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Mittwoch, 20. März 2019
avinews
Zwergschwäne 2018 mit durchschnittlichem Bruterfolg

Einen Anteil von 10,6 % Jungvögeln ergab die bundesweite Erfassung des Jungvogelanteils beim Zwergschwan um den 15./16. Dezember 2018. Nach dem sehr geringen Jungvogelanteil im Vorjahr (4,2 %) wurde damit ‒ bezogen auf die letzten Jahre ‒ wieder ein durchschnittlicher Bruterfolg erreicht. Auf Populationsebene lag der Jungvogelanteil bei 8,7 % in einer Stichprobe von rund 9.000 Vögeln.

Wie schon in den Vorjahren war der Jungvogelanteil 2018 in Deutschland (10,6 %) höher als unter den in Nordwesteuropa überwinternden Zwergschwänen insgesamt (8,7 %). Das ist bemerkenswert, denn Deutschland bildet derzeit die östliche Grenze des Kernüberwinterungsgebietes. Hier ist es durchschnittlich kälter als in den Niederlanden oder England. Erwarten würde man eher, dass Altvögel mit Jungen diese in die milderen Überwinterungsgebiete weiter westlich führen. Allerdings gab es Dezember 2018 bemerkenswerte Unterschiede innerhalb Deutschlands, die diese Annahme unterstützen: Während in Schleswig-Holstein 8,6 % Jungvögel ermittelt wurden (n = 1.178), waren es in Niedersachsen 11,8 % (n = 1.930).

Für 104 Familien konnte die Anzahl an Jungvögeln ermittelt werden. Die meisten erfolgreichen Altvögel hatten einen oder zwei Jungvögel „im Schlepptau“. Im Gegensatz zum Vorjahr konnten auch Familien mit vier Jungen am Zählwochenende beobachtet werden. Die durchschnittliche Jungenanzahl je Familie lag bei 1,8 Jungvögeln (2016: 2,2 Juv./Fam.).

Seit 2011 beteiligt sich der DDA aufgrund des steigenden Rastbestandes im Frühwinter an der systematischen Erfassung des jährlichen Bruterfolgs der in Nordwesteuropa überwinternden Zwergschwäne. 3.577 Individuen wurden in Deutschland nach Alter differenziert. Dank des gut etablierten Netzwerks ehrenamtlicher Zählerinnen und Zähler dürfte ein großer Teil des anwesenden Rastbestandes erfasst worden sein. Basierend auf der Verbreitung zu dieser Jahreszeit in den vergangenen Jahren hielten sich Mitte Dezember 2018 mindestens 3.800 Individuen bei uns auf.

Danke!

Allen an der Erfassung Beteiligten danken wir aufs Herzlichste, insbesondere Axel Degen für die Koordination in Niedersachsen und die bundesweite Auswertung der Daten sowie Hans-Joachim Augst für die Koordination in Schleswig-Holstein!

 

Foto: H. Glader

aufgegeben von Johannes Wahl
 
Dienstag, 26. Februar 2019
avinews
Das Monitoring häufiger Brutvögel startet in die neue Saison – machen Sie mit!

Mit den längeren Tagen sind bei Kleibern, Heckenbraunellen, Meisen und Buchfinken die Frühlingsgefühle nicht mehr zu überhören. Besonders bei schönem Wetter schmettern viele Vögel schon lautstark ihr Lied, um so das Revier gegenüber Artgenossen abzugrenzen. Keine Frage, die Brutzeit hat bei vielen Arten bereits begonnen. Auch bei uns laufen die Vorbereitungen auf die Brutzeit 2019 auf Hochtouren, denn am 10. März beginnt die Kartiersaison des Monitorings häufiger Brutvögel.

Seit 1989 werden die Bestandsentwicklungen aller häufigen Brutvogelarten mithilfe standardisierter Methoden überwacht, um u.a. die Frage „Wie entwickeln sich die Brutbestände weit verbreiteter, häufiger Vogelarten?“ beantworten zu können. Seit 2004 finden die Erfassungen auf bundesweit repräsentativen, 1x1 km-großen Probeflächen statt, auf denen zwischen März und Juni vier Begehungen entlang einer ca. drei km langen Route durchgeführt werden.

Vielfältiger Einsatz der Ergebnisse für den Naturschutz

Die Ergebnisse des Programms werden im Bericht „Vögel in Deutschland“ fortgeschrieben und fließen in den Indikator „Artenvielfalt und Landschaftsqualität“ der Bundesregierung (BfN) sowie Indikatoren auf europäischer Ebene ein, u.a. den „European Farmland Bird“-Indikator (EBCC), der von der EU-Kommission als Referenz für eine nachhaltige Nutzung der Agrarlandschaft herangezogen wird.

Machen Sie mit!

Der zeitliche Aufwand je Probefläche beträgt für die vier Gebietsbegehungen inkl. Auswertung der Daten 30–40 Stunden. Bundesweit stehen 2.637 Probeflächen zur Verfügung, von denen bereits knapp 1.700 vergeben werden konnten. Es gibt somit noch reichlich Beteiligungsmöglichkeiten zwischen Rügen und Bodensee! Wo es freie Probeflächen in Ihrer Nähe gibt und wie diese beschaffen sind, erfahren Sie über das Informationssystem „Mitmachen beim Monitoring häufiger Brutvögel!“ auf der DDA-Website. Am besten Sie sehen direkt einmal nach, denn bis spätestens zum 10. März sollten Sie sich entschieden haben, wenn Sie dieses Jahr noch mitmachen möchten:


Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Johanna Karthäuser und Sven Trautmann
im Namen der landesweiten Koordinatorinnen und Koordinatoren

 

Foto: Auf den Probeflächen des Monitoringprogramms stehen häufige Arten wie die Goldammer im Mittelpunkt © M. Schäf

aufgegeben von Christopher König
 
Freitag, 8. Februar 2019
avinews
Massensterben von Trottellummen entlang der niederländischen Küste

Bereits seit mehreren Wochen fallen entlang der niederländischen Nordseeküste ungewöhnlich viele tot angespülte Trottellummen auf. Die Anzahl der Totfunde entlang der Strände liegt aktuell weit über der zu dieser Jahreszeit üblichen Zahl und könnte hochgerechnet viele Tausend Individuen betreffen. Zahlreiche geschwächte Trottellummen werden derzeit in Auffangstationen gepflegt. Die Gründe für das Massensterben sind bislang unklar.

Die Vögel weisen keine äußerliche Verschmutzung auf, zeigen aber deutliche Zeichen schwerer Entkräftung und Darmschäden. Ein Zusammenhang mit der Havarie des Containerschiffs "MSC Zoe" Anfang Januar, bei der vor der niederländischen Küste mehr als 300 teils mit Gefahrgut beladene Container über Bord gingen, konnte bislang nicht belegt werden. Erste Untersuchungen ergaben, dass sich in den Mägen der Vögel zumindest keine Plastikteile befanden. Eine genauere Analyse steht allerdings noch aus.

Stürmische Bedingungen können im Winter die Nahrungssuche der Vögel erschweren. In diesem Fall wäre es jedoch schwer erklärbar, wieso das Massensterben nur in den Niederlanden so deutlich ausfällt. Zwar wurden entlang der deutschen Nordseeküste ebenfalls mehr tote Trottellummen als üblich gefunden, jedoch nicht annähernd in einer solchen Dimension wie in den Niederlanden.

Um das Ausmaß entlang der deutschen Küste besser nachvollziehen zu können, sollten aktuelle Totfunde von Trottellummen in ornitho.de gemeldet und als Detailangabe unter „Präzisierung der Beobachtung“ mit „Totfund / Rupfung“ markiert werden.

 

Foto: Geschwächte Trottellumme am Strand von St. Peter-Ording. H. Ertzinger, 21.1.2019

aufgegeben von Christopher König
 
Samstag, 2. Februar 2019
avinews
Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Herbst 2018

Mehr Sommer als Herbst“ – so haben wir unseren Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit diesmal betitelt. Tatsächlich setzte sich die bereits seit März deutlich zu warme Witterung bis in den November hinein fort. In Kombination mit fehlenden Niederschlägen wurde es vielerorts sehr trocken. Lassen sich anhand der mehr als 1,3 Millionen Vogelbeobachtungen, die in den Monaten September bis November bei ornitho.de zusammengetragen wurden, Auswirkungen auf die Vogelwelt erkennen?

Wir versuchen uns dieser nicht ganz einfach zu beantwortenden Frage mit einem Blick auf die Beobachtungslisten in ornitho.de zu nähern. Hat sich das ungewöhnlich große Nahrungsangebot für Insektenfresser positiv auf deren Brutsaison ausgewirkt? Kam es vielleicht bei einigen Arten vermehrt zu Zweitbruten bzw. war die Brutzeit im vergangenen Jahr insgesamt aufgrund der Bedingungen länger als normal? Oder hat die große Hitze durch fehlende Möglichkeiten der Wasseraufnahme und austrocknende Feuchtgebiete eher negative Folgen gehabt? Für ausgewählte Arten haben wir uns das Auftreten und den Verlauf der Brutzeit einmal genauer angeschaut und mit den Vorjahren verglichen.

Vielen Vogelbeobachtern wird der Rekordherbst 2018 auch hinsichtlich der entdeckten Seltenheiten in Erinnerung bleiben. Von hoher See brachten mehrere Stürme seltene Seevogelarten in Küstennähe, darunter ein vermutlicher Swinhoewellenläufer, der bei Anerkennung der Deutschen Avifaunistischen Kommission einen Erstnachweis darstellt. Durch den Luftraum segelten gleich mehrere Fahlsegler und an Land waren Wüstengrasmücke und Isabellsteinschmätzer sowie gleich mehrere Bart-, Dunkel-, Goldhähnchen- und Tieschan-Laubsänger zu beobachten.

Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Herbst 2018: Mehr Sommer als Herbst – Wie reagierte die Vogelwelt?“ in der Zeitschrift „Der Falke“ können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge mit direktem Bezug zu ornitho.de finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.

Das komplette Falke-Heft 2/2019 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. über den neuen Schweizer Brutvogelatlas, Wiesenpieper, die Jagd auf Feldlerchen, Vögel an Misthaufen, den Einsatz von Wildtierkameras in der Ornithologie und Salzlacken am Neusiedler See können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
das Team von ornitho.de und ornitho.lu

aufgegeben von Christopher König
 
Dienstag, 1. Januar 2019
technews
Bitte beachten: Die Vögel sind nun ein Jahr älter!

Das Alter der Vögel wird in sogenannten Kalenderjahren angegeben. Vögel, die im Jahr 2018 geschlüpft sind, sind damit seit dem 1. Januar 2019 nicht mehr im 1. KJ / diesjährig, sondern nun im 2. KJ / vorjährig. Vögel mit Jahrgang 2017 sind nun im 3. Kalenderjahr etc. Wir möchten Sie bitten, das bei der Altersangabe unbedingt zu beachten.

Herzlichen Dank sagt

das Team von ornitho.de und ornitho.lu

aufgegeben von Christopher König
 
Montag, 31. Dezember 2018
avinews
Überarbeitung der Nationalen Meldeliste der DAK zum 1.1.2019 und Hinweise zur Dokumentation von Polarbirkenzeisigen

Das Auftreten von Vogelarten ist dynamisch, sodass Häufigkeitseinstufungen regelmäßig geprüft werden müssen. Die Meldeliste der Deutschen Avifaunistischen Kommission (DAK) wird nach 2011 und 2015 turnusmäßig zum 1.1.2019 aktualisiert.

Wie bei der letzten Überarbeitung der Meldeliste wird als Kriterium ein Schwellenwert von im Median mehr als 8 Nachweisen in den letzten 10 Jahren verwendet. Häufiger nachgewiesene Arten werden von der DAK-Liste gestrichen und in die Obhut der Avifaunistischen Landeskommissionen übergeben – Beobachtungen dieser Arten sind also weiterhin einzeln zu dokumentieren!
Grundsätzlich von der Meldeliste gestrichen werden außerdem alle regelmäßigen Brutvogelarten. Zusätzlich können Arten gestrichen werden, die in den letzten 5 Jahren im Median mehr als 10 Nachweise aufwiesen. Auf diese Weise lässt sich auf bedeutende kurzfristige Entwicklungen reagieren. Unter Berücksichtigung internationaler Entwicklungen (Bestandstrends, Zugmuster etc.) und der Bestimmungsschwierigkeit wird über eine Streichung dieser Arten im Einzelfall entschieden.
Zum 1.1.2019 werden demnach von der DAK-Meldeliste bundesweit dokumentationspflichtiger Arten gestrichen:

- Sichler
- Triel
- Doppelschnepfe
- Eismöwe
- Zitronenstelze
- Taigazilpzalp
- Zwergammer


Eine ausführliche Ausarbeitung und Publikation zu den Änderungen der DAK-Meldeliste erfolgt in „Seltene Vögel in Deutschland 2017“.

Polarbirkenzeisige nur mit Fotos

Auf dem Jahrestreffen der DAK wurde Mitte November u.a. über die Beurteilung von Seltenheitsmeldungen von Polarbirkenzeisigen diskutiert. Zwischen November 2017 und Februar 2018 kam es im Rahmen eines Einflugs von Taigabirkenzeisigen auch zum wohl stärksten bislang dokumentierten Einflug von Polarbirkenzeisigen nach Deutschland. Die Bestimmung bzw. Abgrenzung zu teils sehr ähnlichen Taigabirkenzeisigen ist jedoch schwer. Aufgrund dieser Bestimmungsschwierigkeiten wird die DAK künftig lediglich durch Fotos belegte Beobachtungen von Polarbirkenzeisigen bearbeiten. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass nicht verlangt wird, dass alle z.T. schwer zu fotografierenden Bestimmungsmerkmale belegt sein müssen.

Der Polarbirkenzeisig gehört damit neben Grönländischer Blässgans, Falkenbussard, Eleonorenfalke, Fahlsegler, Iberienzilpzalp, Masken- und Aschkopf-Schafstelze sowie Kiefernkreuzschnabel zu den Arten und Unterarten, für deren Beurteilung Belegaufnahmen vorausgesetzt werden.


Foto: Sichler © A. Barbee

 

 

 

 

aufgegeben von Christopher König
 
Montag, 24. Dezember 2018
technews
Vielen Dank, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2019!

Wir blicken mit viel Freude und großem Dank auf ein weiteres sehr erfolgreiches ornitho-Jahr zurück. Mit über 6 Millionen Meldungen wurden 2018 noch einmal deutlich mehr Beobachtungen zusammengetragen als im Vorjahr. Der gesamte Datenschatz wuchs damit auf über 35 Millionen Datensätze an! Mehr als 26.000 Nutzerinnen und Nutzer „füttern“ ornitho mittlerweile mit ihren Vogelbeobachtungen. 

Allen, die im zurückliegenden Jahr ornitho mit ihren Beobachtungen unterstützt haben, möchten wir für die große Unterstützung ganz herzlich danken! Die eingehenden Daten werden von mehr als 400 Regionalkoordinatorinnen und Regionalkoordinatoren sowie Artspezialisten gesichtet, die bei Rückfragen auch als Ansprechpartner auf lokaler Ebene zur Verfügung stehen. Ihnen, wie auch den Mitgliedern der Steuerungsgruppen, gilt deshalb unser ganz besonderer Dank!

Gaëtan Delaloye und dem Team von Biolovision, das im Hintergrund dafür sorgt, dass ornitho so schnell und zuverlässig läuft, danken wir für den unermüdlichen Einsatz!

Wir wünschen allen Beobachterinnen und Beobachtern ein fröhliches Weihnachtsfest sowie einen gesunden und optimistischen Start ins Jahr 2019 – verbunden mit der Hoffnung, dass dieses auch ornithologisch wieder die eine oder andere schöne Überraschung für Sie bereithält!

Für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
Christopher König, Patric Lorgé und Johannes Wahl

 

Foto: Höckerschwan, A. Heiland.

aufgegeben von Christopher König
 
Montag, 17. Dezember 2018
tipnews
Internationale Rotmilan-Schlafplatzzählung am 5./6. Januar 2019 – Suchen Sie mit!

Seit 2007 werden in Europa am ersten Januar-Wochenende überwinternde Rotmilane an ihren Schlafplätzen erfasst. Koordiniert werden die Zählungen von der Ligue pour la Protection des Oiseaux (LPO) in Frankreich. Die Zählung in diesem Winter findet am 5./6. Januar 2019 statt.

Die traditionellen und wichtigsten Überwinterungsgebiete des Rotmilans liegen in Spanien, Portugal und im Süden Frankreichs. Allerdings versuchen immer mehr Rotmilane, in der Nähe ihres mitteleuropäischen Brutgebiets zu überwintern. Seit dem Winter 2015/16 rufen wir deshalb über ornitho.de dazu auf, auf Rotmilan-Schlafplätze im Winter zu achten und diese zu melden. Neben einem großen Wissenszuwachs gibt es inzwischen für alle Bundesländer Ansprechpersonen, die die Zählungen koordinieren (s.u.). Die Auswertungen der eingegangenen Meldungen sind in den Rückblicken auf die Winter 2015/16, 2016/17 und 2017/18in „Der Falke“ erschienen.

Bei der Zählung im vergangenen Winter gelang die bislang beste Abdeckung. 42 Schlaf- und Sammelplätze von Rotmilanen wurden kontrolliert. Die größten Ansammlungen befanden sich in Thüringen (zwei Schlafplätze mit 110 bzw. 100 Ind.), in Sachsen-Anhalt (118 Ind.), in Sachsen (115 Ind.) und in Baden-Württemberg (81 Ind.). An 9 Orten übernachteten jeweils mehr als 50 Rotmilane. In der Summe wurden 1.148 Individuen an Schlafplätzen gezählt. Insgesamt schätzten wir den bundesweiten Gesamtbestand Anfang Januar 2018 auf ca. 1.400 Individuen.

Allen, die sich an der Koordination, der Suche und der Erfassung der Rotmilan-Schlafplätze in den vergangenen Jahren beteiligt haben, gilt unser herzlicher Dank!

Eine Projektfinanzierung durch den Deutschen Rat für Vogelschutz (DRV)hat uns im Laufe dieses Jahres zusätzlich motiviert, die Erfassung der bei uns überwinternden Rotmilane voranzutreiben und zudem die Integration des Erfassungsprojektes in NaturaList ermöglicht. Herzlichen Dank!

Aber um einen Schlafplatz zählen zu können, muss er zunächst gefunden werden. Deshalb: Nutzen Sie die Zeit „zwischen den Jahren“ und zu Beginn des neuen Jahres zur Suche nach Rotmilan-Schlafplätzen. Einige Hinweise hierzu sowie zur Meldung auf ornitho.de bzw. via NaturaList haben wir unten zusammengestellt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Johanna Karthäuser (bundesweite Koordinatorin) und Fabienne David (LPO, int. Koordinatorin)

 

Hinweise zur gezielten Suche nach Rotmilan-Sammel- und Schlafplätzen sowie zur Zählung am ersten Januar-Wochenende:

  1. Als Schlafplatz suchen Rotmilane Waldränder, kleine Wäldchen und Feldgehölze oder auch Baumreihen auf. Oft kommen die Milane Jahr für Jahr in ungefähr das gleiche Gebiet. Der genaue Ort des Schlafplatzes kann aber durchaus um mehrere Hundert Meter variieren.
     
  2. Häufig sammeln sich Rotmilane an sogenannten Vorsammelplätzen, bevor sie, meist erst in der Dämmerung, einzeln oder in Gruppen den endgültigen Schlafplatz aufsuchen. Ein solcher Vorsammelplatz kann ein paar Hundert Meter bis ca. zwei Kilometer vom eigentlichen Schlafplatz entfernt sein. Der Vorsammelplatz kann auch mit dem letztlichen Schlafplatz identisch sein. Wichtig: Notieren Sie immer die Uhrzeit, wenn Sie eine Zählung am Schlaf- oder Vorsammelplatz durchführen.
     
  3. Bei der Suche nach bislang unbekannten Schlafplätzen geben am späten Nachmittag gerichtet fliegende Rotmilane wichtige Hinweise. Ein etwas erhöhter Beobachtungspunkt ist dabei günstig. Wenn die ungefähre Lage des Schlafplatzes bekannt ist, können Waldränder und Feldgehölze gezielter nach Rotmilanen abgesucht werden.
     
  4. Die Zählung sollte von etwa 30 Minuten vor bis 40 Minuten nach Sonnenuntergang erfolgen, da die Milane in dieser Zeit am Schlafplatz einfliegen (an bewölkten Tagen etwas früher). Das bedeutet zur internationalen Zählung im Januar ab ca. 16 Uhr vor Ort zu sein.
     
  5. Die Fluchtdistanz am Schlafplatz ist recht hoch. Halten Sie deshalb einen Abstand von mindestens 250 m zum Schlafplatz ein.
     
  6. Vor allem bei größeren Schlafplätzen, ist es gut, am Zähltag mit mehreren Personen vor Ort zu sein. Das ist nicht nur kurzweiliger, sondern auch sehr hilfreich, da der Schlafplatz, um bis zu einen Kilometer von Tag zu Tag variieren kann bzw. sich die Rotmilane auf mehrere Schlafgruppen aufteilen können.
     
  7. Am einfachsten und exaktesten ist es, die einfliegenden Vögel zu zählen.Vor allem, wenn die Rotmilane in Nadelbäumen übernachten, sind sie darin nur schwer oder gar nicht zu entdecken. Die tatsächliche Anzahl wird dann (deutlich) unterschätzt. Insbesondere, wenn Sie mit mehreren Personen zählen, protokollieren Sie den Schlafplatzbestand sowie ein- und abfliegende Vögel minutengenau. Das erleichtert die anschließende Auswertung.
     
  8. Wenn Sie an der int. Synchronzählung teilnehmen wollen, bitte wenden Sie sich vorab an die für Sie zuständige u.g. Ansprechperson! Melden Sie diesen gerne auch im Vorfeld Schlafplätze.

Bei der Datenmeldung beachten Sie bitte Folgendes:

  1. Bitte melden Sie die Zählergebnisse punktgenau und als Einzelbeobachtung entweder direkt im Feld per Smartphone-App „NaturaList“oder nachträglich über die Homepage von ornitho.de.
  2. Zwischen dem 2. und 9. Januar 2019 steht in der Eingabemaske als zusätzliche Detailinformation „Erfassungsprojekt“ (bzw. "Studie Code" in der App) zur Auswahl. Hier wählen Sie bitte „Rotmilan-Schlafplatzzählung 2019“ aus, damit sich Ihre Daten leicht der Synchronzählung zuordnen lassen.
  3. Vergessen Sie nicht, die Uhrzeit anzugeben! Das gilt grundsätzlich für alle Meldungen von Vorsammel- und Schlafplätzen.
  4. Rotmilane an Schlafplätzen sind störungsempfindlich. Bitte schützen Sie deshalb Meldungen von Rotmilan-Schlafplätzen!Dazu bei der Eingabe per App oder über ornitho.de in den Detailinformationen „Geschützte Beobachtung“ auswählen.

Die landesweiten Ansprechpersonen, denen unser herzlicher Dank für die Unterstützung gilt:

Ansprechpartnerin für Luxemburg ist Katharina Klein.

 

Foto: M. Persch. Saarland, Mai 2018.

aufgegeben von Christopher König
 
Samstag, 1. Dezember 2018
avinews
Bruterfolg des Zwergschwans 2018: europaweite Erfassung des Jungvogelanteils am 15./16. Dezember

Am Wochenende 15./16. Dezember findet - wie schon in den vergangenen Jahren - eine europaweite Erfassung des Jungvogelanteils beim Zwergschwan statt. In den vergangenen Jahren konnten wir dank des gut etablierten Zählernetzwerkes jeweils eine große Stichprobe betragen. Wir hoffen, dass dies auch in diesem Jahr wieder gelingt: Aufgrund der bislang milden Witterung halten sich wieder viele Zwergschwäne bei uns auf (s. Karte).

Die Erfassung findet künftig immer zum Termin der Mittmonatszählung im Dezember statt. Die Kollegen auf europäischer Ebene sind damit unserem Wunsch nach einer Bündelung der Erfassungstermine nachgekommen, worüber wir uns sehr freuen.

Im Dezember 2017 wurden am Zählwochenende in Deutschland 5.498 Zwergschwäne nach Alter differenziert und ein Jungvogelanteil von 4,2 % ermittelt. Auf europäischer Ebene waren es 3,9 % Jungvögel unter über 10.000 ausgezählten Individuen. Das ist der geringste Jungvogelanteil, der seit 2008 ermittelt wurde. Damit lag der Jungvogelanteil im vierten Jahr in Folge auf Populationsebene bei unter zehn Prozent.

Auf europäischer Ebene waren 2016 8,2 % Jungvögel (Deutschland: 10,5) und 2015 lag der Anteil bei 9,2 % (D: 10,0) und 2014 bei 7,8 % (D: 11,2). Über 10 % Jungvögel gab es zuletzt 2013 mit 13,0 % (D: 14,4) sowie 2012 mit 13,9 % (D: 17,4). Ein höherer Jungvogelanteil in Deutschland im Vergleich zu den weiter westlich gelegenen Überwinterungsgebieten wurde bereits des Öfteren festgestellt. Seit 2011 beteiligt sich der DDA aufgrund des steigenden Rastbestandes im Frühwinter an der systematischen Erfassung des jährlichen Bruterfolgs der in Nordwesteuropa überwinternden Zwergschwäne.

Ganz herzlichen Dank allen, die mit ihren Meldungen zu diesen großen Stichproben aus Deutschland beigetragen haben!

Neben dem Jungvogelanteil wäre es wünschenswert, wenn – wie für viele mittlerweile ebenfalls Standard – auch das Nahrungshabitat erfasst werden könnte. Wer etwas mehr Zeit hat und eine interessante Herausforderung sucht, findet diese in der Ermittlung der Familiengröße. Hinweise, wie diese und die anderen Informationen in ornitho.de einzutragen sind, finden Sie untenstehend.

Zum Hintergrund: Der Jungvogelanteil in den Trupps überwinternder Gänse und Schwäne ist ein guter Indikator für den Bruterfolg im zurückliegenden Sommer in den arktischen Brutgebieten und – neben der Überlebensrate der Altvögel sowie der Zu- und Abwanderung – ein wichtiger Parameter, wenn es darum geht, die Entwicklung einer Population zu analysieren. Eine der wenigen Gänse- und Schwanenarten, die derzeit einen negativen Bestandstrend aufweist, ist der Zwergschwan. Eine der Ursachen ist ein seit den 1990er-Jahren geringer Bruterfolg. Wodurch das bedingt ist, ist unklar.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Axel Degen (bundesweiter Koordinator) und Wim Tijsen (int. Koordinator)
 

Eintragung von Alter/Geschlecht, Jungvogelanteilen und Nahrungshabitat:

  • Tragen Sie die Informationen zu Alter und Geschlecht in den dafür vorgesehenen Feldern unter den optionalen Informationen ein (und nicht in den Bemerkungsfeldern, die sich kaum auswerten lassen)!
  • Bitte machen Sie immer Angaben zu allen beobachteten Geschlechtern oder Altersklassen. Beispiel: Sie haben einen Trupp von 28 Zwergschwänen nach Alter differenziert und 23 Alt- und 5 Jungvögel ermittelt. Wenn Sie nun lediglich die 5 Jungvögel eintragen, dann kann das bedeuten, dass die übrigen Tiere Altvögel waren, aber auch, dass unter den 28 Vögeln unter anderem 5 Jungvögel beobachtet wurden. Der Rückschluss, alle übrigen sind Altvögel, wäre dann falsch. Solche Datensätze können deshalb bei Auswertungen nicht berücksichtigt werden.
    Ein Grund, weshalb immer wieder nur die Jungvögel oder nur ein Geschlecht angegeben werden, mag darin liegen, dass nur zunächst eine Zeile bei den Details zum Alter und Geschlecht angegeben ist. Um das andere Geschlecht oder weitere Altersklassen anzugeben, klicken bitte auf „weitere Detailangaben anfügen". Alternativ finden Sie darunter ein Feld, über das Sie die Detailangaben sehr schnell und einfach eintragen können. Mit einem Klick in das Feld öffnet sich ein Hinweis, wie die Detailangaben in das Feld eingetragen werden müssen.
  • Bitte vermeiden Sie die Angabe „immatur“, wenn das Alter genauer angegeben werden kann. Für Vögel aus der vorhergehenden Brutzeit verwenden Sie bitte bis zum 31. Dezember eines Jahres die Kategorie „1. KJ / diesjährig“ und ab dem 1. Januar „2. KJ / vorjährig“. Bei Höckerschwänen ist das sogar essenziell, da sich bei diesen Vögel im 2. Winter oft noch von Altvögeln unterscheiden lassen. Wer Altvögel von zwei- bis dreijährigen Vögeln unterscheidet, sollte diese als weitere Kategorie gesondert angeben.
  • Die Altersverhältnisse unterscheiden sich zwischen kleinen und großen Trupps. Kleine Trupps oder einzelne Familien, die sich z.B. bei Schwänen fast auf einen Blick differenzieren lassen, haben durchschnittlich einen höheren Jungvogelanteil. Falls es die Zeit zulässt, differenzieren Sie auch größere Ansammlungen. Diese Informationen sind sehr wertvoll, damit es nicht zu einer Überschätzung des Jungvogelanteils kommt.
  • Machen Sie Altersangaben auch dann, wenn ein Trupp nur aus Alt- oder Jungvögeln besteht! Mitunter hatten wir den Eindruck, dass vor allem Trupps gemeldet wurden, die beide Altersklassen enthielten.
  • Die Familiengröße bei Gänsen und Schwänen ist ebenfalls eine interessante Information. Falls Sie diese ermitteln, geben Sie diese bitte im Bemerkungsfeld wie folgt an: Familien: 3x1, 4x2, 1x5 Juv.

Rast- oder Nahrungshabitat

  • Bei in der Agrarlandschaft rastenden Vögeln (v.a. Gänsen, Schwänen, Kranichen und Limikolen) ist das Rast- oder Nahrungshabitat eine wichtige Zusatzinformation. Falls Sie dieses bestimmen können, tragen Sie es bitte unter den Optionalen Angaben bei "(Rast)Habitat" ein. Im Gegensatz zu Angaben unter „Bemerkungen“ können diese Angaben dann direkt ausgewertet werden. Bei Gänsen und Schwänen unterscheiden sich z.B. die Jungvogelanteile zwischen verschiedenen Habitaten. Auch deshalb ist die Angabe des Habitats wertvoll und wichtig.
  • Bitte machen Sie auch möglichst bei „Präzisierung der Beobachtung“ eine Angabe, so dass eindeutig zwischen rastenden und ziehenden / überfliegenden Vögel unterschieden werden kann. Bei ziehenden Vögeln ist auch die Zeit eine wichtige Information. Diese können Sie direkt hinter dem Datum mit Leerzeichen getrennt angeben, z.B. 23.11.2013 09:00
  • Nicht immer ist die Unterscheidung zwischen „Nahrung suchend“ und „rastend / ruhend“ eindeutig möglich. Im Zweifelsfalle sollten Sie „Nahrung suchend“ eingeben, auch wenn ein Teil des Vogeltrupps zum Beobachtungszeitpunkt ruht. Nicht hilfreich ist es, für einen zusammenhängenden Rasttrupp zwei Datensätze anzulegen, die sich lediglich in der Präzisierung der Verhaltensweise unterscheiden. Gleiches gilt für Anteile eines zusammenhängenden Rasttrupps, die sich über eine Parzellengrenze hinweg bewegen und daher zwei verschiedene Habitate nutzen. Hier sollten sie das vorrangig genutzte Habitat eingeben. Separate Trupps in größeren Gebieten sollten hingegen möglichst mit exakter Lokalisierung getrennt eingegeben und codiert werden.

 

Foto: Jörn Clausen, 8.11.2015, Oppendorfer Fledder

aufgegeben von Johannes Wahl
 
Freitag, 2. November 2018
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Vögel in Deutschland aktuell: Rückblick auf den Sommer 2018

In unserem Rückblick auf die zurückliegende Jahreszeit schauen wir dieses Mal auf einen „außergewöhnlich warmen, trockenen und sonnigen“ Sommer 2018 zurück. Die 1,3 Millionen Vogelbeobachtungen, die zwischen Juni und August über ornitho.de und ornitho.lu gemeldet wurden, liefern die Datengrundlage für Auswertungen zu Schleiereule, Mornellregenpfeifer und Rosenstar sowie einen Überblick über die im Sommer entdeckten Seltenheiten.

Bei einer ganzen Reihe von Arten dürfte sich die über viele Wochen sehr stabile Wetterlage günstig auf die Nachwuchsrate ausgewirkt haben. Bei der Schleiereule offenbar nicht, die regional trotz milder Winter in den letzten Jahren einen deutlichen Rückgang zeigt, der sich in diesem Sommer fortsetzte. Wir haben uns die heimliche Jägerin etwas genauer angesehen und dabei die Schleiereulen-Meldungen im Verlauf der letzten Jahre regional betrachtet.

Gegen Ende August zieht es viele Beobachter auf der Suche nach Mornellregenpfeifern in die offene Agrarlandschaft. Wir blicken auf die „Mornell-Saison 2018“ zurück und betrachten dabei neben der reinen Anzahl gemeldeter Individuen vor allem auch den Jungvogelanteil, der Rückschlüsse auf den Bruterfolg erlaubt.

Mitte Mai 2018 kündigte sich mit Beobachtungen tausender Individuen westlich der Brutgebiete ein Einflug von Rosenstaren an. Am 23. Mai wurde der erste Altvogel auf Helgoland entdeckt. Wie viele letztlich in Deutschland folgten und wo sich der in ganz Europa bemerkte Einflug konzentrierte, dem widmen wir uns in einem weiteren Abschnitt unseres Beitrag genauer.

Trotz heißer Temperaturen wurden im Sommer 2018 nur wenige südliche Seltenheiten entdeckt. Natürlich war zwischen Juni und August dennoch die eine oder andere Überraschung dabei, die wir uns einmal genauer ansehen. Besonders hervorzuheben sind dabei eine nordamerikanische Präriemöwe in Nordrhein-Westfalen und der bei Anerkennung erste deutsche Nachweis eines Italiensperlings in Mecklenburg-Vorpommern.

Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Sommer 2018: Schleiereulen, Mornells und ein Hauch von Rosa“ in der Zeitschrift „Der Falke“ können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge mit direktem Bezug zu ornitho.de finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.

Das komplette Falke-Heft 11/2018 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. über die Birkhahnbalz in der Lüneburger Heide, Eiben als Nahrungsquelle von Drosseln, Praktika als Naturschutzwart im Wattenmeer, eine aktuelle Brut der Steppenweihe in Weißrussland und ein neues Standardwerk der Bestimmungsliteratur können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
das Team von ornitho.de und ornitho.lu

aufgegeben von Christopher König
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