu Bestandsgrößen und zur Verbreitung der Gänse im Sommer zu bekommen sowie in möglichst vielen Gebieten Informationen zum Bruterfolg zu ermitteln. In Niedersachsen wird die Erfassung von der Staatlichen Vogelschutzwarte und der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung (NOV) koordiniert, in NRW von der Nordrhein-Westfälischen Ornithologen-Gesellschaft (NWO). Neu ist, dass wir 2018 in beiden Bundesländer auch anstreben, alle anwesenden Schwäne zu erfassen.

Erfassungsmethode

Die Sommer-Gänsezählung befasst sich mit allen Gänsearten sowie Halbgänsen (Nilgans, Rostgans, Brandgans) und Schwänen. Die Zählungen sollten zwischen 9 und 18 Uhr durchgeführt werden, da sich zumindest Gänse um diese Tageszeit überwiegend an Gewässern konzentrieren und sich leichter zählen lassen. Schwäne werden einfach während der Gänsezählung miterfasst. Wer am Wochenende keine Zeit hat: Zählungen vom 6. bis 9. Juli und in Niedersachsen auch von den Wasservogelzählungen vom 13. bis 16. Juli werden in die Auswertungen einbezogen. Bitte melden Sie unbedingt auch NULLZÄHLUNGEN (bei der Übermittlung als Einzelbeobachtung über ornitho.de: einfach Graugans mit Bestand = 0 eintragen). Wichtig bei der Unterscheidung der Altersklassen: Alt- und Jungvögel (eventuell Pulli) sollen individuell ausgezählt werden, s. unten. Für weitere Einzelheiten und Hilfe bei der Bestimmung der Altersklassen ist ein Leitfaden verfügbar auf den Projektseiten der NOV und NWO.

Übermittlung der Daten

  • Teilnehmer an der WVZ/WWZ bzw. Gänsezählungen benutzen bitte ‒ sofern für Ihr Zählgebiet verfügbar ‒ die neuen Module in ornitho.de zur Eingabe: „Rastende Gänse und Schwäne (Feldzählung)“ oder „Wasservogelzählung“. Beachten Sie allerdings, dass bei einer WVZ dann auch tatsächlich alle Wasservogelarten erfasst werden sollen! Diese Methodik gilt vor allem für ZählerInnen in Niedersachsen;
  • Außerhalb der Zählgebietskulisse (oder wenn ihr Zählgebiet noch nicht in ornitho.de enthalten ist) melden Sie Ihre Zählergebnisse bitte „ganz normal“ als Einzelbeobachtungen über ornitho.de (also in NRW ähnlich wie in den letzten Jahren). Beachten Sie dabei die Nullzählungen (s. oben). Außerdem: In der Eingabemaske in ornitho.de unter "Weitere Informationen" bitte als Erfassungsprojekt "SoGaNRW/NI-18“ auswählen. Wenn die Daten im Gelände mit NaturaList eingegeben werden, das Erfassungsprojekt bitte nachträglich am PC ergänzen. Mit dem Erfassungsprojekt lassen sich die Daten bei der Auswertung einfacher zuordnen. Auch Informationen zum Habitat bitte nachträglich eingeben;
  • Bei der Zählung sollen so gut es geht die Altersklassen getrennt erfasst werden, also adulte Tiere, K1 für flügge Jungvögel und Pulli für nicht-flügge Jungvögel. Es ist kein Problem, wenn das nur bei einem Teil des Trupps klappt! Wichtig ist, dass alle Altersklassen eingetragen werden, die Sie festgestellt haben (bei Gesamtzahl 100 und 20 für K1 ist später nicht ersichtlich, ob die restliche 80 Individuen adulte Tiere waren!);
  • Weitere Einzelheiten sind als Infoblatt auf ornitho.de verfügbar. Weitere hilfreiche Informationen zur Verwendung der App finden Sie unter http://www.ornitho.de/index.php?m_id=20033.

Natürlich ist auch der Meldeweg über einen Zählbogen möglich (s. dazu die oben erwähnten Projektseiten).

Mitmachen?

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat und in den letzten Jahren noch nicht an der Zählung teilgenommen hat, möge sich in NRW bitte vorab bei Kees Koffijberg von der NWO (kees.koffijberg@t-online.de) melden, so dass Doppelerfassungen möglichst vermieden werden. Für Niedersachsen ist der Ansprechpartner Dr. Markus Nipkow von der Staatlichen Vogelschutzwarte (markus.nipkow@nlwkn-h.niedersachsen.de).

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Kees Koffijberg, Markus Nipkow und das Team von ornitho.de

Foto: Nilgänse. H. Glader

aufgegeben von Nikolas Prior
 
Samstag, 9. Juni 2018
technews
Google-Kartendienste ab 11. Juni vorerst nicht mehr verfügbar (AUSNAHMEN möglich)

Google hat Anfang Mai mitgeteilt, dass ab dem 11. Juni ein neues Preismodell für die Nutzung der Google-Kartendienste gilt. Künftig werden die auf ornitho.de genutzten Kartendienste ab 28.000 Aufrufen je Monat kostenpflichtig. Bislang galt ein Schwellenwert von 25.000 Aufrufen täglich. Mit ornitho.de liegen wir weit über dem neuen Schwellenwert, was hohe Kosten zur Folge hätte.

Wir haben versucht, in der Kürze der Zeit eine Lösung zu finden. Das ist bislang nicht gelungen. Deshalb werden am 10. Juni die Google-Kartendienste abgeschaltet. Das heißt, dass bis auf weiteres keine Luftbilder mehr zur Verfügung stehen. Wir bedauern das sehr, da diese für die präzise Verortung von Beobachtungen sehr hilfreich und in manchen Regionen (Bergbaufolgelandschaften) sogar unerlässlich sind. Wir arbeiten jedoch mit unseren Partnern an einer Lösung, so dass baldmöglichst wieder Luftbilder zur Verfügung stehen.

Hinweis (12.06.2018): Für all jene, die z.B. für Kartierungen dringend auf Luftbilder angewiesen sind, wurde kurzfristig die Möglichkeit geschaffen, per Sonderrecht die Google-Kartendienste weiter nutzen zu können.
Bitte wenden Sie sich in diesem Falle an ornitho@dda-web.de.

Wir bitten jedoch darum, dass sich tatsächlich nur diejenigen melden, die DRINGEND und JETZT darauf angewiesen sind. Alle anderen bitten wir noch um etwas Geduld. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Danke!

Der Schritt von Google kam nicht unerwartet, nur der Zeitpunkt war nicht vorherzusehen (und die Frist war mit knapp sechs Wochen nun sehr kurz). Deshalb sind von Beginn an die topographischen Karten als Layer verfügbar. Seit Anfang Juni steht auch ein OpenStreetMap-Layer zur Verfügung. Dank der von Beginn an engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (kostenfreie Nutzung der topographischen Karten) sowie der Weitsicht des Entwicklerteams von Biolovision (Aufbereitung der OpenStreetMap-Karten) werden somit sowohl ornitho.de als auch die App NaturaList auch nach dem 11. Juni weiter problemlos nutzbar sein.

aufgegeben von Johannes Wahl
Seite :
 
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
>
>|
n/Seite :
Anzahl : 284
Biolovision Sàrl (Switzerland), 2003-2018