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Wednesday, October 26th, 2022
tipnews
New: Instructions for breeding success monitoring and identification of juvenile geese and swans

In den letzten Wochen sind viele nordische Gänse und auch schon die ersten Sing- und Zwergschwäne eingetroffen. Da bei diesen Arten die Familienverbände im Herbst weitgehend intakt und die Jungvögel noch recht gut von den Altvögeln zu unterscheiden sind, bietet es sich an, den Anteil an Jungvögeln zu bestimmen sowie eventuell die einzelnen Familiengrößen. Solche Zählungen werden bereits an einigen Rastplätzen durchgeführt, aber um die Repräsentativität zu steigern, wäre eine größere Stichprobe wünschenswert. Die Ergebnisse liefern viele Informationen über die Populationsdynamik bei diesen Arten.

Als Teil eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens zum Ausbau des Gänsemonitorings in Deutschland hat der DDA in Kooperation mit Sovon Vogelonderzoek Nederland dazu ein Merkblatt angefertigt, in welchem die Vorgehensweise beim Bruterfolgsmonitoring erklärt wird. Zudem ist eine Bestimmungshilfe erstellt worden, in dem die wichtigsten Unterschiede zwischen Alt- und Jungvögeln im Gelände gezeigt werden. Die Bestimmungshilfe soll im Laufe der Zeit noch weiter ausgebaut und um weitere Arten sowie Küken ergänzt werden.

Link zum Merkblatt: https://austausch.dda-web.de/s/Merkblatt-GuS-Bruterfolg

Link zur Bestimmungshilfe: https://austausch.dda-web.de/s/Bestimmung-GuS-Jungvoegel

Das Bruterfolgsmonitoring bei Gänsen und Schwänen ist nicht an fest begrenzte Gebiete oder an die monatlichen Zähltermine gebunden. Im oben erwähnten Merkblatt wird allerdings für jede Art ein optimales Zeitfenster vorgestellt, in dem die Erfassungen bevorzugt erfolgen sollen. Diese sind getrennt nach der Sommerperiode für die hiesigen Brutvögel (z.B. in Anlehnung zu der Sommer-Gänsezählung die in einigen Bundesländern stattfindet) und den Herbst und Frühwinter für die Durchzügler und Wintergäste. Wichtig ist, dass nicht nur kleinere Trupps erfasst werden, sondern auch größere Ansammlungen (eventuell mittels einer Stichprobe). Die Ergebnisse können bequem per NaturaList oder über ornitho.de gemeldet werden (unter "Details").

Anleitung zur Dateneingabe: https://austausch.dda-web.de/s/Anleitung-GuS-Bruterfolg

Bisherige Erfahrungen zeigen, dass das genauere Durchmustern von Gänsen- oder  Schwanentrupps durchaus auch die Chancen auf seltenere Arten erhöht (Tiere werden alle individuell auf Alter bestimmt) sowie zu mehr Ringablesungen führt.

Viel Erfolg wünscht
das Team von ornitho.de

Foto: Typisches Familienbild von Blässgänsen: zwei Altvögel (rechts) mit einem Jungvogel (links). Kees Koffijberg

posted by Nikolas Prior
 
Wednesday, October 19th, 2022
avinews
Parrot Crossbils on the move!

Die Brutverbreitung des Kiefernkreuzschnabels reicht von Nordost-Schottland über Fennoskandinavien bis nach Südwest-Sibirien. Kiefernkreuzschnäbel sind keine Zugvögel im eigentlichen Sinne, allerdings sehr mobil und unternehmen je nach Nahrungsverfügbarkeit mitunter sehr weite Wanderungen, die sie in manchen Jahren auch bis nach Mitteleuropa führen. Die letzten Einflüge nach Deutschland gab es in den Winterhalbjahren 2013/14 und 2017/18.

Seit Anfang Oktober häufen sich in diesem Jahr wieder Meldungen von Kiefernkreuzschnäbeln (siehe Aktuelle Karte). Kiefernkreuzschnäbel weisen einen größeren Kopf und vor allem kräftigeren Schnabel auf als Fichtenkreuzschnäbel. Ihr Ruf klingt durchschnittlich tiefer und härter bzw. weniger klickend. Doch die Bestimmung ist sowohl optisch als auch akustisch nicht ganz einfach. Bei einem Verdacht auf diese Art sollte daher möglichst immer versucht werden, Belege anzufertigen. Diese sind für die Anerkennung der Nachweise durch die Deutsche Avifaunistische Kommission sogar erforderlich. Neben Fotos können insbesondere Aufnahmen der Rufe hilfreich sein. Da Kiefernkreuzschnäbel zum Glück sehr ruffreudig sind, lassen sich selbst mit dem Handy oft bereits brauchbare Tonaufnahmen erstellen. Bitte fügen Sie Ihren Beobachtungsmeldungen in ornitho direkt entsprechende Belege an. Diese erleichtern eine zeitnahe Überprüfung durch die Regionalkoordinatorinnen und -koordinatoren.

Bislang beschränken sich die Meldungen noch auf die Nordhälfte Deutschlands. Wird der Einflug diesmal auch südlichere Regionen erreichen? Die täglichen Meldungen aus Dänemark bei dofbasen.dk lassen darauf hoffen, dass noch einiges an „Nachschub“ auf uns zu kommen könnte. Zu suchen (und hoffentlich auch zu finden) sind Kiefernkreuzschnäbel vor allem in Kiefernwäldern, aber auch Fichtensamen stehen auf dem Speiseplan der Art und durchziehende Individuen können auch fernab von Nadelwäldern auftreten. Die letzten Einflüge führten im weiteren Verlauf des Winters sogar zu einzelnen Bruten in Deutschland. Vielleicht lassen sich auch diesmal wieder welche dokumentieren - erstes Balzverhalten wurde bereits beobachtet! Also Augen und Ohren auf und Kamera und Aufnahmegerät parat!

Viel Erfolg wünscht
das Team von ornitho.de

 

Foto: Typischer männlicher Kiefernkreuzschnabel mit „Stiernacken“ und auffällig dickem Schnabel. © S. Lange. Celle, 23.2.2018.

posted by Christopher König
 
Wednesday, October 5th, 2022
tipnews
Resting and migrating Cranes (and other species) - please note

Zu Zehntausenden sammeln sich derzeit die Kraniche in den Rastgebieten im Norden und Osten Deutschlands und treten bald ihren Zug in die Überwinterungsgebiete in Südwesteuropa an. Vor allem im Westen Deutschlands und in Luxemburg werden dann wieder die weithin hörbaren Rufe und beeindruckenden Zugformationen zu sehen sein. Viele Tausend Zug- und Rastbeobachtungen werden in dieser Zeit über ornitho.de und ornitho.lu gemeldet. Damit die gesammelten Daten später detailliert ausgewertet und für Naturschutzfragen eingesetzt werden können, bitten wir Sie um Folgendes:

  • Melden Sie bitte möglichst jeden Zug- oder Rasttrupp separat.
  • Geben Sie zu Ihren Zugbeobachtungen bitte immer eine Uhrzeit an. Diese können Sie auf ornitho direkt hinter dem Datum von Hand eingeben, z.B. 07.10.2019 09:18. In der App NaturaList wird die Uhrzeit automatisch angefügt.
  • Falls Sie an Massenzugtagen für mehrere Stunden an einem Ort stehen und den Zug verfolgen, geben Sie neben der Gesamtsumme und der Anzahl an Trupps bitte den Erfassungszeitraum sowie für die Interpretation der Daten wichtige Informationen (z.B. Sichtweite) unter „Bemerkungen“ an.
  • Bitte geben Sie bei Zugbeobachtungen immer eine Zugrichtung an. Diese können Sie auf ornitho im Feld „Präzisierung der Beobachtung“ auswählen. InNaturList können Sie diese Information unter „weitere Details“ ergänzen. Vielen Dank!
    Entsprechende Angaben im Bemerkungsfeld lassen sich nicht auswerten.
  • Geben Sie Trupps rastender oder Nahrung suchender Kraniche bitte punktgenau ein. Geben Sie in ornitho unter „Präzisierung der Beobachtung“ bitte „rastend/ruhend“ oder „Nahrung suchend“ an, und vermerken Sie – sofern zutreffend und erkennbar – auch das (Rast)Habitat.
    InNaturList können Sie diese Information ebenfalls unter „weitere Details“ ergänzen.
  • Alt- und Jungvögel lassen sich bei Kranichen sehr einfach unterscheiden. Falls Sie also etwas mehr Zeit haben, zählen Sie Alt- und Jungvögel getrennt aus und tragen die Informationen in den dafür vorgesehenen Feldern ein (bitte nicht im Bemerkungsfeld). Falls Sie nur einen Teil eines großen Trupps ausgezählt haben, geben Sie bitte die Gesamtanzahl und in den Detailangaben nur die Anzahl differenzierter Individuen an.
  • Falls Sie Kraniche abends oder morgens am Schlafplatz gezählt haben, geben Sie in ornitho ebenfalls die Uhrzeit sowie unter „Präzisierung der Beobachtung“ bitte „Schlaf-/Sammelplatz“ an. InNaturList können Sie diese Information ebenfalls unter „weitere Details“ ergänzen.
  • Diese Hinweise bezüglich der Rast gelten insbesondere auch für Gänse und Schwäne sowie weitere auf Feldern rastende / Nahrung suchende Vogelarten (z.B. Kiebitz, Goldregenpfeifer).

Mehrwert von Detailangaben
Durch die Ergänzung von Detailangaben kann der Wert der gemeldeten Beobachtungen noch weiter erhöht werden. In einem Beitrag in der Dezember-Ausgabe 2021 von "Der Falke", gehen wir allgemein auf den Wert von Zusatzangaben bei Vogelbeobachtungen ein. Der Beitrag finden Sie hier als PDF.

Bewährte Zusammenarbeit mit der AG Kranichschutz Deutschland
Die AG Kranichschutz Deutschland und der DDA arbeiten im Bereich der Datensammlung bei Kranichen eng zusammen. Die über ornitho gesammelten Informationen zum Brut-, Rast- und Zuggeschehen stehen der AG Kranichschutz für detaillierte Auswertungen zur Verfügung, die u.a. für den jährlichen Bericht "Das Kranichjahr" erstellt werden. Bitte geben Sie Ihre Beobachtungen deshalb nicht zusätzlich unter www.kraniche.de ein!

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen, dass Sie das faszinierende Schauspiel des herbstlichen Kranichzugs ebenfalls bestaunen können!

Foto: R. Kistowski (www.wunderbare-erde.de)

posted by Nikolas Prior
 
Thursday, July 7th, 2022
technews
Important settings of the ornitho app NaturaList

The mobile input of observations directly from the field is increasing more and more. In the meantime, about half of the data is received via the ornitho app "NaturaList". But there are a few things to keep in mind and it is important that the app is set up correctly. You can access the "Preferred settings" via the "Hamburger menu icon" and configure the app there. We would like to list some particularly important notes and settings below:

1. Report the position of the bird, not your own location!
When entering data, it is important to move the map so that the red pointer marks the location of the bird. Your own location (smiley) is irrelevant and only serves to facilitate orientation in the field within the app.

2. Select the correct species list!
The species list is a central element of the app, through which important options are controlled (e.g. map bases, projects, bird monitoring, additional information). It is therefore of great importance that the list from ornitho.de is selected for bird observations in Germany. Please check in the settings of the app under "Species list" that the list of the internet portal ornitho.de is selected.

3. Correct list of atlas codes!
Particularly important information can be obtained by assigning atlas codes. Even though the codes are internationally agreed, there are slight differences from country to country. To ensure that your observations can be correctly classified, it is important to select the 20-digit list in the app settings under "Choice of atlas codes". Basic information on assigning atlas codes can also be found here: https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041

4. Use map bases optimally!
We recommend using the map "Deutschland TopPlusOpen" as default, alternatively "OpenStreetMap Live". The default can be set in the app settings under "Map". Should it ever be necessary to use an aerial photograph for a particularly precise location, the map layers can be easily changed during data entry via the "layers" symbol at the top left of the map (e.g. "Luftbild Deutschland"). Please do not choose any of the Google map layers, for two reasons: 1.) These cause costs for us, all others are free of charge (and often better)! This money can be put to much better use. 2.) There are plans to remove most of these from NaturaList soon.

Please take the time to check the above settings once and correct them if necessary. This will make the app easier to use, improve the quality of your data and help us to save costs. You can find many more tips on how to use NaturaList in our user guide: https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20033.

Thank you very much!

posted by Christopher König
 
Friday, July 1st, 2022
tipnews
Landesweite Sommer-Gänsezählungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen 2022

Auch 2022 wird wieder eine Sommer-Gänsezählung stattfinden, in NRW bereits zum 12. Mal, in Niedersachsen zum 5. Mal. Ziel ist es, landesweite Angaben zu Bestandsgrößen und zur Verbreitung der Gänse im Sommer zu bekommen sowie in möglichst vielen Gebieten Informationen zum Bruterfolg zu ermitteln. In Niedersachsen wird die Erfassung von der Staatlichen Vogelschutzwarte und der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung (NOV) koordiniert, in NRW von der Nordrhein-Westfälischen Ornithologen-Gesellschaft (NWO). Wie in den Vorjahren werden bei der Sommer-Gänsezahlung auch alle anwesenden Schwäne erfasst. Es ist also eine richtige "Gänse- und Schwanenzählung" geworden!

Termine

Die Zählung in NRW findet seit jeher am Wochenende vor dem Jagdbeginn auf einige Gänsearten in NRW statt und in Niedersachsen orientieren sich der Zähltermine an der Tide im Wattenmeer. Der Termin ist diesmal das Wochenende vom 09./10. Juli in NRW bzw. 16./17. Juli in NI und Bremen.
Wer am Wochenende keine Zeit hat: Zählungen von Freitag bis Montag werden in die Auswertungen einbezogen.

Erfassungsmethode

Bei der Sommer-Gänsezählung wird das Standard-Artenspektrum der "Gänse- und Schwanenzählung" erfasst, d.h. alle Gänse und Halbgänse (Nilgans, Rostgans, Brandgans) sowie Schwäne (überwiegend Höckerschwan, vereinzelt auch einer der anderen Arten). Die Zählungen sollten zwischen 9 und 18 Uhr durchgeführt werden, da sich zumindest Gänse um diese Tageszeit überwiegend an Gewässern konzentrieren und sich leichter zählen lassen. Schwäne werden einfach während der Gänsezählung miterfasst. Bitte melden Sie unbedingt auch NULLZÄHLUNGEN (Hinweise s.u.)! 

Wichtig bei der Unterscheidung der Altersklassen: Alt- und Jungvögel (eventuell Pulli) sollen individuell ausgezählt werden, s. unten. Für weitere Einzelheiten und Hilfe bei der Bestimmung der Altersklassen ist ein verfügbar auf den Projektseiten der NOV und NWO.

Übermittlung der Daten

  • Teilnehmer an der WVZ/WWZ bzw. Gänsezählung benutzen bitte – sofern für Ihr Zählgebiet verfügbar – die Module in ornitho.de oder NaturaList zur Eingabe: „Rastende Gänse und Schwäne (Feldzählung)“ oder „Wasservogelzählung“. Beachten Sie allerdings, dass bei einer WVZ dann auch tatsächlich alle Wasservogelarten erfasst werden sollen!
  • Außerhalb der Zählgebietskulisse (oder wenn ihr Zählgebiet noch nicht in ornitho.de enthalten ist) melden Sie Ihre Zählergebnisse bitte „ganz normal“ als Einzelbeobachtungen über ornitho.de oder NaturaList. Bei Nullzählungen tragen Sie einfach Graugansmit Bestand = 0 ein. Damit wird bei der Auswertung klar, dass ein Gebiet aufgesucht aber keine relevanten Arten angetroffen wurden.
    Wichtig:In der Eingabemaske in ornitho.de unter „Weitere Informationen“ bitte als Erfassungsprojekt „SoGaNRW/NI“ auswählen. Wenn die Daten im Gelände mit NaturaList eingegeben werden, das Erfassungsprojekt bitte über den Button „Erf.projekt“ (in älteren Versionen „Studie Code“) zuordnen. Mit dem Erfassungsprojekt lassen sich die Daten bei der Auswertung einfach zuordnen.
    Hinweis: (Optionale) Angaben zum Habitat können jetzt auch in NaturaList über die Option "Weitere Details" gemacht werden.
  • Bei der Zählung sollen so gut es geht die Altersklassen getrennt erfasst werden, also adulte Tiere, K1 für flügge Jungvögel und Pulli für nicht-flügge Jungvögel. Es ist kein Problem, wenn das nur bei einem Teil des Trupps klappt! Wichtig ist, dass alle Altersklassen, die sie festgestellt haben, eingetragen werden. Beispiel: Unter 100 Graugänsen haben Sie 20 flügge Jungvögel und 40 Altvögel differenziert. Sie geben dann als Gesamtzahl 100 und unter den Detailangaben 40x adult und 20x 1. KJ / diesjährig an.
  • Weitere Einzelheiten sind als Infoblatt auf ornitho.de verfügbar. Weitere hilfreiche Informationen zur Verwendung der App finden Sie unter http://www.ornitho.de/index.php?m_id=20033.

Natürlich ist auch der Meldeweg über einen Zählbogen möglich (s. dazu die oben erwähnten Projektseiten).

Mitmachen?

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat und in den letzten Jahren noch nicht an der Zählung teilgenommen hat, möge sich in NRW bitte vorab bei Kees Koffijberg von der NWO (kees.koffijberg@t-online.de) melden, so dass Doppelerfassungen möglichst vermieden werden. Für Niedersachsen ist der Ansprechpartner Dr. Markus Nipkow von der Staatlichen Vogelschutzwarte (markus.nipkow@nlwkn.niedersachsen.de).

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Kees Koffijberg, Markus Nipkow und das Team von ornitho.de

 

Foto: Hans Glader

posted by Nikolas Prior
 
Friday, July 1st, 2022
tipnews
Count dates Monitoring of Migratory and Wintering Waterbirds 2022/23

Dear counters,

the new counting season for the Monitoring of Migratory and Wintering Waterbirds starts on the first of July.

Although the counts in most census areas will not start until September, we have already set the count dates for the 2022/23 counting season for the “Waterbird Census” and the "Geese and Swans" monitoring (as well as all other Migratory and Wintering Waterbirds programmes) under the menu item Bird monitoring > Monitoring of Migratory and Wintering Waterbirds > Count dates.

On behalf of all coordinators, we hope you enjoy the counts.

with many thanks for your loyal support

Johannes Wahl and Nikolas Prior
Federal Coordination Monitoring of Migratory and Wintering Waterbirds

posted by Nikolas Prior
 
Thursday, May 26th, 2022
avinews
Observation tip: Looking out for moulting waterbirds (now Greylag Geese)

Falls Sie in den kommenden Tagen und Wochen größere, oft dicht gedrängte Ansammlungen von adulten Graugänsen mit einem auffälligen weißen "Heck" sehen (s. Foto): Es handelt sich um Graugänse in der Schwingenmauser. Die Informationen über die Mausergebiete und den Bestand mausernder Wasservögel sind in weiten Teilen Deutschlands noch lückenhaft. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie alle diesbezüglichen Beobachtungen melden und vielleicht sogar ihre Exkursionsziele entsprechend wählen würden. Bitte versehen Sie die Meldungen mit der Zusatzangabe "Mauserplatz" unter "Weitere Details" in NaturaList bzw. unter "Präzisierung der Beobachtung" auf ornitho.de. Und versuchen Sie mindestens eine Schätzung der Anzahl anwesender Vögel. Detailliertere Hinweise zur Meldung von Mauseransammlungen finden Sie am Ende der Nachricht.

Die Graugans beginnt als erste Wasservogelarten mit der Großgefiedermauser. Bereits Mitte Mai können erste flugunfähige Tiere beobachtet werden, um den Monatswechsel Mai/Juni haben die meisten Vögel mit der Schwingenmauser begonnen und in der ersten Juni-Hälfte sind nahezu alle Graugänse flugunfähig. In den kommenden 2-3 Wochen ist somit der optimale Zeitpunkt, an geeigneten Gewässern mausernde Graugänse zu erfassen.

Nach den Graugänsen folgen ab Mitte Juni Kanadagans, Stock- und Knäkente bei der Schwingenmauser, ab Juli dann die Höckerschwäne, die übrigen Tauch- und Gründelenten sowie die Lappentaucher.

Schwingenmauser bei Wasservögeln - eine besonders sensible Phase im Jahresverlauf
Wasservögel erneuern wie die meisten Vogelarten alljährlich ihre Schwungfedern. Während die meisten anderen Arten dabei stets flugfähig bleiben, werfen Schwäne, Gänse, Enten, Taucher und Rallen alle Hand- und Armschwingen simultan ab. Für drei bis fünf Wochen sind sie flugunfähig, bis die neuen Schwingen nachgewachsen sind. Deshalb sind sie in dieser Zeit sehr scheu und auf nahrungsreiche, störungsarme Gewässer angewiesen. Viele Individuen suchen alljährlich dieselben Gewässer auf, deren Einzugsgebiete mehr als tausend Kilometer umfassen können. Den Mausergebieten kommt aus Naturschutzsicht auch deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil die Mauser der meisten Wasservogelarten im Anschluss an die Brutzeit im Hoch- und Spätsommer stattfindet und damit in die Zeit des höchsten Freizeitdrucks fällt. Mausergebiete benötigen einen besonders strengen Schutz, da sie von überlebenswichtiger Bedeutung im Jahreszyklus von Wasservögeln sind. Zu den international herausragenden Mausergebieten in Deutschland zählen die schleswig-holsteinische Westküste (Graugans, Brandgans, Eider- und Trauerente), die ostholsteinische Seenplatte (Graugans, Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Schellente), die Pommersche Bucht in der Ostsee (Trauerente) sowie der Ismaninger Speichersee mit Fischteichen bei München (Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Kolbenente).

Bereits in den vergangenen Jahren hatten wir dazu aufgerufen, gezielt auf Mausertrupps zu achten und diese über ornitho.de zu melden. Die systematische Sammlung der Informationen brachte bereits wichtige neue Erkenntnisse und verdeutlichte die wachsende Bedeutung von ornitho.de als ergänzende Informationsquelle für das bundesweite Vogelmonitoring und naturschutzfachliche Fragestellungen.

Wir wünschen viele spannende Entdeckungen!

Tipps zur Erfassung mausernder Graugänse

  • Auffälliges Kennzeichnen mausernder Graugänse ist ihr weißes „Heck“, da die weißen Oberschwanzdecken nicht durch die Handschwingen verdeckt sind. Die Mausergruppen fallen zudem dadurch auf, dass sie dicht gedrängt schwimmen und sich meist in Ufernähe aufhalten (s. Foto).
  • Die Mausergewässer weisen fast immer Inseln auf, die tagsüber Deckung bieten. Schwungfedern am Ufer sowie von der Wasserseite aus abgefressenes Jungschilf sind deutliche Hinweise auf mausernde Graugänse.
  • Die beste Erfassungszeit ist abends ab 30 min. vor Sonnenuntergang, da die Gänse in vielen Gebieten oft erst dann ans Ufer kommen, um dort zu fressen.
  • Übrigens: Familien halten sich meist abseits der in der Regel aus Nichtbrütern oder erfolglosen Brutvögeln bestehenden Mausergruppen auf. Erfolgreiche Altvögel mausern während der Jungenaufzucht das Großgefieder.

Eintragung von mausernden Wasservögeln in ornitho:
Bitte beachten Sie bei der Meldung in ornitho.de Folgendes:

  • Kennzeichnen Sie Beobachtungen Schwingen mausernder Wasservögel unter „Präzisierung der Beobachtung“ bzw. in NaturaList unter "Weitere Details" durch Auswahl der Kategorie „Mauserplatz“. Die entsprechenden Daten können dann für Auswertungen sehr einfach selektiert werden. Bitte tragen Sie aber „Mauserplatz“ nur dann ein, wenn Sie entsprechende Merkmale erkannt haben (z.B. durch Flügel schlagende Ind.). Große Ansammlungen zur Mauserzeit einer Art reichen als Nachweis noch nicht aus.
  • In der Regel lässt sich nicht ermitteln, wie viele Individuen einer Ansammlung mausern. Tragen Sie deshalb bitte immer die gezählte Gesamtsumme ein und machen ggf. entsprechende Bemerkungen.
  • Familien, die sich oft getrennt von den Mausergruppen aufhalten (z.B. bei Gänsen), tragen Sie bitte separat ein und versehen diese mit speziellen Hinweisen und Brutzeitcodes. Das erleichtert die Auswertung.
  • Für die Interpretation ist es sehr hilfreich, wenn Sie zusätzlich Hinweise im Bemerkungsfeld geben, z.B. zum Verhalten, zum Anteil in Schwingenmauser befindlicher Vögel etc.
  • Falls Sie die Befürchtung haben, dass der Mauserplatz durch Ihre Meldung gestört werden könnte, schützen Sie diese. Die Meldung kann dann nur von ArtspezialistInnen und RegionalkoordinatorInnen eingesehen werden.

 

Foto: T. Heinicke

posted by Johannes Wahl
 
Sunday, March 6th, 2022
tipnews
Info on the use of breeding codes

For many bird species breeding season has started already. They are busily singing and displaying, inspecting potential nesting sites and transporting nesting material. The way these birds behave tells us if they are possible, probable or definite breeders. In order to allow comparable and automated analyses, standardized breeding codes have been established consisting of 20 different categories. The code was developed by the European Ornithological Atlas Committee (EOAC) and thus is applicable throughout the whole of Europe.
For not overlooking to enter this important information, ornitho.de gives you an automatic reminder when submitting your bird observations during the breeding season. These codes are valuable information for compiling species specific breeding distribution maps. Their correct usage therefore is essential.

To make everyone aware of cases when stating breeding codes is reasonable and when it is not, we have put together the most important facts and information in our new menu option “Breeding codes and their application”.

Key facts:

Please bear in mind the following when stating breeding codes
  1. Please do NOT state breeding codes when submitting data on:
    • bird assemblages which were not observed as a pair or a family,
    • roosting birds on migration or birds flying over and not showing territorial behavior or relation to a (known) territory,
    • foraging birds in unsuitable breeding habitat.
  2. Please state a breeding code only if
    • you are sure about the observed breeding behavior
    • you know the area and/or the species well enough to tell that it is definitely or very likely a breeding bird in the respective area.
  3. Please be especially cautious when stating codes A1 and B3 and only enter them in cases when it is at least very likely that the bird in question is breeding in the respective area (e.g. due to your knowledge of the area and/or the species).
  4. You do not have to state breeding codes!
    If in doubt, please choose “Ignore” (=no breeding code) when the system asks you to enter a code!
  5. Breeding codes should also be entered outside the pre-defined breeding season, e.g. when you observe breeding behaviour in winter. In these cases, please use the entry field “Breeding code” in the “Additional information” section.
  6. When observing autumn or winter song, please refrain from entering a code. Instead choose the option “singing/displaying” in the drop down menu of the entry box “Specifications (e.g. behaviour)” in the “Additional information” section.
  7. When stating definite breeding (all C-codes), we welcome any extra-added comments in the “Additional information” section. This facilitates analyses, e.g. regarding the number of families or regarding age status of the fledglings.

For a well-considered use of breeding bird codes – also in the name of the regional coordinators – thankfully yours

Patric Lorgé, Christopher König and Johannes Wahl
and the team of ornitho.de and ornitho.lu

 

Foto Common Buzzard: F. Köpke. Randowtal, 12.2.2022.

posted by Christopher König
 
Sunday, February 20th, 2022
technews

posted by Christopher König
 
Sunday, January 30th, 2022
technews
When, where, how many? New species info system activated

As of today, completely revised statistics on ornitho.de and ornitho.lu provide information on the spatial and temporal occurrence, flock sizes and altitudinal distribution of the individual species. You can access these via the phenology symbol (bar chart) behind each observation as well as under the statistics on species by species.

The new species info system was made possible by financial support from the Ernst Commentz Foundation. Part of this project are also the new seasonal occurrence graphs on the homepage, which have appeared alternately with the distribution maps since St. Nicholas Day 2021. The basis for the new phenology graphics are the complete observation lists. These not only allow a more realistic representation of seasonal occurrence, but also comparisons between individual years or multi-year averages. The fortunately steadily increasing number of reporters is of no consequence.

Please contribute to the continuous improvement of the information on the seasonal occurrence of our birds by using the observation list function as often as possible.

Have fun with the new possibilities

The team of ornitho.de and ornitho.lu


Photo of Common Goldcrest: T. Hinsche

posted by Christopher König
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Biolovision Sàrl (Switzerland), 2003-2022