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mardi 20 juin 2017
avinews
„Rare Birds in Germany 2015“ published

Eine Kurzzehenlerche ziert das Titelbild der bereits fünften Ausgabe der Reihe „Seltene Vögel in Deutschland“. Kern des 64 Seiten umfassenden Heftes bildet wie gewohnt der Seltenheitenbericht der DAK über die Nachweise seltener Vogelarten in Deutschland im Jahr 2015. Zu den Highlights gehören die Erstnachweise von Blutspecht und Bulwersturmvogel. Weitere bemerkenswerte Nachweise aus 2015 sind Deutschlands zweiter und dritter Sandstrandläufer, die dritten Beobachtungen von Zwergdrossel und Balkansteinschmätzer sowie die vierten Nachweise von Kalanderlerche, Brillengrasmücke und Weißbrauendrossel. Diese und mehrere hundert weitere Nachweise werden detailliert und mit zahlreichen Fotos und ergänzenden Grafiken und Karten präsentiert.

Der im Juli 2015 in Baden-Württemberg geschwächt gegriffene Bulwersturmvogel gehört sicher zu den überraschendsten Entdeckungen der vergangenen Jahre. Es war nicht nur der erste für Deutschland, sondern für ganz Mitteleuropa und der wohl weltweit erste Binnenlandnachweis. Bulwersturmvögel sind vor allem im Indischen und Pazifischen Ozean beheimatet, die kleine atlantische Population brütet auf den Azoren, Madeira, den Kanarischen und den Kapverdischen Inseln sowie vor allem auf Selvagem Grande, einer unbewohnten Insel zwischen Madeira und den Kanaren. Andreas Hachenberg beschreibt für die Avifaunistische Kommission Baden-Württemberg den spektakulären Bulwersturmvogel-Nachweis genauer und ordnet diesen in das Auftreten in Europa ein.

Auch ein weiterer Beitrag in „Seltene Vögel in Deutschland 2015“ behandelt einen bemerkenswerten Nachweis aus Baden-Württemberg. Andreas Hachenberg, Christian Wegst & Daniel Schmidt-Rothmund beschäftigen sich mit der seltenen Sichtung einer amerikanischen Zwergdrossel. Bis einschließlich 2016 wurde diese Drosselart 74-mal in Europa nachgewiesen. Insgesamt sechs Nachweise 2015 stellen gemeinsam mit 2011 das bislang stärkste Auftreten dieser Art in Europa dar.

Immer wieder wird die Frage gestellt, ob eine genaue Dokumentation von Seltenheiten sowie die zeitaufwendige Prüfung der Nachweise durch Seltenheitenkommissionen denn überhaupt nötig und sinnvoll sind. In einem separaten Beitrag gehen Jochen Dierschke und Christopher König auf die Bedeutung von Seltenheitsdokumentationen ein und geben Hinweise und Hilfestellungen worauf man bei deren Erstellung besonders achten sollte.

Die ansprechend gestaltete und reich bebilderte fünfte Ausgabe von „Seltene Vögel in Deutschland“ kann zum Preis von 9,80 € zzgl. Versandkosten bestellt werden bei:

DDA-Schriftenversand
An den Speichern 6, 48157 Münster
Tel: 0251 / 2101400
E-Mail: schriftenversand@dda-web.de
Internet: www.dda-web.de/publikationen

Die Reihe ist auch im Abonnement erhältlich. Eine Ausgabe kostet dann 7,50 € zzgl. Versandkosten. Sollten Sie die ersten vier Ausgaben noch nicht kennen, können Sie diese jetzt zum reduzierten Preis von nur jeweils 5,00 € zzgl. Versandkosten oder im Paket für 16,00 € zzgl. Versandkosten erwerben.

Mit dem Erscheinen des fünften Bandes von „Seltene Vögel in Deutschland“ möchten wir Ihnen außerdem auch wie gewohnt den Seltenheitenbericht der letzten Ausgabe „Seltene Vögel in Deutschland 2014“ kostenlos als online lesbare Version anbieten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Deutsche Avifaunistische Kommission

posté par Christopher König
 
dimanche 14 mai 2017
avinews
Birdrace 2017 - Ergebnisse und Nachlese

Das Birdrace 2017 ist Geschichte. Bei der vierzehnten Austragung am 6. Mai nahmen 302 Teams teil - so viele wie nie zuvor. 312 Arten wurden beobachtet und mehr als die Hälfte der Teams verzichtete auch in diesem Jahr auf ein Auto. Wer am Ende die Nase bundesweit, bei den Fahrradteams, in der Singvogelwertung, bei den den U20-Teams sowie in einzelnen Bundesländern vorn hatte, ist ab sofort auf der Homepage des DDA nachzulesen bzw. kann dort – bis hin zu den Artenlisten der einzelnen Teams – recherchiert werden.

Über 33.000 Euro Spenden für ornitho.de und ornitho.lu
Im Rahmen des Birdraces werden jährlich Spenden für ein bundesweites Projekt gesammelt. In diesem Jahr fließen die Spenden wieder dem Unterhalt, der Betreuung sowie der Weiterentwicklung  des gemeinsam mit Luxemburg betriebenen Internetportals ornitho.de bzw. ornitho.lu ornitho.de. Dank der Unterstützung von 111 Teams und weit über 100 Einzelspendern kamen mehr als 33.000 Euro zusammen. Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben, aufs Herzlichste!

Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de

PS.: Wer Hinweise auf Meldungen auf der DDA-Homepage automatisch erhalten möchte, kann sich hier in den Newsletter eintragen.


Foto:
Ohne Rücksicht auf Verluste und Vergnügen ging’s beim Birdrace auch dieses Jahr zu ... Da müssen selbst die beinharten Ellenbogenchecker herzhaft lachen. Wir freuen uns schon jetzt auf den 5. Mai 2018!

posté par Johannes Wahl
 
mercredi 10 mai 2017
technews
Changes of the abundance class of some (very) rare species

In ornitho sind alle Vogelarten, die nicht durch menschliches Zutun hierher gelangt sind, einer Häufigkeitskategorie zugeordnet. So gelten z.B. all jene Arten als „sehr häufig“, von denen >1 Mio. Ind. gleichzeitig in Deutschland anwesend sind. Alle Neozoen sowie Hybriden sind der Kategorie „Gefangenschaftsflüchtling / Neozoon / Hybrid“ zugeordnet.

In die Kategorie „sehr selten“ fielen bislang Arten mit – vor dem Start von ornitho – jährlich bis zu 100 Nachweisen. Dieser Wert wurde von einigen als „sehr selten“ eingestuften Arten in den vergangenen Jahren nicht nur deutlich übertroffen (z.B. Gelbbrauen-Laubsänger), sondern manche dieser Arten wurden auch so häufig gemeldet, dass die wirklich sehr seltenen oder sehr selten beobachteten Arten zwischen diesen „untergingen“. Wir haben uns deshalb zu einer Überarbeitung der Kriterien für die Kategorie „sehr selten“ entschlossen.

Als „sehr selten“ werden in ornitho künftig alle Arten bezeichnet, die in den vergangenen 5 Jahren durchschnittlich weniger als 10-mal pro Jahr nachgewiesen wurden (was grob der Meldeliste der Deutschen Avifaunistischen Kommission entspricht) oder von denen aus den vergangenen 5 Jahren durchschnittlich weniger als 100 Meldungen pro Jahr bei ornitho eingingen.

Dies führt zu einer Reihe von Änderungen in der Zuordnung. Von „sehr selten“ in die Kategorie „selten“ wandern:

  • Rothalsgans
  • Hellbäuchige Ringelgans
  • Pazifische Ringelgans
  • Zwerggans
  • Rosaflamingo
  • Eistaucher
  • Krähenscharbe
  • Kuhreiher
  • Schlangenadler
  • Steppenweihe
  • Stelzenläufer
  • Isländische Uferschnepfe
  • Teichwasserläufer
  • Gelbbrauen-Laubsänger
  • Grünlaubsänger
  • Spornpieper

Von einigen (Unter)Arten der Kategorie „selten“ liegen hingegen nur sehr wenige Beobachtungen vor, u.a. weil sie (inzwischen) tatsächlich sehr selten, teils aber auch nur schwer zu beobachten sind. Diese wandern deshalb von „selten“ in die Kategorie „sehr selten“:

  • Dunkler Sturmtaucher
  • Atlantischer Kormoran (ssp. carbo)
  • Skua
  • Krabbentaucher
  • Rotsterniges Blaukehlchen (ssp. svecica)

Farblich werden alle genannten Arten auch weiterhin in Rot dargestellt (Farbe für die Kategorien „sehr selten“ und „selten“).

Viele schöne Beobachtungen – vielleicht ja auch seltener Arten – wünscht

das Team von ornitho.de und ornitho.lu

 

Foto: Stelzenläufer, H. Glader

posté par Christopher König
 
vendredi 21 avril 2017
tipnews
Sponsor a Red Kite and support its protection!

Gibt es einen persönlicheren Weg als Ihre Faszination für Vögel durch eine Patenschaft zum Ausdruck zu bringen? Im Rahmen des Artenschutzprojektes „Land zum Leben“ besendert der DDA seit 2014 Rotmilane in Deutschland. Für viele dieser Vögel suchen wir noch Patinnen und Paten!

Etwa die Hälfte aller Rotmilane weltweit brütet bekanntlich in Deutschland. Doch in der monoton bewirtschafteten Agrarlandschaft finden die Vögel oft nicht genügend Futter. Mehr nahrungsreichen Lebensraum zu schaffen und so den Rückgang des Rotmilans aufzuhalten, ist Ziel des bundesweiten Schutzprojektes „Land zum Leben“, das der DDA gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege und der Deutschen Wildtier Stiftung durchführt. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Die Stiftung Naturschutz Thüringen unterstützt die wissenschaftlichen Begleituntersuchungen.

Wo suchen Rotmilane ihre Nahrung während der Brutzeit? Wie muss ein Rotmilan-Revier beschaffen sein, damit die Vögel erfolgreich brüten können? Um Fragen wie diese zu beantworten, plant der DDA im Rahmen des Projekts 30 in Deutschland brütende Rotmilane mit modernen GPS-Sendern auszustatten.

Werden Sie Patin oder Pate unserer besenderten Rotmilane! Als Patin/Pate erhalten Sie eine Patenurkunde und die zweimal im Jahr erscheinende „Rotmilan-Post“, in der wir Sie exklusiv mit Neuigkeiten über „Ihren“ Milan informieren. Natürlich können Patenschaften auch als Geschenk abgeschlossen werden (z.B. für Ihr Patenkind).

Welche Formen der Rotmilan-Patenschaften es gibt und wie Sie Patin oder Pate werden können, erfahren Sie auf der Projekthomepage.

PS:  Neben vielen anderen attraktiven Preisen verlosen wir beim diesjährigen Birdrace am 6. Mai 2017 unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, deren Teams Spenden für ornitho.de einwerben, eine Rotmilan-Jahrespatenschaft! Weitere Informationen zum „Vogel-Rennen“ und alles rund um die Anmeldung gibt es unter www.dda-web.de/birdrace.

Weitere Informationen:

 

Foto © Thomas Hinsche

posté par Christopher König
 
vendredi 14 avril 2017
technews
Info on the use of breeding codes

For many bird species breeding season has already started. They are busily singing and displaying, inspecting potential nesting sites and transporting nesting material. In some cases even young chicks were seen. The way these birds behave tells us if they are possible, probable or definite breeders. In order to allow comparable and automated analyses, standardized breeding codes have been established consisting of 20 different categories. The code was developed by the European Ornithological Atlas Committee (EOAC) and thus is applicable throughout the whole of Europe.
For not overlooking to enter this important information, ornitho.de gives you an automatic reminder when submitting your bird observations during the breeding season. These codes are valuable information for compiling species specific breeding distribution maps. Their correct usage therefore is essential.

To make everyone aware of cases when stating breeding codes is reasonable and when it is not, we have put together the most important facts and information in our new menu option “Breeding codes and their application”.

Key facts:

Please bear in mind the following when stating breeding codes
  1. Please do NOT state breeding codes when submitting data on:
    • bird assemblages which were not observed as a pair or a family,
    • roosting birds on migration or birds flying over and not showing territorial behavior or relation to a (known) territory,
    • foraging birds in unsuitable breeding habitat.
  2. Please state a breeding code only if
    • you are sure about the observed breeding behavior
    • you know the area and/or the species well enough to tell that it is definitely or very likely a breeding bird in the respective area.
  3. Please be especially cautious when stating codes A1 and B3 and only enter them in cases when it is at least very likely that the bird in question is breeding in the respective area (e.g. due to your knowledge of the area and/or the species).
  4. You do not have to state breeding codes!
    If in doubt, please choose “Ignore” (=no breeding code) when the system asks you to enter a code!
  5. Breeding codes should also be entered outside the pre-defined breeding season, e.g. when you observe breeding behaviour in winter. In these cases, please use the entry field “Breeding code” in the “Additional information” section.
  6. When observing autumn or winter song, please refrain from entering a code. Instead choose the option “singing/displaying” in the drop down menu of the entry box “Specifications (e.g. behaviour)” in the “Additional information” section.
  7. When stating definite breeding (all C-codes), we welcome any extra-added comments in the “Additional information” section. This facilitates analyses, e.g. regarding the number of families or regarding age status of the fledglings.

For a well-considered use of breeding bird codes – also in the name of the regional coordinators – thankfully yours

Patric Lorgé, Christopher König and Johannes Wahl
and the team of ornitho.de and ornitho.lu

posté par Christopher König
 
samedi 8 avril 2017
avinews
14th German Birdrace 6th May – registration started

„Kinners, wie die Zeit vergeht ...“ Schon wieder sind es nur noch vier Wochen, bis es am ersten Samstag im Mai, dieses Mal somit am 6., rund geht und ab Mitternacht die Teams voller Vorfreude auf einen einmalmehr unvergesslichen Tag an der virtuellen Startlinie stehen. An keinem anderen Tag im Jahr wird deutschlandweit so intensiv beobachtet: 302 Vogelarten wurden im vergangenen Jahr von den 291 Teams entdeckt. Erstmals waren über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei traumhaften Bedingungen am Start. Es wird schwer werden, die letztjährigen Bestmarken zu knacken.

Aber das haben wir jedes Jahr gedacht, und dann übertrafen die Anzahlen kurz vor dem Rennen doch wie in allen Jahren zuvor wieder die des Vorjahres. Als sich beim ersten bundesweiten Birdrace 2014 seinerzeit recht spontan 41 Teams aufmachten, hatten wir von einer solchen Entwicklung geträumt, aber – ganz ehrlich – es kaum für möglich gehalten.
Bezüglich der Regel blebt alles beim Alten. Ein Novum wird es aber dennoch geben: Erstmals wird ein Team aus Luxemburg dabei sein. Zunächst zwar nur als Gast, dennoch mit dem Ziel, den Nachbarn im Saarland Paroli zu bieten und möglichst viele Spenden für das Gemeinschaftsprojekt ornitho.de/lu zu sammeln.  Kurzum, wir sind wieder einmal gespannt wie die guten alten Flitzebögen, welche Überraschungen der inoffizielle „Tag der Vogelartenvielfalt“ in diesem Jahr für uns alle bereithält ...

Worum geht es bei einem Birdrace?
Für alle, die noch nicht dabei waren: Entgegen der direkten Übersetzung „Vogelrennen“ lassen wir bei einem Birdrace nicht die Vögel rennen, sondern die Beobachterinnen und Beobachter versuchen in Teams von 3 bis 5 Personen innerhalb von 24 Std. so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Das Beobachtungsgebiet kann frei gewählt werden, klare Grenzen sind jedoch v.a. bei mehreren Teams im gleichen Raum wichtig. Hierbei haben sich (Land)Kreise als Einheiten vielfach bewährt. Wer am Ende die meisten Arten entdeckt hat, hat gewonnen. Einen Preis gibt es dafür jedoch nicht, die zahlreichen Sachpreise werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost. Schon deshalb betrügt man letztendlich nur sich selbst, wenn man schummelt. Es ist also Ehrensache, dass man sich sportlich fair verhält. Und dass der Schutz der Natur und insbesondere der Vogelwelt dabei an erster Stelle steht, ist selbstverständlich und oberstes Gebot (weitere Regeln s.u.).

Spendenrennen für ornitho.de – und ornitho.lu!
Schon seit dem ersten bundesweiten Birdrace sind die Teams dazu aufgerufen (es ist aber keine Teilnahmevoraussetzung!), Spenden für ein jährlich festgelegtes Projekt zu sammeln. Nachdem für sechs Jahre der bundesweite Brutvogelatlas ADEBAR unterstützt wurde (der in keinem Bücherregal fehlen sollte; zur Leseprobe), fließen die Spenden seit 2010 in den Unterhalt, die Betreuung sowie die Weiterentwicklung von ornitho.de (und somit auch ornitho.lu, denn beide Portale sind technisch eng verbandelt). Das gemeinsame Internetportal, bei dem mittlerweile über 20.000 Personen angemeldet sind, die über 24 Mio. Beobachtungen gemeldet haben, ist auch dieses Jahr wieder das Spendenprojekt. Wir hoffen, dass es gerade für begeisterte Nutzer von ornitho.de und ornitho.lu ein zusätzlicher Ansporn ist, über die Teilnahme am Birdrace selbst zum Unterhalt und zur Betreuung des Gemeinschaftsprojekts beitragen zu können. Alle Unterstützer der letzten Jahre sind, so sie nicht anonym bleiben wollten, unter „Unterstützung“ auf ornitho.de und ornitho.lu genannt.

Welche Art ziert in diesem Jahr die Urkunde?
Seit 2007 wird die Urkunde, die alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Erinnerung erhalten, von einer Künstlerin oder einem Künstler gestaltet. In diesem Jahr konnten wir Stefanie Rick dafür begeistern: Nach mehreren Nicht-Singvogel-Jahren wird mit einem Wiesenpieper wieder einmal ein Singvogel die Urkunde zieren. Das Original, das die Künstlerin exklusiv für das Birdrace gemalt und dem DDA gespendet hat, wird unter all jenen verlost wird, deren Team mindestens 100 Euro für ornitho.de und ornitho.lu eingeworben hat. Einen Überblick über die Künstlerinnen und Künstler, die in den vergangenen elf Jahren die Urkunde gestaltet haben, erhalten Sie unter Birdrace > Künstler.

Lostrommel schon gut gefüllt
Dank großzügiger Spenden von Carl Zeiss Sports Optics, des AULA-Verlags, von APZ Medien, Christ Media Natur, GEO, Lowepro, Lucky Looker, Schwegler, der Schweizerischen Vogelwarte, König Photobags, Oertl, des Verlags C.H. Beck, Vivara sowie der Zeitschrift VÖGEL ist die Lostrommel in diesem Jahr schon zum Beginn der Anmeldung gut gefüllt. Wir können somit unter allen BirdracerInnen, besonders jenen, die sich beim Einwerben von Spenden engagieren, wieder viele attraktive Preise verlosen.

Zuguterletzt noch ein Hinweis an alle, die noch überlegen, erstmals oder nach vielen Jahren wieder an einem Birdrace teilzunehmen: Macht’s einfach! Denn das Wetter wird sicherlich wieder herrlich. Und wenn nicht? Das Ergebnis ist dasselbe: der Tag wird unvergesslich – so oder so. Also: Anmelden und los geht’s!

Allen eine gute Vorbereitung wünscht

das Birdrace-Team des DDA

Weitere Informationen und Anmeldung:

Das Birdrace – der perfekte Rahmen für einen unvergesslichen Tag!
© Team "Graubartschwalben"

posté par Johannes Wahl
 
mardi 28 février 2017
tipnews
The German Breeding Bird Monitoring Scheme starts into the new season – please join now!

It may be still a little to go but the beautiful songs of blackbird, tits, nuthatch and dunnock tell us spring is on its way. With rising temperatures most of the birds are now getting ready for the next breeding season. And so do we! The preparations for the start of this year’s breeding bird monitoring season on 10 March 2017 are in full swing and we are looking forward to continuing our long running scheme with the help of many keen volunteer birdwatchers.
Since 1989 population trends of all common German bird species are being monitored using standardised monitoring methods. The gathered data helps to better understand changes in numbers of our common breeding birds. Since 2004 the monitoring is carried out on 1x1 km survey plots selected randomly across and mirroring representative percentages of habitat ratios in Germany. On each survey plot breeding birds are monitored along a c. 3 km long route during four visits between March and June.

Wide-ranging use of the results for nature conservation
The results of the scheme feed into the annual report „Birds in Germany“ and are used to update the “Biodiversity and Landscape Quality” indicator of the German Government (→ BfN) as well as indicators on EU-level such as the European Farmland Bird Indicator (→ EBCC). The latter being used by the EU-Commission as a reference tool for sustainable agricultural land use.

Join now!
Throughout the whole of Germany there are 2637 survey plots available of which c. 1500 are occupied at the moment. So there is still a lot to do and many wonderful places available between the island of Rügen in the North and Lake Constance in the South!
Covering a survey plot will take between 30–40 hours. This includes fieldwork (4 visits between March and June) and analysing the results. You can check online for free survey plots nearest to you, finding out more about how they look like and for making your reservations. Deadline for taking part in the 2017 monitoring season is 10 March. Why not check right now what is available! Just go to:

We are looking forward to hearing from you!

Johanna Karthäuser und Sven Trautmann
for all County Coordinators

posté par Christopher König
 
mercredi 1 février 2017
avinews
Bewick's Swans with relatively low breeding success in 2016?

Die Erfassung des Jungvogelanteils beim Zwergschwan am ersten Dezember-Wochenende ergab unter 2.998 nach Alter differenzierten Individuen einen Jungvogelanteil von 10,5 % in Deutschland. Der Jungvogelanteil bei uns lag in den letzten Jahren durchweg höher als auf Populationsebene. Es ist deshalb davon auszugehen, dass dieser in Nordwesteuropa unter 10 % lag und damit eher gering ausfiel. Darauf deuten auch die noch vorläufigen Zahlen aus den weiter westlich gelegenen Ländern.

Dank des gut etablierten Netzwerks ehrenamtlicher Zählerinnen und Zähler dürfte nahezu der gesamte anwesende Rastbestand erfasst worden sein. Unter Einbeziehung von Daten von zwei Tagen um das Zählwochenende am 3./4. Dezember ergibt sich ein Mindestbestand von rund 3.500 Zwergschwänen. Das sind weniger als im Dezember 2015, als über 4.800 nach Alter differenziert wurden, im Dezember 2013 rasteten Anfang Dezember sogar über 5.300 Zwergschwäne in Deutschland. Beides waren für diese Jahreszeit sehr beachtliche Rastbestände. Der geringere Rastbestand Anfang Dezember 2016 dürfte auf eine kurze Kältewelle vor dem Zählwochenende zurückzuführen sein. Vorher und nachher waren die Bestände in vielen Gebieten höher.

Bei 97 Familien konnte die Anzahl an Jungvögeln ermittelt werden. Die meisten erfolgreichen Altvögel hatten einen oder zwei Jungvögel „im Schlepptau“, es wurden jedoch auch drei Familien mit fünf Jungschwänen entdeckt. Die durchschnittliche Jungenanzahl je Familie lag bei 2,2 Jungvögeln.

Allen Zählerinnen und Zählern sowie Hans-Joachim Augst für die Koordination der Erfassungen in Schleswig-Holstein und Axel Degen für die bundesweite Koordination und Auswertung der Daten gilt unser ganz herzlicher Dank!
 

Zwergschwan-Familie mit drei Jungvögeln. Foto: Hans Glader

posté par Johannes Wahl
 
vendredi 27 janvier 2017
technews
La protection des données sensibles est accentuée – grâce à vous!

La protection des espèces et de leurs habitats prime sur tout autre intérêt. C’est pour cette raison que les données sensibles peuvent être protégées sur les sites ornitho. Les données protégées sont symbolisées par une clé jaune et ne sont visibles que pour l’observateur lui-même, le coordinateur régional et les spécialistes des espèces y autorisés. Les 3 possibilités de de protection des données étaient :

  1. Les données d‘espèces désignées sensibles sont protégées automatiquement tout au long de l’année ou en période de reproduction.  
  2. Pour une population donnée, une protection des données sur le plan régional peut être mise en place (toutes les données sont automatiquement cachées).
  3. Chaque utilisateur peut enfin décider en cas par cas d’encoder ses données sous la forme cachée.

 
Une protection ciblée des données de nidification faisait défaut jusqu’ici, mais sera possible à partir du 1 janvier 2017 : les données seront protégées si elles sont munies d’un code de nidification (code atlas). Cela nous permet de définir par espèce un code atlas à partir duquel la donnée sera protégée automatiquement (par exemples les données dotées du code atlas C seront automatiquement cachées pour les autres utilisateurs). Les données de nidification des oiseaux de proie seront ainsi automatiquement protégées, mais par exemple les données de migration resteront visibles.

Ce sera un gain pour chaque observateur, parce que les données ne seront plus à protéger manuellement et le nombre de données visibles augmentera : par exemple les données de la Cigogne noire étaient automatiquement protégées pendant la saison de nidification, mais toutes celles qui ne se rapportent pas à un comportement territorial seront maintenant visibles.
Les „espèces à publication limitée“ sont listées sous  http://www.ornitho.de/index.php?m_id=156&langu=fr

Merci !
Ce développement du statut de protection des données a souvent été demandé par vous les observateurs et c’est grâce aux dons, notamment récoltés lors du Birdrace, que nous avons pu le réaliser. Un grand merci à tous nos donateurs !
 
Photo: Milan royal, P. Hess
 

posté par Christopher König
 
mercredi 25 janvier 2017
avinews
Sandpipers, Dotterels and many (eastern) rarities: Looking back on autumn 2016

Nach einem hochsommerlichen Septemberbeginn startete der Oktober direkt mit ersten Nachtfrösten und im November schneite es sogar bis ins Flachland. Der Herbst 2016 bot also reichlich Abwechslung. Auch die Vogelwelt wartete mit einigen Überraschungen auf, die wir in unserem Rückblick zusammengefasst haben. Wir konnten dabei auf mehr als 1,1 Millionen Beobachtungen zurückgreifen, die von September bis November bei ornitho.de eingingen.

Recht auffällig war das starke Auftreten von Alpen-, Sichel- und Zwergstrandläufern selbst weit im Binnenland. Wir gehen der Frage nach, ob sich anhand der ornitho-Daten der letzten fünf Jahre „gute“ von „schlechten“ Strandläufer-Jahren unterscheiden lassen und man Rückschlüsse auf den Bruterfolg in der zurückliegenden Brutzeit ziehen kann.

Natürlich darf auch der Rückblick auf eine weitere Limikolenart nicht fehlen: Der Durchzug des Mornellregenpfeifers. Wie ist der Durchzug bzw. die Rast im Vergleich mit den letzten Jahren einzuordnen? Über welchen Zeitraum erstreckte sich der Hauptdurchzug und wie hoch war 2016 der Jungvogelanteil?

Der Durchzug von Kranichen ist auch für erfahrene Ornithologen jedes Jahr wieder ein willkommenes Ereignis. Wieviele Kraniche aber tatsächlich über Deutschland hinwegziehen, ist selbst anhand systematischer Erfassungen kaum zu bestimmen. Für den südlichen, über Hessen verlaufenden Zugweg gab es in diesem Herbst allerdings ungewöhnliche Bedingungen, die zumindest die Ermittlung einer Mindestanzahl ermöglichten: Kaum Nachtzug und günstige Witterung. Alle individuenreichen Zugtage konnten durch systematische Zählungen sowie ergänzende Meldungen auf ornitho.de erfasst werden.

Ein Rückblick auf den Herbst ist ohne Seltenheiten undenkbar – und 2016 lohnt sich dieser Rückblick ganz besonders. Gerade seltene Gäste aus dem (fernen) Osten ließen die Herzen vieler Beobachter höher schlagen. So gelangen Beobachtungen des dritten und seit 1858 ersten deutschen Pazifikpieper in Deutschland sowie des zweiten Östlichen Hausrotschwanzes jeweils auf Helgoland. Das prägende Ereignis dieses Herbstes war jedoch der Einflug sibirischer Bergbraunellen nach Europa. Innerhalb weniger Wochen wurde die Gesamtzahl europäischer Nachweise vervielfacht. Auch in Deutschland gelangen erste Nachweise.

Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Herbst 2016: Strandläufer, Mornells und viele östliche Überraschungen“ in der Zeitschrift "Der Falke" können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge mit direktem Bezug zu ornitho.de finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.

Das komplette Falke-Heft 1/2017 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. zum Waldkauz als Vogel des Jahres 2017, zur Vogelbeobachtung im Sultanat Oman und zu Waldwasserläufern können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
das Team von ornitho.de und ornitho.lu

 

Foto: Sichelstrandläufer, C. Plummer

posté par Christopher König
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Biolovision Sàrl (Switzerland), 2003-2017