Friday, May 31st, 2013
avinews
Bearded Vulture "Bernd" on tour through Germany
Ein mit einem Satellitensender markierter, in den Schweizer Alpen ausgewilderter Bartgeier befindet sich derzeit auf Streifzug durch Deutschland. Die Bartgeier-Dame „Bernd“ schlüpfte im Februar 2012 in einem spanischen Zuchtzentrum und wurde im Juni schließlich im Calfeisental im Nordosten der Schweiz in die Freiheit entlassen. Nachdem sie rund ein Jahr im Alpenraum umhergeflogen ist, startete Bernd am 17. Mai in Richtung Norden. Zuerst ging es an den Rheinfall nach Schaffhausen und von dort quer durch Baden-Württemberg. Der Bartgeier segelte dabei über Tuttlingen und Rottenburg vorbei an Stuttgart und Heilbronn und querte südlich von Würzburg die Grenze nach Bayern. Über Bamberg und Bayreuth ging es nach Osten bis nach Tschechien. Entlang der deutsch-tschechischen Grenze führte der Flug nach Nordost schließlich über die Oberlausitz nach Polen und dort bis an die Ostseeküste. Hier entschied sich Bernd erneut zu einem Richtungswechsel. Über das Stettiner Haff ging es über Anklam und Rostock weiter nach Westen. Bis zu dieser Station war Bernds Ausflug von deutschen Beobachtern unbemerkt geblieben. Doch eine solch kuriose Geschichte wie dem bekannten „Phantomschelladler“ Tönn (vgl. Nachricht vom 11. April) sollte Bernd nicht gelingen. Am 24. Mai konnte er in der Nähe von Satow bei Rostock beobachtet und sogar fotografiert werden (Link). Da einige seiner Armschwingen vor der Auswilderung gebleicht wurden, um den Vogel auch aus größerer Entfernung individuell bestimmen zu können, ließ sich seine Herkunft schnell zurückverfolgen. Es wurde bekannt, dass der Vogel auch einen Satellitensender trägt und seine Positionen relativ aktuell mitverfolgt werden können. Das Interesse an Bernd stieg und so konnte er auch am 25. und 26. Mai östlich von Lübeck beobachtet werden (Link). Auf seinem weiteren Streifzug ging es durch Schleswig-Holstein vorbei am Plöner See, Neumünster und Itzehoe. Anschließend querte er - vielleicht bereits auf dem Rückweg in die Alpen - die Elbe bei Glückstadt und zog vorbei an Bremervörde und Bremen. Am 29. Mai konnte er südwestlich von Cloppenburg erneut fotografiert werden (Link). Nun hatte Bernd offensichtlich genug von der fehlenden Thermik im Flachland und es trieb ihn nach Süden und durch Nordrhein-Westfalen bis ins Sauerland. Von dort stammt seine bis dato letzte Ortung. Ein paar Tage wird Bernd vermutlich noch durch Deutschland streifen. Beobachter, vor allem in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg, sollten also entsprechend vorbereitet sein, wenn plötzlich ein imposanter Bartgeier am Himmel auftaucht. Die aktuelle Position von Bernd kann man hier laufend aktualisiert auf einer Karte ansehen: www.wild.uzh.ch
Wir drücken allen Beobachterinnen und Beobachtern die Daumen, dass noch mehr die unternehmungsfreudige Bartgeier-Dame zu Gesicht bekommen!
Weitere Informationen zum Bartgeier-Auswilderungsprojekt in den Alpen
Bereits 1978 wurde ein internationales Projekt zur Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen gestartet. Nachdem ein umfassendes Zuchtprogramm in Zoos von ganz Europa aufgebaut worden war, konnten 1986 die ersten Bartgeier im österreichischen Rauris in die Freiheit entlassen werden. Seither sind in mehreren Freilassungsregionen fast 200 junge Bartgeier ausgewildert worden. Die Bartgeier fanden sich im Alpenraum erstaunlich gut zurecht. Inzwischen haben sich mehrere Paare gebildet und 1997 flog mit „Phénix“ der erste in der Natur geschlüpfte Jungvogel aus seinem Horst in Hochsavoyen aus. Seither sind fast 100 junge Bartgeier in der Natur geschlüpft und ausgeflogen. Im Projekt BARTGEIER UNTERWEGS werden junge, freigesetzte Bartgeier mit kleinen Satellitensendern markiert. Dadurch können die Streifzüge ausgewilderter Bartgeier kontinuierlich verfolgt werden. Auch Bernd wurde im Rahmen dieses Projektes mit einem Satellitensender markiert. Viele weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Wiederansiedlungsprojekts.
Am 29.5. gelang diese beeindruckende Aufnahme von Bernd in Hamstrup bei Cloppenburg. Foto: O. Nüssen

posted by Christopher König
Wednesday, May 29th, 2013
avinews
Spot the difference: Looking out for moulting waterbirds (now Greylag Geese)
Wasservögel erneuern wie die meisten Vogelarten alljährlich ihre Schwungfedern. Während die meisten anderen Arten dabei stets flugfähig bleiben, werfen Schwäne, Gänse, Enten, Taucher und Rallen alle Hand- und Armschwingen simultan ab. Für drei bis fünf Wochen sind sie flugunfähig, bis die neuen Schwingen nachgewachsen sind. Deshalb sind sie in dieser Zeit sehr scheu und auf nahrungsreiche, störungsarme Gewässer angewiesen. Viele Individuen suchen alljährlich dieselben Gewässer auf, deren Einzugsgebiete mehr als tausend Kilometer umfassen können. Den Mausergebieten kommt aus Naturschutzsicht auch deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil die Mauser der meisten Wasservogelarten im Anschluss an die Brutzeit im Hoch- und Spätsommer stattfindet und damit in die Zeit des höchsten Freizeitdrucks fällt. Mausergebiete benötigen einen besonders strengen Schutz, da sie von überlebenswichtiger Bedeutung im Jahreszyklus von Wasservögeln sind. Zu den international herausragenden Mausergebieten in Deutschland zählen die schleswig-holsteinische Westküste (Graugans, Brandgans, Eider- und Trauerente), die ostholsteinische Seenplatte (Graugans, Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Schellente), die Pommersche Bucht in der Ostsee (Trauerente) sowie der Ismaninger Speichersee mit Fischteichen bei München (Schnatter-, Tafel-, Reiher- und Kolbenente).
Die Informationen über die Mausergebiete und den Bestand mausernder Wasservögel sind in weiten Teilen Deutschlands noch lückenhaft. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie alle diesbezüglichen Beobachtungen melden und vielleicht sogar ihre Exkursionsziele entsprechend wählen würden.
Mauserhöhepunkt Graugans Ende Mai / Anfang Juni
Die Graugans beginnt als erste der hier behandelten Arten mit der Großgefiedermauser. Bereits Mitte Mai können erste flugunfähige Tiere beobachtet werden, um den Monatswechsel Mai/Juni haben die meisten Vögel mit der Schwingenmauser begonnen und in der ersten Juni-Hälfte sind nahezu alle Graugänse flugunfähig. In den kommenden 14 Tagen ist somit der optimale Zeitpunkt, an geeigneten Gewässern mausernde Graugänse zu erfassen. Besonders Gebiete, in denen Sie bereits in den letzten Wochen größere Graugans-Gruppen beobachtet haben, lohnen eine gezielte Kontrolle.
Auffälliges Kennzeichnen mausernder Graugänse ist ihr weißes „Heck“, da die weißen Oberschwanzdecken nicht durch die Handschwingen verdeckt sind. Die Mausergruppen fallen zudem dadurch auf, dass sie dicht gedrängt schwimmen und sich meist in Ufernähe aufhalten (s. Foto).
Die Mausergewässer weisen fast immer Inseln auf, die tagsüber Deckung bieten. Schwungfedern am Ufer sowie von der Wasserseite aus abgefressenes Jungschilf sind deutliche Hinweise auf mausernde Graugänse.
Die beste Erfassungszeit ist abends ab 30 min. vor Sonnenuntergang, da die Gänse in vielen Gebieten oft erst dann ans Ufer kommen, um dort zu fressen. Übrigens: Familien halten sich meist abseits der in der Regel aus Nichtbrütern oder erfolglosen Brutvögeln bestehenden Mausergruppen auf. Erfolgreiche Altvögel mausern während der Jungenaufzucht das Großgefieder.
Ab Mitte Juni folgen Kanadagans, Stock- und Knäkente bei der Schwingenmauser. Ab Juli folgen dann der Höckerschwan, die übrigen Tauch- und Gründelenten sowie die Lappentaucher.
Eintragung von mausernden Wasservögeln in ornitho
Bitte beachten Sie bei der Meldung in ornitho Folgendes:
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Kennzeichnen Sie Beobachtungen Schwingen mausernder Wasservögel unter „Präzisierung der Beobachtung“ durch Auswahl der Option „Mauserplatz“. Die entsprechenden Daten können dann für Auswertungen sehr einfach selektiert werden. Bitte tragen Sie aber „Mauserplatz“ nur dann ein, wenn Sie entsprechende Merkmale erkannt haben (z.B. durch Flügel schlagende Ind.). Große Ansammlungen zur Mauserzeit einer Art reichen als Nachweis leider nicht aus.
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In der Regel lässt sich nicht ermitteln, wie viele Individuen einer Ansammlung mausern. Tragen Sie deshalb bitte immer die gezählte Gesamtsumme ein und machen ggf. entsprechende Bemerkungen.
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Familien, die sich oft getrennt von den Mausergruppen aufhalten (z.B. bei Gänsen), tragen Sie bitte separat ein und versehen diese mit speziellen Hinweisen und Brutzeitcodes. Das erleichtert die Auswertung.
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Für die Interpretation ist es sehr hilfreich, wenn Sie zusätzlich Hinweise im Bemerkungsfeld geben, z.B. zum Verhalten, zum Anteil in Schwingenmauser befindlicher Vögel etc.
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Falls Sie die Befürchtung haben, dass der Mauserplatz durch Ihre Meldung gestört werden könnte, schützen Sie diese. Die Meldung kann dann nur von Artspezialisten und Regionalkoordinatoren eingesehen werden.
Viele spannende Entdeckungen wünschen
Christopher König und Johannes Wahl
und das Team von ornitho.de
Graugänse halten sich während der Mauser meist in dichten Trupps auf und sind an ihrem weißen "Heck" durch die fehlenden oder verkürzten Schwungfedern gut zu erkennen. Foto: T. Heinicke

posted by Johannes Wahl
Monday, May 27th, 2013
tipnews
Austria - welcome to the ornitho family!
Seit dem 22. Mai ist ornitho.at online! Damit verfügt der gesamte deutschsprachige Raum sowie mit Ausnahme Sloweniens auch der gesamte Alpenraum über ein einheitliches Erfassungssystem für Zufallsbeobachtungen bei Vögeln. Wir freuen uns bereits auf die länderübergreifenden Auswertungen, die damit in greifbare Nähe rücken.
Die einzelnen Systeme sind derzeit jedoch noch nicht miteinander vernetzt. Das heißt, dass Beobachtungen auf österreichischem Gebiet, die über ornitho.de bereits eingegeben wurden und noch werden, derzeit noch nicht in ornitho.at erscheinen und umgekehrt. Ein solcher Datenaustausch ist jedoch geplant (und betrifft auch die Grenzregionen zur Schweiz und zu Frankreich). Damit dieser möglichst reibungslos erfolgen kann und Sie sich unnötige Doppelarbeit ersparen, bitten wir Sie um Folgendes:
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Wenn Sie sich bei ornitho.at anmelden, verwenden Sie bitte dieselbe E-Mail-Adresse wie in ornitho.de und ornitho.lu. Das erleichtert den späteren Datenaustausch.
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Melden Sie Ihre Beobachtungen bitte nicht doppelt, sondern nur in einem System.
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Beobachtungen aus dem unmittelbaren Grenzgebiet, z.B. am Inn oder im Rheindelta, können auch weiterhin über ornitho.de gemeldet werden. Wir werden die entsprechenden Daten BirdLife Österreich, der Vogelwarte Sempach sowie der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Bodensee (OAB) zur Verfügung stellen.
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In Österreich und der Schweiz laufen seit dieser Brutzeit die Kartierungen für neue Brutvogelatlanten. Bitte tragen Sie Brutzeitbeobachtungen deshalb dort möglichst punktgenau ein.
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Beobachtungen außerhalb des unmittelbaren Grenzbereichs sollten fortan unbedingt in ornitho.at gemeldet werden.
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Diese Empfehlungen gelten sinngemäß auch für alle anderen Grenzgebiete der ornitho-Familie.
Wir wünschen ornitho.at einen reibungslosen Start und allen Beobachterinnen und Beobachtern viele neue, spannende Einblicke in das vogelkundliche Geschehen!
Gilles Biver, Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu

posted by Johannes Wahl
Tuesday, May 21st, 2013
tipnews
Note: Uploading photos and audio-recordings in ornitho
During breeding season, extra care has to be taken when being outdoors, especially with nesting birds nearby. With this note, we would like to raise awareness – mainly among our new users – of what to bear in mind when taking photos, not only in that particular time of year:
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In ornitho, photos and audio-recording are used mainly for documentation purposes and therefore should only be uploaded together with an actual bird observation.
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Please be absolutely accurate when describing details as the data might be used for scientific analyses.
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In case you prefer not to name the exact location where the photo was taken, please submit your observation as ‘protected’ or simply refrain from uploading the document.
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Have you taken several photos or recordings of the same bird, please only submit the top quality one, respectively only the ones which are absolutely necessary for documentation purposes.
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For documenting or proofing unusual / interesting bird behaviour, the quality of the photo or audio- recording does not have to be superb.
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Please upload only high-quality records / photos of very common species that show no unusual and / or interesting bird behaviour.
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Are you unsure of the correct identification of a particular bird and would like to have some id-advice, please do not upload your document in ornitho but send your photo or audio-recording to bestimmungshilfe@ornitho.de. We will try to help as soon as we can.
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And finally: When taking photos or audio-recordings please try to keep disturbance to any wild life at a minimum, particularly when visiting nature reserves and / or when being near sensitive species. The Federal Nature Conservation Act and access bans, i.e. in nature reserves, have to be followed at all times.
Thank you for your understanding!
The ornitho-team in Luxembourg and Germany
Photo: S. Trösch

posted by Christopher König
Wednesday, May 15th, 2013
technews
5 milion records – thanks very much for your support!
Gegen 9 Uhr war es heute soweit: Nach rund 1,5 Jahren Laufzeit wurde mit der Eingabe einer Bekassine – dem Vogel des Jahres 2013 - durch Matthias Fehlow die fünfmillionste Beobachtung eingegeben. Allen Nutzerinnen und Nutzern – es sind mittlerweile mehr als 8.500 Personen registriert – ein herzliches Dankeschön für die großartige Unterstützung!
Der tägliche Datenzuwachs ist enorm, und im April 2013 wurden erstmals mehr als 500.000 Beobachtungen innerhalb eines Monats gemeldet. Wie die untenstehende Karte der April-Beobachtungen zeigt, stammen die Daten aus fast allen Teilen Deutschlands. Nur für weniger als 100 der insgesamt gut 11.000 Gemeinden Deutschlands wurden bislang noch keine Beobachtungen in ornitho eingegeben. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen sind aktuell nach wie vor erwartungsgemäß die meisten ornitho-Nutzer beheimatet (13,6%). Die meisten Beobachtungen – über 722.000 – wurden allerdings bislang in Niedersachsen eingegeben, gefolgt von Baden-Württemberg mit rund 627.000 Daten.
Der umfangreiche, durch Sie zusammengetragene Datenschatz bietet viele Auswertungsmöglichkeiten, Einblicke und auch neue Erkenntnisse. Einige Beispiele hierfür finden Sie in unseren Auswertungen in der Zeitschrift "Der Falke", die unter Publikationen und Auswertungen heruntergeladen werden können. Doch viele spannende Erkenntnisse bieten auch bereits die Auswertungsmöglichkeiten, die Ihnen über die Datenbankabfragen oder die kleinen Symbole hinter jeder Beobachtung (Verbreitung der letzten 14 Tage oder jahreszeitliches Auftreten) mit wenigen Klicks zur Verfügung stehen.
An dieser Stelle möchten wir uns bei den aktuell 319 Regionalkoordinatorinnen und -koordinaten bedanken, die die Ortsbezeichnungen verwalten sowie die neuen Einträge auf Plausibilität kontrollieren und damit einen großen Beitrag zur Qualitätskontrolle leisten.
Ein ganz besonderer Dank gebührt natürlich auch dem Team von Biolovision um Gaëtan Delaloye, das im Hintergrund exzellente Arbeit leistet. Sie waren bei Fehlern jederzeit für uns erreichbar und behoben sie in der Regel umgehend, so dass ornitho.de und ornitho.lu nur wenige Stunden nicht voll funktionsfähig waren. Merci beaucoup!
Weiterhin viele spannende Beobachtungen wünschen
Gilles Biver, Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu

posted by Christopher König
Wednesday, May 8th, 2013
avinews
Birdrace 2013 - the results
Das Birdrace 2013 ist Geschichte. Bei der zehnten Austragung am 5. Mai nahmen 191 Teams teil, wieder einmal mehr als im vergangenen Jahr. Fast die Hälfte startete bei herrlichen Witterungsbedingungen im Norden und teils sehr durchwachsenen Verhältnissen im Süden in der umweltfreundlichen Kategorie – eine erfreulich hohe Quote! Wer am Ende die Nase bundesweit, bei den Fahrradteams, in der Singvogelwertung sowie in einzelnen Bundesländern vorn hatte, ist ab sofort ausführlich auf der Homepage des DDA nachzulesen bzw. kann dort – bis hin zu den Artenlisten der einzelnen Teams – recherchiert werden.
Über 19.000 Euro Spenden für ornitho.de!
Im Rahmen des Birdraces werden jährlich Spenden für ein bundesweites Projekt gesammelt. In diesem Jahr fließen die Spenden wieder dem Unterhalt, der Betreuung sowie der Weiterentwicklung von ornitho.de. Dank der Unterstützung von 76 Teams und weit über 100 Einzelspendern kamen über 19.000 Euro zusammen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben!
Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de
PS.: Wer Hinweise auf Meldungen auf der DDA-Homepage automatisch erhalten möchte, kann sich hier in den Newsletter eintragen.
Foto: Team "Frühlingsgoldhähnchen"

posted by Johannes Wahl
Sunday, April 14th, 2013
tipnews
Common Snipe national breeding bird census 2013 – join in!
Seit Jahrzehnten nimmt der Bestand der Bekassine bundesweit stark ab. Wie steht es heute – vier Jahre nach den Kartierungen zum Atlas deutscher Brutvogelarten (ADEBAR) – um die verbliebenen Vorkommen? Wo brütet die Art noch und wie haben sich die Bestände in den vergangenen Jahren entwickelt? Mit Ihrer Hilfe wollen wir versuchen, diese Fragen zu beantworten. Die Wahl zum „Vogel des Jahres“ bietet dafür ideale Voraussetzungen.
Die Kartierung ist relativ einfach: Innerhalb eines TK25-Quadranten werden die geeigneten Lebensräume an drei Terminen zwischen dem 15. April und 31. Mai auf mögliche Vorkommen hin untersucht. Bekassinen sind gut zu erfassen, da der auffällige meckernde Balzflug („Himmelsziege“) an windstillen Tagen weithin sicht- und hörbar ist.
Unter der Rubrik „Mitmachen !“ auf den Internetseiten des DDA können Sie sehen, ob in Ihrer Umgebung brütende Bekassinen zu erwarten sind und wo wir auf Ihre Mitarbeit hoffen. Gern helfen wir Ihnen auch bei der Auswahl eines geeigneten Gebietes, versorgen Sie mit Kartenmaterial und stehen Ihnen bei allen Fragen rund um die Kartierung zur Seite.
Ausführliche Informationen zur Bekassinenkartierung finden Sie hier auf der Internetseite des DDA.
Bekassinen auch außerhalb der Brutzeit melden!
Bekassinen sind ganzjährig bei uns anzutreffen. Die höchsten Bestände werden während der Zugzeiten erreicht, wenn die Brutvögel Nord- und Osteuropas auf dem Weg in oder von ihren west- und südeuropäischen Überwinterungsgebieten bei uns rasten. Wir möchten Sie deshalb bitten, jeden Bekassinen-Nachweis auch außerhalb der Brutzeit auf ornitho zu melden!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Christoph Grüneberg
im Namen aller landesweiten Koordinatoren
Foto: O. Jürgens

posted by Johannes Wahl
Saturday, April 6th, 2013
tipnews
German-wide Birdrace 4 May 2013 - join in!
In vier Wochen ist es wieder soweit: Am 4. Mai findet bereits zum 10. Mal das bundesweite Birdrace statt. Anmelden kann man sich seit heute (Link s.u.). Für alle, die noch nicht dabei waren: Entgegen der direkten Übersetzung „Vogelrennen“ rennen bei einem Birdrace nicht die Vögel, sondern die Beobachterinnen und Beobachter versuchen in Teams von 3–5 Personen innerhalb von 24 Std. so viele Vogelarten wie möglich zu sehen oder zu hören. Beobachtungsgebiet ist in der Regel ein (Land)Kreis; klare Grenzen sind v.a. bei mehreren Teams wichtig. Wer am Ende die meisten Arten entdeckt hat, hat gewonnen. Einen Preis gibt es dafür nicht, schon deshalb betrügt man letztendlich nur sich selbst, wenn man schummelt. Es ist also Ehrensache, dass man sich sportlich und fair verhält. Und dass der Schutz der Natur und insbesondere der Vogelwelt dabei an höchster Stelle steht, ist selbstverständlich und oberstes Gebot (weitere Regeln s.u.).
Begeisterung wecken und Artenvielfalt in die Öffentlichkeit tragen
An diesem Tag steht zweifelsohne das gemeinsame Beobachten mit Freunden und Bekannten im Mittelpunkt. Viele Teilnehmer/innen beginnen den Tag noch in der Nacht und legen des Fernglas erst ab, wenn es wieder dunkel ist. An keinem anderen Tag im Jahr beobachtet man so intensiv, so lange und in so vielen verschiedenen Lebensräumen. Für die meisten, die bereits einmal dabei waren, ist der erste Samstag im Mai deshalb ein weit im Voraus fest im Kalender vermerkter Tag. Seit der ersten Austragung 2004 mit 41 Teams stieg die Anzahl der Teilnehmer/innen von Jahr zu Jahr. Im vergangenen Jahr nahmen bereits 632 Beobachter/innen in 165 Teams aus (fast) allen Bundesländern teil. An keinem Tag im Jahr wird die Vielfalt in der Vogelwelt hierzulande deshalb genauer beobachtet: 292 Vogelarten waren es im vergangenen Jahr, beachtliche 163 davon entdeckte auch das Siegerteam. Der erste Samstag im Mai wurde somit schleichend zum inoffiziellen „Tag der Vogelartenvielfalt“.
Die Medien zeigten von Anfang an ein überraschend großes Interesse: Mehrfach schafften es Teams bis auf die Titelseiten von Tageszeitungen, und mehrere Radio- und Fernsehteams berichteten über den für Außenstehende durchaus etwas schräg anmutenden Wettbewerb. Mithilfe dieses großen medialen Interesses lassen sich somit Themen des Naturschutzes sehr gut in die Öffentlichkeit tragen, z.B. der Niedergang der Vogelartenvielfalt in der Agrarlandschaft.
Spendenrennen für ornitho
Im Jahr des ersten bundesweiten Birdraces wurde auch der Startschuss für den bundesweiten Brutvogelatlas ADEBAR gegeben. Gleichzeitig entstand die Idee, über das Birdrace Spenden für das bis dato auch finanziell ehrgeizigste avifaunistische Gemeinschaftsprojekt einzuwerben. Seither sind die Teams dazu aufgerufen (es ist aber keine Teilnahmevoraussetzung!), Spenden für ein jährlich festgelegtes Projekt zu sammeln.
Nachdem für sechs Jahre ADEBAR unterstützt wurde, flossen die Spenden seit 2010 in den Aufbau und nach dem Start in den Unterhalt, die Betreuung sowie die Weiterentwicklung von ornitho.de. Ornitho ist auch dieses Jahr wieder das Spendenprojekt. Wir hoffen, dass es gerade für begeisterte Nutzer/innen von ornitho.de ein zusätzlicher Ansporn ist, über die Teilnahme am Birdrace selbst zu diesem Gemeinschaftsprojekt beitragen zu können. Alle Unterstützer/innen der letzten Jahre sind unter „Unterstützung“ auf ornitho genannt.
Dank großzügiger Spenden von Carl Zeiss Sports Optics, des AULA-Verlags, Christ Media Natur, Edition AMPLE, König Photobags, Schwegler, Vivara, der OAG Helgoland sowie Orniwelt.de und hoffentlich bald weiteren können wir insbesondere unter den Teilnehmer/innen, deren Teams Spenden einwerben, wieder attraktive Preise verlosen.
Machen Sie doch einfach einmal mit!
Weitere Informationen und Anmeldung:
- zur Anmeldung
- Regeln und Materialien zum Birdrace
- weitere Informationen zum Birdrace
Allen eine gute Vorbereitung bei hoffentlich bald frühlingshaften Bedingungen wünscht
das Birdrace-Team des DDA
Foto: Die „Angeliter Ornis" aus Schleswig-Holstein

posted by Christopher König
Tuesday, April 2nd, 2013
avinews
Vögel in Deutschland aktuell: Winter 2012/13
Der Winter 2012/13 zeichnete sich durch einen Wechsel aus kalten und milden Phasen, der geringsten Sonnenscheindauer seit Beginn der Aufzeichnungen sowie gebietsweise viel Regen und Schnee aus. Trotz oft nicht sehr einladender Bedingungen für Vogelbeobachtungstouren wurden von Dezember bis Februar über ornitho insgesamt mehr als 670.000 Beobachtungen gesammelt, die einen guten Überblick über das vogelkundliche Geschehen in den Wintermonaten 2012/13 geben. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Der Falke“ blicken wir auf die Monate Dezember bis Februar zurück.
Die auffälligsten Ereignisse waren der Einflug der Seidenschwänze, die vor allem im Osten und Süden häufiger beobachtet wurden als in den Vorjahren, sowie das überdurchschnittliche Auftreten von Samtenten im Binnenland. Daneben haben wir mit dem Singschwan einen typischen Wintergast etwas näher beleuchtet, bei dem erfreulich viele Melderinnen und Melder zwischen Jung- und Altvögeln differenzierten.
Den Beitrag „Vögel in Deutschland aktuell: Winter 2012/13“ können Sie hier als PDF herunterladen. Alle weiteren Beiträge finden Sie unter Publikationen und Auswertungen.
Das komplette Falke-Heft 04/2013 mit vielen weiteren Beiträgen, u.a. über das Zugverhalten von Kuckucken, den Einfluss von Katzen auf unsere Vogelwelt und die erfolgreiche Brut eines Uhupaares am Osnabrücker Dom, können Sie über die Internetseite von „Der Falke“ beziehen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team von ornitho.de und ornitho.lu!
Foto: Samtente. Lutz Ritzel

posted by Christopher König
Thursday, March 14th, 2013
technews
Die ersten Uferschnepfen und Knäkenten sind inzwischen angekommen, auch die erste Rauchschwalbe wurde bereits gesehen. Mindestens ebenso stark wie es die Vögel in die Brutgebiete zieht, so zieht es uns raus in die Natur. Wir möchten deshalb den Beginn der beobachtungsreichsten Jahreszeit nutzen, um Ihnen einige Hinweise zur Benutzung zu geben, so dass Sie hoffentlich noch mehr Freude an der Benutzung haben und die gesammelten Daten für wissenschaftliche Auswertungen sowie Naturschutzfragen bestmöglich genutzt werden können.
Auch wenn es viele Beobachter (verständlicherweise) offensichtlich zunächst lieber auf eigene Faust versuchen, empfehlen wir allen zum eigenen Vergnügen die Lektüre der Benutzeranleitung! Dort finden Sie weitergehende Informationen auch zu allen nachfolgend aufgeführten Punkten.
Brutzeitcodes und ihre Verwendung
Um detaillierte Informationen über die Verbreitung von Brutvögeln zu bekommen, werden Sie während der Brutzeit einer Art automatisch aufgefordert, einen Brutzeitcode anzugeben. Bei den Brutzeitcodes handelt es sich um Angaben zum Status als Brutvogel, die Sie zu Ihren Beobachtungen immer angeben sollten, wenn Sie den Codes entsprechende Verhaltensweisen festgestellt haben. Die 20 Codes sind international standardisiert. Ihnen ist ein Buchstabe vorangestellt, der die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Brut ausdrückt:
A = mögliches Brüten / Brutzeitfeststellung
B = wahrscheinliches Brüten / Brutverdacht
C = sicheres Brüten / Brutnachweis.
Wichtig: Die Informationen der Brutzeitcodes werden z.B. für Auswertungen zur Brutverbreitung verwendet. Bitte geben Sie Brutzeitcodes daher nur dann an, wenn die beobachteten Verhaltensweisen auch tatsächlich auf ein mögliches, wahrscheinliches oder sicheres Brüten hinweisen. Ein Trupp von Rabenkrähen auf einem Acker kann deshalb keinen Brutzeitcode bekommen.
Wählen Sie deshalb bitte im Zweifelsfalle „Ignorieren“ (= kein Brutzeitcode), wenn Sie während der Brutzeit zur Eingabe eines Brutzeitcodes aufgefordert werden. "Ignorieren" ist vorausgewählt, so dass Sie nur "Enter" drücken müssen.
Ziehende Vögel: Bitte Uhrzeit und Zugrichtung angeben!
Die Grundinformationen bei der Beobachtungseingabe sind Datum, Art, Gesamtanzahl und Ort. Jede weitere Information wertet eine Beobachtung jedoch auf und ermöglicht weitergehende Auswertungen. Wir bitten Sie deshalb, möglichst viele Zusatzangaben zu machen.
Die Angabe der Uhrzeit ist insbesondere bei ziehenden Vögeln eine sehr wichtige und für die Datenauswertung notwendige Zusatzinformation. Nur darüber lässt sich erkennen, ob es sich z.B. bei zwei Fischadlern an einem Tag in einem Gebiet um dasselbe Individuum oder zwei unterschiedliche Individuen gehandelt hat. Die Uhrzeit kann in der Eingabemaske direkt hinter dem Datum in dasselbe Feld eingetragen werden, z. B. „10.03.2013 09:00“ (also: Leerzeichen und dann die Uhrzeit in 24 Std.-Angabe). Neben der Angabe der Uhrzeit ist bei ziehenden Vögeln auch die Angabe der Zugrichtung unter „Präzisierung der Beobachtung“ wichtig. Bitte trennen Sie eindeutig ziehende und rastende Vögel bei der Eingabe und melden diese getrennt.
Eingabe von Alter und Geschlecht
Angaben zum Alters- und Geschlechterverhältnis oder zur Anzahl der Jungvögel ermöglichen vielfältige weitergehende Auswertungen. Falls Sie (ggf. auch nur einen Teil) differenziert haben, geben Sie diese bitte unter den Optionalen Angaben in den dafür vorgesehenen Feldern ein (und nicht im Bemerkungsfeld!). Beispiel: Sie haben eine Kranich-Familie mit 2 Alt- und 2 Jungvögeln beobachtet, dann tragen Sie unter "Gesamtsumme" 4 ein und bei den Optionalen Angaben als Anzahl 2 und unter Alter „adult“ ein. Um nun auch die Jungvögel anzugeben, muss man in der Eingabemaske auf die blaue Schrift "Detailangaben für weitere Vögel anfügen" klicken, sodass eine weitere Eingabezeile erscheint. Hier kann dann als Anzahl 2 und bei Alter "1. KJ / diesjährig" eingetragen werden (oder "Pullus / nicht-flügge", wenn sie noch nicht flugfähig waren). Genauso kann bei der Eingabe von Männchen und Weibchen vorgegangen werden. Es lassen sich beliebig viele Reihen für Detailangaben hinzufügen.
Alternativ finden Sie seit einigen Monaten darunter ein Feld, über das Sie die Detailangaben sehr schnell und einfach eintragen können. Mit einem Klick in das Feld öffnet sich ein Hinweis, wie die Detailangaben in das Feld eingetragen werden müssen.
Bitte die Tageslisten-Funktion benutzen!
In ornitho gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, Beobachtungen zu melden:
-
Meldung ausgewählter einzelner, einem interessant erscheinender Beobachtungen, d.h. die Übermittlung von subjektiv ausgewählten Beobachtungen,
-
Meldung aller während eines Beobachtungsgangs in einem Gebiet festgestellten Arten, d.h. eine systematische (und damit wertvollere), aber auch aufwändigere Art der Datenübermittlung („Tageslisten“).
Bei den Tageslisten handelt es sich um sog. Checklisten, in die man alle Arten einträgt, die bei einem Beobachtungsgang in einem Gebiet an einem Tag entdeckt wurden. Da alle angetroffenen Arten notiert werden, kann der Rückschluss gezogen werden, dass alle anderen Arten nicht beobachtet wurden (dass sie evtl. anwesend waren, aber nicht entdeckt wurden, ist ein anderes Problem, um das sich aber Statistiker kümmern können). Daten aus Tageslisten sind für die korrekte Darstellung der Phänologie sowie für Auswertungen zu Bestandsveränderungen sehr wertvoll. Bitte füllen Sie daher Tageslisten aus, wann immer Sie Zeit dazu haben, vor allem aber, wenn Sie ohnehin alle Arten erfassen!
Nicht immer hat man Zeit / Lust, alle anwesenden Vogelarten zu notieren, sondern konzentriert sich auf die weniger häufigen und seltenen. Um dem Rechnung zu tragen, unterscheiden wir in ornitho zwischen Tageslisten für
1. prioritäre Arten (weitere Informationen siehe Infoblatt Nr. 4),
2. alle Arten.
Wenn Sie in einem Gebiet beobachten gehen, melden Sie bitte die Daten zumindest als Tagesliste für die prioritären Arten. Selbst wenn Sie nicht alle Arten notiert haben, werden Sie schnell feststellen, dass Sie für die anderen prioritären Arten zumindest angeben können, ob sie anwesend waren. Denn bei den a- und b-Arten handelt es sich fast immer auch um jene, die man ohnehin intuitiv melden würde.
Beobachtungen präzisieren
In der Liste „Präzisierung der Beobachtung“ sind wichtige, sich gegenseitig ausschließende Verhaltensweisen aufgeführt, die für die Auswertung bzw. aus Naturschutzgründen bedeutsam sind, z. B. wie oben bereits erwähnt die Zugrichtung, ob es sich um einen Schlaf- oder Mauserplatz oder einen Todfund handelt. Wir haben uns bewusst auf Angaben konzentriert, die für Auswertungen tatsächlich relevant sind und die sich nicht mit den Brutzeitcodes überschneiden. Alle weiteren Informationen (z.B. „rüttelnd“ oder „kreisend“) können in den Bemerkungen angegeben werden.
Viele spannende Beobachtungen in den kommenden Wochen wünschen
Gilles Biver, Christopher König und Johannes Wahl
für das Team von ornitho.de und ornitho.lu
PS: Vielen Dank an alle Melderinnen und Melder, die sich auf unseren Aufruf zur Mitarbeit am Monitoring häufiger Brutvögel gemeldet haben. Es konnten in diesem Frühjahr bereits fast 70 neue Probeflächen vergeben werden. Wir wünschen allen einen guten Start in die Kartiersaison!
Singdrossel-Foto: T. Kirchen

posted by Christopher König